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Lagg

Die Lagg Distillery wird die zweite Brennerei der Arran Distillers auf der Heimatinsel Arran. Sie wird an der Südspitze der pitoresken Insel liegen, die auch gern als „Schottland in Miniaturform“ bezeichnet wird. Nach ihrer Fertigstellung wird die Lagg Distillery ihrer Schwester-Brennerei die Produktion von rauchigem bzw. torfigem Arran Whisky abnehmen. Diese Trennung erleichtert nicht nur Arran das Leben, sie eröffnet den unabhängigen und innovativen Arran Distillers auch die Möglichkeit sich frei im Bereich des Torfrauchs zu entfalten und auszuprobieren. Hier finden Sie daher vorerst die rauchgien Whiskys der Arran Distillery unter der Bezeichnung "Machrie Moor".

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Lagg

Lagg Distillery, Isle of Arran Foto: via Lagg Distillery

Die Lagg Distillery wird die zweite Brennerei der Arran Distillers auf der Heimatinsel Arran. Sie wird an der Südspitze der pittoresken Insel liegen, die auch gern als „Schottland in Miniaturform“ bezeichnet wird. Nach ihrer Fertigstellung wird die Lagg Distillery ihrer Schwester-Brennerei die Produktion von rauchigem bzw. torfigem Arran Whisky abnehmen. Diese Trennung erleichtert nicht nur Arran das Leben, sie eröffnet den unabhängigen und innovativen Arran Distillers auch die Möglichkeit sich frei im Bereich des Torfrauchs zu entfalten und auszuprobieren.

Wie wird Lagg Whisky schmecken?

Sicher ist, dass wir es mit einem stark rauchigen Whisky zu tun bekommen werden. Das geplante Aromenprofil entspricht laut Lagg einem vollen und erdigen Whisky, der aber die Eleganz und Finesse des Arran Whiskys erhalten soll. Da Lagg die Produktion des rauchigen Arran Whisky Machrie Moor übernehmen soll, ist es gut möglich, dass die Brennerei in einigen Punkten Arran gleichen wird. Rund 50 ppm (parts per million) Rauchgehalt sind im Gespräch. Dies entspricht in etwa dem Rauchgehalt von Ardbeg und Laphroaig.

Typische Aromen:

Torf/RauchErde

Wie wird Lagg Whisky produziert werden?

Lagg wird stark rauchigen und torfigen Whisky im Fokus haben. Whisky Experten diskutieren bereits länger auch beim Torf das Thema „Terroir“, dem regionalen Einfluss auf die Aromen. Dies macht Sinn, ist doch Torf ein natürliches Produkt, das regionales Pflanzenmaterial aus vielen Jahrhunderten in sich trägt.

Lagg will daher mit Torf aus unterschiedlichen Regionen und vermutlich sogar Ländern experimentieren.

Zusätzlich plant die Brennerei den Einfluss unterschiedlicher Hefestämme zu erforschen. Dies ist in der schottischen Whisky Industrie bisher einzigartig und lässt auf spannende neue Aromen hoffen.

Derzeit ist eine Kapazität von 500.000 Litern im Jahr geplant. Die Arran Distillers scheinen also trotz dem Neubau ihrem Ansatz „klein aber fein“ treu zu bleiben.

Geschichte der Lagg Distillery

Im 18. und 19. Jahrhundert war die Insel Arran eine Hochburg der Schwarzbrenner und Whisky-Schmuggler. Der illegal gebrannte Whisky der Insel war angeblich besonders gefragt. Im kleinen Örtchen Lagg gab es von 1825 bis 1840 bereits eine gleichnamige Brennerei. Nachdem diese schließen musste, florierte die Schwarzbrennerei weiter. Nach knapp 160 Jahren ohne legale Brennerei brachten die Arran Distillers 1995 Whisky zurück auf die Insel.

Arran war, historisch betrachtet, ein mutiges Projekt. In den 1990er Jahren erholte sich die Whisky-Industrie gerade erst von einer Überproduktion und dem damit verbundenen Preisverfall in den 80er Jahren. Dies hatte die Schließung einiger Brennereien zur Folge. Dennoch setzte sich das Projekt von Harold Currie durch und so ist Arran eine der wenigen übrigen unabhängigen Brennereien Schottlands!

Heute leben wir in einem Zeitalter des Whisky-Booms und der Bau der neuen Lagg Distillery ist „Einer unter Vielen“. Arran hat bislang einen guten Riecher bewiesen, so bliebt zu hoffen, dass auch das neue Projekt von Erfolg gekrönt ist. Der Bau der Lagg Distillery begann 2017 mit der Errichtung der Lagerhäuser, die Heimat für Arran und Lagg Fässer gleichermaßen werden sollen. Im Frühjahr 2019 soll die Brennerei fertig gestellt werden und für Besucher zugänglich sein.

Lage

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