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Clydeside

Clydeside

Mit der Clydeside Distillery kehrt die Whisky-Produktion nach Glasgow zurück. Die neue Clydeside Brennerei sitzt im Gebäude des alten Pumphauses an der Clyde, auch als „Queens Dock“ bekannt. Es wurde 1877 von John Morrison, Vorfahr des heutigen Besitzers, gebaut. So ist es kein Zufall, dass sein Urenkel Tim Morrison diese Location für den Bau seiner neuen Brennerei gewählt hat. Tim Morrison ist Eigentümer des unabhängigen Abfüllers A. D. Rattray, der neben ausgewählten Single Cask Abfüllungen auch für den „Cask Islay“ (Brennerei nicht bekannt) und „Stronachie“ (Brennerei: Benrinnes) Single Malt verantwortlich ist. Mit seiner Vergangenheit beim Familienunternehmen Morrison Bowmore Distillers (Bowmore, Auchentoshan und Glen Garioch), bringt er einen reichen Fundus an Fachkenntnis mit in sein neues Projekt.

Clydeside ist seit Ende 2017 voll einsatzfähig und erwartet im bestens ausgestatteten Besucherzentrum rund 65.000 Gäste jährlich. Zusätzlich zum üblichen Distillery Shop bietet die Brennerei einen Whisky Shop mit einer Vielzahl schottischer Whiskys. Im hauseigenen Cafe kann man sich von den Strapazen einer Großstadt-Erkundung erholen.

Wie wird Clydeside Whisky schmecken?

Die Morrison Glasgow Distillers planen einen leichten und fruchtigen Brand zu erzeugen und haben dafür niemand geringeren als Whisky-Ikone Dr. Jim Swan zu Rate gezogen. Der leider 2017 verstorbene Whisky-Berater hatte bereits bei Erfolgsprojekten wie Kilchoman (Islay), Kavalan (Taiwan) und Amrut (Indien) geholfen einen New-Make zu kreieren, der auch in jungen Jahren bereits mit hoher Qualität abgefüllt werden kann. Jede Brennerei, mit der Jim Swan gearbeitet hat, darf sich glücklich schätzen. So hoffen wir auf einen weiteren Whisky, der in jungen Jahren schon ein ansprechendes Aromenprofil aufweisen kann. Der The Clydeside Single Malt soll weniger „grasig und malzig“ werden, als andere Vertreter der Lowlands und soll den Charakter Glasgow repräsentieren. Damit bezieht sich die Brennerei auf den Handel mit Tabak und Gewürzen, weshalb sie versuchen werden, diesen robusteren Anteil in den Malt einzubinden. Wir dürfen also auf das Ergebnis gespannt sein. Ein Release ist noch nicht festgesetzt, theoretisch könnte aber ab 2020 der erste legale Malt Whisky aus den Fässern geholt werden.

Wie wird Clydeside Whisky produziert?

Mit 500.000 Litern Jahreskapazität zählt die Clydeside Brennerei zu den kleineren Brennerei-Projekten. Sie ist mit 8 stählernen Washbacks ausgestattet und brennt auf zwei traditionellen Pot Stills aus dem Hause Forsyths, die dank der gläsernen Front von Weitem zu bewundern sind. Die Kapazität der Wash Still beträgt 7.500 Liter, die der Spirit Still 5.000.

Geschichte von Clydeside

Wie viele Regionen in Schottland hatte Glasgow in der Vergangenheit eine florierende Whisky-Industrie, die gegen Ende des 20. Jahrhunderts radikal dezimiert wurde. Nach gut 40 Jahren Durststrecke blüht die Stadt auch in Sachen Whisky wieder auf. Clydeside ist die zweite Brennerei die in der alten britischen Handelsmetropole ihre Tore öffnet. 2014 bereits war die Glasgow Distillery Clydeside zuvor gekommen und hatte sich die Namensrechte gesichert. So wählte man die geschichtsträchtige Lage der Brennerei als Name. Im Jahre 1877 baute John Morrison das Pumphaus, das ursprünglich die Hydraulik für eine Schiffsbrücke beherbergen sollte. Als der Schiffsverkehr in der Stadt abebbte, war der eigentliche Zweck des Gebäudes Geschichte.

2011 schließlich begannen Johns Nachfahren Tim und sein Sohn Andrew Morrison mit der Umwandlung der alten Gebäude in eine moderne Malt Whisky Brennerei. Erst 2016 konnte mit dem Bau der Brennerei begonnen werden, nachdem es Probleme bei Grabungen auf dem historischen Gelände gegeben hatte. Am 6. November 2017 schließlich floß der erste New Make von den Brennblasen.

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