Glen Scotia

Glen Scotia ist eine Brennerei aus der Whiskyregion Campbeltown. Grundsätzlich steht Glen Scotia eher im Schatten des großen Nachbarn Springbank - zu unrecht wie wir finden. Auch bei Glen Scotia erzeugt man hervorragenden Whisky, den Sie einmal ausprobieren sollten.

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Über Glen Scotia

Glen Scotia Distillery Foto: via Glen Scotia Distillery

Im nördlichen Stadtgebiet von Campbeltown liegt die Brennerei Glen Scotia. 

Wie schmeckt Glen Scotia Single Malt?

Glen Scotia bietet heute einen frischen, salzigen – typisch maritimen Whisky.

 FrischSalzigmaritim

Wie wird Glen Scotia Whisky produziert?

Das Wasser für Glen Scotia Single Malt stammt vom Crosshills Loch. Sie verfügt über einen Maischbottich und sechs stählerne Gärbottiche zu jeweils 17.000 Litern, eine Grobbrandblase (wash still) mit 16.000 l Volumen und eine Freinbrandblase (spirit still) mit 12.000 l Volumen. Das Produktionsvolumen belief sich in 2014 auf 750.000 Liter. 

Single Malts von Glen Scotia

Der aktuelle Standardwhisky von Glen Scotia ist der Glen Scotia 12 Jahre, welcher sich durch ein Aroma von fruchtigem Torfrauch, Malz und maritime Noten auszeichnet. Am Gaumen dominiert süße man findet Noten von Harz, leichtem Rauch und Nüssen. Der Abgang ist mittellang bis lang. Rauch und Würze halten lange an. Die Textur ist Ölig.

Als Folge auf die turbulente Geschichte der Destillerie gibt es auch ein paar unabhängige Abfüllungen der Destillerie. Zum Beispiel von Signatory.

Geschichte der Glen Scotia Destillerie

Einige Jahre nach Springbank im Jahre 1835 gegründet, durchlebte die Brennerei eine wechselhafte Geschichte. Im Jahr 1919 übernahm die West Highland Malt Distillers Gruppe (WHMD) Glen Scotia und wollte mit einer Steigerung der Produktion, die sich durch die Prohibition in den USA, abzeichnende Krise in Campbeltown meistern. Die Versuche den Ausstoß zu steigern führten dabei leider zu einer massiv abnehmenden Qualität, welche folgerichtig zu sinkender Nachfrage und 1924 zum Konkurs der Gruppe führte.

Duncan MacCallum, ehemaliger Manager von WHMD, nahm sich in der Folge Glen Scotia an, konnte aber der durch die Prohibiton induzierten Krise letztlich nichts engegen setzen, sodass die Destillerie 1928 schließen musste. MacCallum konnte mit dem geschäftlichen Niedergang Glen Scotias nicht umgehen, ausgelöst durch eine starke Depression nahm er sich 1930 das Leben, indem er sich im Loch Campbeltown ertrank. Es geht das Gerücht, das sein Geist seit diesem Tage in der Destillerie Glen Scotia spukt.  Von 1928 bis 1933 blieb Glen Scotia Distillery geschlossen.

Auch in der Folge blieb die Geschichte Glen Scotias wechselhaft.  Nach einem kurzen Zeit im Eigentum von Hiram Walker, wurde Glen Scotia 1955 an A. Gillies verkauft, und gehörte damit den gleichen Besitzern wie die Littlemill Distillery. Von 1984 bis 1990 gab es eine erneute Schließungsperiode. Die mittlerweile Gibson International  genannte Besitzerfirma ging 1994 Konkurs und Glen Scotia ging in den Besitz  von Glen Cathrine Bonded über,  welches eine Tocherterfirma von Loch Lommond ist. In dieser Periode wurden nur die bestehenden Lagerbestände ausgeschlachtet, aber die Brennerei nicht wieder in Betrieb genommen. 

Lage von Glen Scotia