Edradour

Edradour brennt in den schottischen Highlands einen kräftigen, malzigen Single Malt. In den letzten Jahren hat sich die Brennerei vom Geheimtipp zur Lieblingsbrennerei vieler Whiskyfans gemausert. Edradour kann mit einer Vielfalt von hochwertigen Abfüllungen auftrumpfen wie sonst kaum eine andere Brennerei. Die Experimente mit verschiedensten Weinfässern sorgen für interessante Malts, die wir Ihnen nur Empfehlen können. Wenn Sie stark rauchige Malts mögen, probieren Sie auch den getroften Edradour unter dem Namen Ballechin.

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Über Edradour

Edradour Distillery, HighlandsFoto: Taxiarchos228 at the German language Wikipedia [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Edradour, gehört zu den kleinsten Destillerien Schottlands.

Wie schmeckt Edradour Single Malt?

Edradour Whiskys sind gemeinhin kräftig und malzig. Abhängig vom gewählten Wood Finish, und da gibt es viele bei dieser kleinen Brennerei, zeigen sich besondere Aromen in jeder Abfüllung.

Typische Aromen:

EichenholzSherryMalz

Wie wird Edradour Whisky produziert?

Edradour produziert nur rund 90.000 Liter Alkohol jährlich, was einem Ausstoß von etwa 250.000 Flaschen Whisky bedeutet. Dafür werden zwei Brennblasen eingesetzt die nur knapp die gesetzliche Mindestgröße erreichen. Es existiert eine Washstill mit 4.218 Litern Volumen und eine Spiritstill mit 2.179 Litern Volumen. Wären die Brennblasen noch kleiner, würden Sie per Gesetz als transportabel eingestuft, mit der Konsequenz das Sie potentiell für Schwarzbrennerei genutzt werden könnten.

Edradour setzt seit der Übernahme durch Andew Symington und Signatory vermehrt auf Diversität im Wood Managment. Edradour setzt auf Finishes in Fässern die zuvor Marsala, Madeira, Port Wein, Chardonnay, Sauternes, Bordeaux oder auch Burgunder beinhalteten.

In der Folge gibt es neben den Standards Edradour 10 Jahre und dem 12 jährigen Caledonia, auch eine Serie von Edradour Cask Finishes, welche unter der Bezeichnung „Edradour Straight from the Cask“ ungefiltert und in cask strength in die Flasche kommen. Allesamt sehr empfehlenswert und hervorragende Handwerkskunst.

Unter dem Markennamen Ballechin sind seit 2006 auch getorfte Whiskys aus der Edradour Brennerei erhältlich.

Neben der Produktion von Whisky ist Edradour auch eine touristische Attraktion. Über 100.000 Besucher jährlich machen es nötig in den Sommermonaten bis zu 20 Fremdenführer zu Beschäftigen. Nahezu absurd, wenn man bedenkt das die Brennerei von nur drei Arbeitern betrieben wird.

Geschichte der Edradour Destillerie

Die Anfänge von Edradour gehen bis ins Jahr 1825 zurück. Während dieser Jahre war die Brennerei auch noch unter dem Namen „Glenforres“ bekannt. Die heute so beliebten, pittoresken Brennereigebäude stammen aus dem Jahr 1837. In den ersten 100 Jahren Ihrer Existenz wechselte Edradour oft den Besitzer.  Erst 1933 mit der Übernahme durch William Whiteley & Co. kam etwas Kontinuität in die Brennereigeschichte. Knapp 50 Jahre später übernahm Pernod Ricard die Brennerei in 1982. 1986 veröffentlichte man zuerst den 10 jährigen Single Malt der Brennerei, vorerst jedoch nur im Brennereishop erhältlich. Mitte 2002 wurde Edradour durch Andrew Symington, Besitzer des Unabhängigen Abfüllers Signatory, übernommen. In der Folge entwickelte sich Edradour prächtig und gehört heute zu den absoluten Perlen der Whiskywelt.

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Lage

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