Whiskyregion Inseln

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Über Whiskyregion Inseln

Der Whiskyregion Islands werden alle Brennereien zugeordnet die auf den Hebriden, den nördlichen Inseln und den Äußeren Hebriden gelegen sind. Die nördlichste Whiskyinsel Schottlands ist Orkney Mainland. Orkney beherbergt dazu, mit Highland Park und Scapa, als einzige schottische Insel neben Islay mehr als  eine Brennerei. Von Orkney aus nach Westen schauend findet man die Insel Lewis and Harris, auf deren nördlichem Teil – der Insel Lewis – sich die Abhainn Dearg Brennerei findet. Von der Insel Lewis nach Süden reisend finden wir die Isle of Skye – Heimat von Talisker – und die Isle of Mull, die Heimat von Tobermory.  Weiter nach Süden gehend kommen wir zu Islay, der produktionsmäßig größten Whiskyinsel. Aufgrund von acht aktiven Brennereien und des speziellen Stils der Insel wird Islay häufig als eigene Region geführt.  Wir schließen uns dieser Sichtweise an. Islays Nachbarinsel Jura gehört wieder eindeutig in die Region Islands und beherbergt die Isle of Jura Distillery. Seit den neunziger Jahren ist auch die Isle of Arran wieder auf der Whiskylandkarte zuhause, als die Arran Distillery den Betrieb wieder aufnahm.

Wie bei den meisten schottischen Whiskyregionen ist es schwierig die Region Islands genau zu definieren. Die Diskussionen um Islay wurden bereits erwähnt, aber auch das erkennen eines eindeutig inseltypischen Stils fällt, wenn man ehrlich ist, schwer. Häufig werden Island Malts die Attribute intensiv, rauchig, phenolig und ölig zugeordnet. Bei einem Talisker, geprägt von Torfrauch und pfeffriger Schärfe mag diese Zuordnung noch passen. Wenn man mit dieser Erwartungen aber an einen Single Malt von der Isle of Arran herantritt, wird man sicher enttäuscht. Auch in einem Vergleich der Whiskys von Highland Park mit denen der Isle of Jura wird es schwer sein klare Gemeinsamkeiten zu finden. Die Inseln sind vielseitig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Genau so wie es sich für eine waschechte Whiskyregion gehört und genau so wie wir es Lieben.

Im Folgenden werden wir noch ein wenig auf die oben erwähnten Inseln eingehen bevor wir jede Brennerei gesondert besprechen:

Isle of Arran

Isle of ArranFoto: veroxdale / Shutterstock.com

Arran, die gerne auch als „Schottland im Miniaturformat“ bezeichnet wird beherbergt seit 1995 die Arran Distillery. Der nördliche Teil von Arran ist von Bergen und Seen geprägt, während wir im Süden weite Wiesen- und Graslandschaften finden – so wie sich auch Schottland in die nördlichen Highlands und die südlichen Lowlands unterteilen lässt. Arran hatte eine lange Geschichte der Schwarzbrennerei und auch drei legale Brennereien, wovon die letzte in der Mitte des 19. Jhd. schließen musste. Daher war die Isle of Arran, die vor allem für Ihre reiche Vogelwelt berühmt ist, für 150 Jahre ohne Brennerei, und entsprechend die Freude über die Neueröffnung umso größer.

Isle of Jura

Isle of JuraFoto: Jaime Pharr / Shutterstock.com

Die Isle of Jura und das schottische Festland werden nur durch einen schmalen Sund von einander getrennt. Jura, nur 11km breit und 55km lang, ist die Nachbarinsel der berühmten Isle of Islay. Während Islay aktuell acht aktive Whiskybrennereien beherbergt ist es auf der Isle of Jura nur eine und auch im Stil sind die Nachbarn nicht vergleichbar. Der Name „Jura“ kommt aus dem norwegischen und bezeichnet „Rotwild“, ein treffender Name, schließlich ist die Insel von mehreren tausend Rothirschen besiedelt. Die Insel Jura wird dominiert durch die Paps (altgälisch: Brüste) of Jura, der charakteristischen Bergkette von Jura. Die Paps kann ein Besucher besonders gut von Islay aus betrachten kann. Bei besonders klarer Sicht sind die Paps sogar von Irland aus zu sehen.

