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Hampden

Schwer, intensiv und fruchtig. Diese Attribute dürfen Sie bei den Rums des Hampden Estate erwarten. Sollten Sie noch nichts von dieser jamaikanischen Brennerei gehört haben, wird es höchste Zeit, das zu korrigieren.

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Hampden Rum

Der malerische Inselstaat Jamaika ist vor allem für postkartenreife Sandstrände, relaxte Bewohner sowie entspannte Musik bekannt. Doch auch der dort hergestellte Rum kann sich sehen - oder schmecken - lassen. Im Nordwesten des Landes liegt der Landkreis Trelawny, in dem von Palmen gesäumte Feldwege auf das Hampden Anwesen führen. In der idyllischen grünen Umgebung, inmitten von riesigen Zuckerrohrfeldern und von Moos und Lianen überwucherten Bäumen wird einer der charakterstärksten und natürlichsten Rums der gesamten Karibik hergestellt. Als eine der wenigen Brennereien verwendet Hampden ausschließlich kupferne Pot Stills sowie 100 % natürliche Zutaten zur Produktion ihres schweren, esterhaltigen Rums nach traditionell englischem Stil. Seit dem 18. Jahrhundert wird die Spirituose hier bereits erzeugt. Erst seit 2018 sind jedoch Eigenabfüllungen unter dem Hauslabel Hampden zu haben, die dank ihrer nachhaltigen sowie traditionellen Herstellung als herausragend gelten.

Hausstil

Wie schmeckt Hampden Rum? Eine der Besonderheiten von Hampden Rum ist der hohe Estergehalt, der die Erzeugnisse schwer und komplex macht. Dabei lassen sich vor allem diverse Fruchtnoten herausschmecken, die von einer pfeffrigen und eichigen Würze begleitet werden. Esternoten schwingen deutlich mit.

Herstellung

Wie wird Hampden Rum hergestellt? Bei Hampden wird besonders viel Wert darauf gelegt, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Rum zu produzieren. Deshalb kommen sämtliche Ressourcen von den eigenen Ländereien. Das verwendete Wasser wird mithilfe eines eigens entwickelten Sammelsystems aus lokalen Bergquellen gewonnen. Der Anbau von Zuckerrohr geschieht auf dem fruchtbaren Boden des Hampden Estates ohne Einfluss von Chemikalien. Aus diesem wird schließlich nicht nur Zucker, sondern auch die dunkle, klebrige Melasse gewonnen, die der Grundstoff der charakterstarken Erzeugnisse der Destillerie ist. Für den Fermentierungsprozess kommen diese beiden Rohstoffe zusammen und werden um einen natürlichen - ebenfalls selbst gezüchteten - Hefestamm ergänzt. Die Gärung findet in Holzbottichen statt, die in einem extra vorgesehenen Raum platziert sind. Die lokale Hefe nimmt dabei ebenfalls großen Einfluss auf den Charakter der hergestellten Rums. Auch die Destillation wird sehr traditionell gehalten, ist doch Hampden Estate noch eine der sehr wenigen Brennereien, die auf kontinuierliche Brennvorgänge zugunsten von tiefen und kräftigen Aromen verzichten. Mittlerweile sind es vier kupferne Pot Stills, mithilfe derer destilliert wird. Die Älteste stammt aus dem Jahr 1960 von John Dore und ist mit 7.560 Litern zeitgleich diejenige mit dem kleinsten Fassungsvermögen. Mit jeweils 18.900 Litern Flüssigkeitsvolumen stehen noch drei weitere Kupferbrennblasen zur Verfügung: eine vom renommierten Produzenten Vendome von 1994, eine vom schottischen Hersteller Forsyths (vor allem im Business rund um Whisky bekannt) von 2010 und eine letzte Still vom südafrikanischen Konzern TNT, die im Jahr 2016 einzog. Mit diesen Gerätschaften ist die Brennerei gut ausgerüstet, um vollmundigen, intensiven Rum hervorzubringen, der sich mit seinem hohen Estergehalt (1.600 mg/l) deutlich von in spanischem oder französischem Stil produzierten Rum unterscheidet. Nachdem das Destillat schließlich die Brennblasen verlässt, wird es in Fässer abgefüllt und lagert bei tropischem Klima. Die bisherigen Eigenabfüllungen reiften mindestens 7 Jahre, was aufgrund der warmen Temperaturen einer deutlich längeren Lagerzeit bei europäischen Wetterbedingungen entspricht, da der Austausch zwischen Holz und Destillat beschleunigt wird. Auf den Zusatz von Farbstoffen und Zucker wird in Hinsicht auf Natürlichkeit und Qualität komplett verzichtet. Auch damit setzt sich Hampden von anderen Rumbrennereien klar ab.

Empfehlung

Hampden Estate hat bisher lediglich zwei Produkte in Eigenabfüllung im Angebot: den originalen Hampden Estate Pure Single 8 Jahre Jamaican Rum mit 46 Vol.-% und den fassstark abgefüllten Hampden Estate Overproof Pure Single Jamaican Rum mit 60 Vol.-%. Allerdings haben es beide in sich, denn auch die mildere Abfüllung hält Schwere und Komplexität bereit, die sich eher für erfahrene Genießer eignen. Damit ist Hampden Rum eine spannende Alternative für Whisky- oder Cognacfreunde. Denjenigen, die sich dieser Aromenherausforderung gewachsen fühlen, hat der Hampden Estate Rum viel zu bieten. Er eignet sich für genussvolle Abende unter Freunden oder Geschäftspartnern und gibt genug Spielraum für Geschmacksinterpretationen. Pur lässt sich der Charakter der Rums am besten ergründen. Sollten Sie noch nicht so tief in die Welt der komplexen Spirituosen eingetaucht sein oder insgesamt leichtere Gaumenfreuden bevorzugen, möchten wir Ihnen lieber Rum nach spanischem Stil empfehlen, wie den Zacapa aus Guatemala oder den Centenario aus Costa Rica.

Geschichte

1753 war das Hampden Estate eine riesige Zuckerplantage, gegründet von der schottischen Stirling Familie. Erst 26 Jahre danach entstand ein Lagerraum für Rum. Seitdem war die ansässige Brennerei dauerhaft in Betrieb, auch wenn es mehrere Besitzerwechsel gab. Von 1852 bis 2003 war das Anwesen im Besitz der Familie Farquharson, danach gehörte es der staatlichen Jamaican Sugar Company. In all dieser Zeit wurde der dort produzierte Alkohol weiterverkauft und von anderen Firmen für eigene Zwecke verwendet. Sei es dafür, dem eigenen Rum etwas mehr Charakter zu verleihen, der Eiskrem noch die passende Rum-Note zu schenken oder dem Parfüm den letzten Schliff zu geben. Glücklicherweise blieb es nicht dabei. Denn uns wäre ein hervorragender Rum vorenthalten worden. Die Familie Hussey bzw. Everglades Farms Ltd. kaufte die Brennerei 2009 schließlich und installierte 2010 und 2016 jeweils eine neue Pot Still, womit sich das Produktionsvolumen mehr als verdoppelte. Die Besitzer verfolgten von Anfang an das Ziel, hauseigene Kreationen herzustellen und brachten 2018 schließlich das erste Ergebnis hervor. Die bisherigen Abfüllungen erfreuen sich großer Beliebtheit unter Spirituoseninteressierten. Damit hat der Erfolg erst seinen Anfang genommen und wird vermutlich nicht so schnell verebben.

Herkunft

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