Yamazaki

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Über Yamazaki

Yamazaki DestillerieFoto: via Beam Suntory

In der Nähe der alten kaiserlichen Handelsstraße zwischen den japanischen Großstädten Kyoto und Osaka findet sich die Yamazaki Brennerei des Suntory Konzerns. Die Region ist geprägt von heißen Sommern und kalten Wintern. Bereits seit 1923 – Yamazaki ist die älteste Whiskybrennerei Japans - wird hier ein Whisky hergestellt welcher heute vor allem wegen seiner wunderbaren, delikaten Fruchtnoten berühmt und beliebt ist.

Wie schmeckt Yamazaki Single Malt?

Yamazaki Single Malt überzeugt Whiskyfans mit ausgeprägten Fruchtnoten, komplexen Eichennoten, Sherry sowie einem süßen, runden Geschmack. Malzige Getreidenoten sind sehr untypisch für Yamazaki. Jede Abfüllung trägt ihren ganz eigenen Stil, nicht zuletzt durch den Einsatz unterschiedlicher Brennblasen, Fässer und Produktionsverfahren. Ein 18 jähriger Yamazaki ist nicht einfach sechs Jahre älter als sein 12 jähriger Bruder, sondern unterscheidet sich elementar in vielen Punkten – ohne jedoch den klaren, fruchtigen Yamazaki Stil zu verlieren.

FruchtigEichenaroma-EicheSherry

Wie wird Yamazaki Single Malt produziert?

In der Yamazaki Distillery wird ausschließlich Malt Whisky produziert, von diesem aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Ausprägungen. Beim Single Malt Whisky im Allgemeinen geht es um die Konzentration von Geschmack. Es geht aber auch um die Vielfalt der verschiedenen Destillate. Gerade die Blended Whisky Industrie ist auf unterschiedlichste Malt Whiskys angewiesen. Während es in Schottland rund 120 Malt Brennereien gibt, zwischen denen ausgiebig Malt Whisky Fässer getauscht werden, gibt es in Japan 8 Malt Brennereien. Von diesen 8 Brennereien sind nur 4 im Besitz der zwei großen Whiskykonzerne Nikka (Yoichi & Miyagikyo) bzw. Beam-Suntory (Hakushu & Yamazaki) – und zwischen diesen großen Playern gibt es keinen Austausch von Fässern. Um nun den Bedarf an Vielfalt für die japanischen Blended-Whiskys zu decken, müssen die Unternehmen, anders als in Schottland, viele unterschiedliche Malt Typen herstellen. Erreicht wird dies unter anderem dadurch, dass sowohl mit rauchigem als auch nichtrauchigem Malz gearbeitet wird. Yamazaki betreibt zwei Mashtuns die eine sehr klare Würze (Wort) produzieren, welche dafür sorgt dass es wenig Getreidearomen im Yamazki gibt. Die Würze wird unter Einsatz von zwei verschiedenen Hefen entweder in  Edelstahl- oder Holzgärtanks (Wash Backs) fermentiert, bevor Sie in kupfernen Brennblasen destilliert wird. Yamazki besitzt 8 Paare von Brennblasen, alle in unterschiedlicher Form und Größe. Während eine normale Malt Brennerei in Schottland im Vergleich vielleicht nur 2 Brennblasen hat, sind hier also deutlich mehr Varianten möglich. Auch mit den Schnittpunkten zwischen Head, Heart und Tail, bei der Destillation wird gearbeitet um unterschiedlich schwere Whiskys zu produzieren. Alle Brennblasen werden seit 2005 wieder direkt befeuert mit einer offenen Flamme unter der Brennblase. Die Reifung erfolgt in fünf unterschiedlichen Fasstypen. Sherry Casks aus amerikanischer Eiche, Sherryfässer aus europäischer Eiche, Ex-Bourbonfässer, Frische amerikanische Eiche (Virgin Oak) und japanische Eiche.  Jede Abfüllung wird aus unterschiedlichen Destillationsvorgängen und Fässern zusammengestellt und wird vor der Abfüllung für 6 Monate in separaten Fässern verheiratet um einen einheitlichen Stil zu erreichen.

as Malz für die Yamazaki Brennerei, wird importiert. Die eigene Mälzerei wurde 1971 geschlossen. Heute stammt das Malz daher aus Schottland, aber auch aus Australien sowie den USA.

Die Geschichte der Yamazaki Brennerei

Yamazaki wurde im Jahr 1923 durch Shinjiro Torii, einen japanischen Weinhändler, gegründet. Sein Master Distiller war Masataka Taketsuru, jener Whiskypionier der sein Chemiestudium in Glasgow und seine Ausbildung in Campbeltown bei Hazelburn sowie in den Highlands bei Longmorn absolviert hat, und 10 Jahre später Suntorys großen Konkurrenten Nikka erschaffen sollte. Während Taketsuru für die Brennerei einen Platz im kühlen Norden Japans vorschlug, entschied Shinjiro Torii sich dafür die Yamazaki Distillery im Süden, auf Japans Hauptinsel zu erbauen. Die Entscheidung wurde zum einen wegen der guten Verkehrslage zwischen Osaka und Kyoto getroffen. Zum anderen auch wegen der guten Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Wasser – am Zusammenfluss dreier Flüsse.

Yamazaki betreibt heute ein Besucherzentrum und kann von interessierten Whiskytouristen besichtigt werden.

Videos zu Yamazaki

Lage der Yamazaki Distillery