Isle of Lewis (Lewis and Harris)

Isle of Lewis

Die Insel Lewis ist genau genommen garkeine Insel, sondern der nördliche Teil der langgezogenen Insel Lewis and Harris, in den äußeren Hebriden. Die Insel Lewis ist defakto durch einen massiven Höhenzug von Harris getrennt, weswegen man den beiden Teilen der Insel auch eigene Namen gegeben hat. Die Küste besteht weitgehend aus Steilküsten und die Landschaft ist durch ausladende Torfmore geprägt. Trotz dieser eher unwirtlichen Bedingungen belegen steinzeitliche Kultstätten eine Besiedlung seit mindestens 5000 Jahren. Heute lebt die Bevölkerung in erster Linie von Fischerei sowie Schaf und Rinderzucht. Seit 2007 gibt es mit Abhainn Dearg die erste legale Brennerei auf den äußeren Hebriden, die gleichzeitig auch die westlichste Brennerei Schottlands ist.

Isle of Mull

Isle of MullFoto: Lighttraveler / Shutterstock.com

Die Isle of Mull ist die zweitgrößte Insel der inneren Hebriden. Die Hauptstadt von Mull ist Tobermory, sie hat der heimischen Destillerie nicht nur Heimat und Namen gegeben, sondern mit „Ledaig“ auch den Namen des zweiten Whiskys der hier produziert wird. Tatsächlich ist Ledaig der frühere Name des Hafenstädchens. Ledaig ist gälisch und bedeutet „sicherer Hafen“. Mull hat rund 2800 Bewohner, welche in erster Linie von Tourismus und Tierzucht leben, selbstverständlich hat auch die örtliche Brennerei einen Einfluss auf das Wirtschaftsleben. Im Süden von Mull finden sich die Carsaig Arches, Basaltfelsen die durch die Witterung und das Meer zu außergewöhnlichen Formen gearbeitet wurden. Sollten Sie die Isle of Mull einmal besuchen vergessen Sie nicht diese Sehenswürdigkeit zu besuchen.

Isle of Skye

Isle of Skye Foto: via Diageo

Die Isle of Skye ist die größte Hebrideninsel. 80km lang und an der breitesten Stelle bis zu 40km breit. Skye ist eine Schatzkiste natürlicher Schönheit, bringen Sie dringend Ihren Fotoapparat mit. Im Norden findet man die beindruckenden Felsen des Old Man of Storr, die schon im Science Fiction Film Prometheus für eine beeindruckende Kulisse gesorgt haben. Im Süden der Insel finden sich die Cuillins, eine Bergkette von pittoresker Schönheit bei der sich rohe Berge und Hügel mit blumenübersähten Tälern abwechseln. Die Isle of Skye beherbergt die einzigartige Talisker Distillery, welche im Westen der Insel am Loch Harport gelegen ist. Auch der Hersteller der Blends Te Bheag und Poit Dubh hat seinen Sitz auf Skye – in beiden Blends soll der Talisker eine große Rolle spielen. Es gibt das Gerücht das auch Whiskyliköre wie der Drambuie Ihren Ursprung auf der Isle of Skye haben, beweisen lässt sich dies selbstverständlich nicht.

Orkney Inseln

Orkney InselnFoto: Kevin George / Shutterstock.com

Die Orkney Inseln, vom altnordischen „Orkneyjar“ (was „Insel der Seehunde“ bedeutet), liegen im norden Schottlands. Ganze 67 Inseln zählen zu den Orkneys, wobei nur 17 Inseln bewohnt sind und insgesamt etwa 19000 Einwohner beherbergen. Davon alleine 7000 in Kirkwall auf der Hauptinsel Orkney Mainland. Kirkwall ist Heimat von Highland Park und auch die Scapa Brennerei ist nur einen Steinwurf (nach Süden) entfernt. Highland Park ist damit die nördlichste Brennerei Schottlands. Die Orkney Inseln sind weitläufig mit Torf bedeckt und dieser Torf ist stark mit Heidekraut durchwachsen. Eine Eigenschaft die sich auch wunderbar in den Whiskys von Highland Park entdecken lässt.