Whiskyregion Lowlands

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Über Whiskyregion Lowlands

Die Whiskyregion LowlandsFoto: Stephen Beaumont / Shutterstock.com

Die Heimatregion der Lowland Whiskys ist nicht identisch mit der geologischen, oder der politisch definierten Lowlands Region. Während die geologischen Lowlands entlang der Trossachs (ein bewaldetes Bergtal Nordwestlich von Stirling) von den Highlands getrennt werden, orientiert sich die Whiskyregion stattdessen über die sogenannte „Highland Linie“, welche zurück geht auf eine Einteilung die das britische House of Commons Ende des 18. Jahrhunderts festlegte. Die heutige Einteilung folgt einer gedachten Linie zwischen Greenock und Dundee. Alles südlich dieser, leicht gebeugten Linie gehört zu den Lowlands.

In den Lowlands sind heute nur noch sechs Malt Brennereien Aktiv:

  • Auchentoshan
  • Glenkinchie
  • Bladnoch
  • Daftmill
  • Alisa Bay
  • Annadale

Neben Auchentoshan und Glenkinchie gibt es mit Bladnoch die südlichste Brennerei Schottlands. Dank Daftmill gab es seit 2005 wieder eine vierte Malt-Distillery in den Lowlands. 2007 erweiterten William Grant & Sons Ihre Grain Anlage in Girvan um die Maltbrennerei Alisa Bay und seit 2014 produziert die Annadale Brennerei - das erste mal nach 95 Jahren. Neben diesen sechs Malt Brennereien sind auch alle wesentlichen Grain-Brennereien Schottlands Teil der Lowlands. Girvan, Strathlclyde und Cameronbridge gehören zu den größten Whiskybrennereien des Landes.

Die Lowlands blicken auf eine lange Periode der Brennereischließungen zurück. Die Malts der Region fielen in der Kundengunst vor allem hinter die blumigen Malts aus der Speyside zurück, die Folgen waren verheerend. Zu den Brennereien die aufgeben mussten gehören Dumbarton/ Inverleven, Glenflagler / Killyloch, Kinclaith, Littlemill, Rosebank und St. Magdalene. Gerade die beiden letztgenannten sind für viele Whiskyfreunde ein großer Verlust, haben Sie doch einen ganz besonderen, einzigartigen Stil vertreten.

Eine Erweiterung der Whiskyregion Lowlands um nur wenige Kilometer könnte die Anzahl der Brennereien in der Region nahezu verdoppeln. Nur knapp nördlich der Grenze zu den Highlands finden sich die Glengoyne, Deanston, Tullibardine und die Loch Lomond Brennerei. Diese Malt Brennereien könnten die Lowlands zwar wunderbar ergänzen, aufgrund der bestehenden Vorurteile gegen Lowland Malts, und des vermeintlich besseren Prädikats „Highland Malt“, würden diese sich aber wohl mit Zähnen und Klauen gegen eine Eingliederung zur Wehr setzen.

Single Malts aus den Lowlands sind eher hell in der Farbe und haben typischer Weise einen trockenen Abgang. Diese Trockenheit stammt aus dem Malz selbst und nicht aus Torf. Whisky aus den Lowlands wird nämlich weitestgehend aus ungetorftem Malz produziert.

Der Lowland Whisky wird daher besonders mild. Vertreter aus den Lowlands bieten sich daher zum Einstieg in die Welt des Whisky an – dies soll natürlich nicht heißen das nicht auch Experten Spaß an den exquisiten, feinen Aromen der Lowland Single Malts haben.

Traditionell wurde der Whisky in den Lowlands dreifach destilliert, wie es sonst eher in Irland typisch ist. Während bei der üblichen Whiskyproduktion in Schottland die Wash mithilfe von zwei Brennblasen, zweifach destilliert wird, setzt man bei der dreifach Destillation eine dritte – meist intermediate still genannte – Brennblase ein. In der Folge ist der Alkoholgehalt des Newmakes etwas höher als bei zweifacher Destillation, der Whisky reiner und hat einen leichteren Körper,  ist aber auch schärfer und zeigt weniger intensive Aromen. Heute praktiziert in den Lowlands nur noch Auchentoshan die dreifache Destillation.

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