Yoichi

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Über Yoichi

Foto: via Nikka Whisky

Yoichi ist die zweitälteste Brennerei Japans. Bereits im Jahr 1934 gründete Masataka Taketuru die Brennerei auf der Insel Hokkaido im Norden Japans, und legte damit den Grundstein für Nikka Whisky. Der Yoichi Single Malt erinnert an rauchig, ölige Campbeltown Malts.

Wie schmeckt Yoichi Single Malt?

Der Yoichi ist ein Schwergewicht. Eher untypisch für Japanische Whiskys sind die Single Malts aus der Yoichi Brennerei stark rauchig. Nicht so extrem getorft zwar, wie Scotch von der Insel Islay, aber mit einem Springbank oder Longrow kann der Yoichi was Rauchigkeit betrifft durchaus mithalten. Die Single Malts sind ölig, rauchig, wohlriechend und insgesamt sehr komplex.

Wie wird Yoichi Single Malt produziert?

Die Yoichi Distillery wurde im eher kalten Norden Japans, auf der Insel Hokkaido errichtet. Die Durchschnittstemperaturen auf Hokkaido schwanken unterjährig zwischen -4°C im Winter und 22°C im Sommer.  Ein Klima das Schottland garnicht so unähnlich ist. Auch ausreichend Wasser für eine Brennerei gibt es hier, nicht nur in Japan ein wichtiger Faktor.

Neben dem Wasser aus lokalen Quellen nutzt man Gerstenmalz, das hauptsächlich aus Schottland importiert wird. Die Yoichi Brennerei produziert eine ganze Reihe verschiedener Stile.  Dazu kommen unterschiedlich stark getorfte Malz-Varianten (von unpeated bis heavily peated), unterschiedliche Hefestränge sowie unterschiedliche Fermentationszeiten (kürzer = malziger, länger = fruchtiger) zum Einsatz. Auch über ein abweichendes Timing bei der Trennung von Vor, Mittel- und Nachlauf lassen sich geschmackliche Unterschiede erzeugen.

Yoichi besitzt 10 Washbacks aus Edelstahl sowie 6 kupferne Brennblasen. Diese werden noch ganz ursprünglich mit Kohle beheizt. Das fertige Destillat wird in kupfernen Wormtubs abgekühlt, was zu einem vergleichsweise schweren Malt Whisky führt.

Die Yoichi Brennerei besitzt 27 Dunnage Lagerhäuser. Dunnage Lagerhäuser sind eher niedrig (Maximal 3 Fässer übereinander), haben einen Boden aus Erde und dicke Wände aus Stein. Diese Art von Lagerhäusern zeichnet sich durch eine überlegene Belüftung der Fässer, ein generell höhere Luftfeuchtigkeit aus, was die Reifung des Whiskys unterstützt. Das Betreiben von traditionellen Dunnage Lagerhäusern ist teurer als bei modernen Hochhaus-Lagerhäusern, doch bei Yoichi bleibt man der traditionellen Mehtode treu.

Yoichi Malts geben den Blends aus dem Hause Nikka ihre rauchigen Noten.

Die Geschichte der Yoichi Brennerei

Die Yoichi Distillery wurde 1934 durch Masataka Taketsuru begründet, welcher 1918 allein nach Schottland gegangen war um die Kunst der Whiskyherstellung zu studieren. Seiner Einschätzung nach sollte eine Brennerei an einem Ort liegen der folgende Kriterien erfüllt:

„Die Brennerei sollte an einem kalten Klima mit angemessener Luftfeuchtigkeit gelegen sein. Es sollte eine qualitativ hochwertige Wasserquelle, sowie ein großer Vorrat von Torf zur Verfügung stehen. Außerdem sollte Sie in der Nähe von Gerstenanbaugebieten sein, wo es auch Wälder, für die Herstellung von Fässern, gibt. Auch die Kohle zum Befeuern der Brennblasen muss verfügbar sein.“  - Masataka Taketsuru

Diesen Ort hat Taketsuru mit Hokkaido für sich gefunden. Nachdem er 10 Jahre lang die Yamazaki Brennerei als Masterblender aufgebaut hatte, wagte er mit Yoichi und der Gründung von Nikka Whisky den Schritt in die Selbststädigkeit.

Videos zu Yoichi

Lage der Yoichi Distillery