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Ledaig

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Ledaig

Tobermory Distillery, Isle of Mull Foto: via Tobermory Distillery

Ledaig ist heute keine eigenständige Brennerei, wenngleich die Tobermory Distillery, in der Ledaig produziert wird, unter diesem Namen 1798 das Licht der Welt erblickte. Sie ist die einzige Brennerei auf der Isle of Mull an der schottischen Westküste. Mull ist Teil der Inneren Hebriden und 50 Minuten mit dem Schiff vom Festlandhafen Oban entfernt. Der Name Ledaig, was soviel wie “sicherer Hafen” bedeutet, ist heute ein Markenname der Tobermory Distillery für die getorften Abfüllungen. So ist es für den Kunden ein Leichtes zwischen den torfrauchigen Ledaig und den ungetorften maritimen Tobermory Single Malt Whiskys zu unterscheiden. Tobermory ist nicht nur der heutige Name der Brennerei, sondern auch Name der Inselhauptstadt. Neben der Brennerei ist Tobermory auch für sein (wortwörtlich) buntes Stadtbild berühmt und sicherlich eine Schottland-Reise wert. Ein Besucherzentrum gibt es nämlich auch.

Wie schmeckt Ledaig Whisky?

Der aus getorftem Malz produzierte Ledaig (30-40 ppm) wird häufig mit den verwandten Peated Malt Whiskys der Insel Islay verwechselt, da er ähnlich starke Torfrauch-Aromen und eine maritime Frische aufweist. Die Kombiation aus nussigem Torf-Malz und maritimer Klarheit, machen den Ledaig zu einem heißen Geheimtip für Rauch-Fans.

Typische Aromen:

Torf/RauchMaritimEichenholz

Diesen Ledaig können wir empfehlen:

Das Duo der 10-jähriges Standards von Ledaig und Tobermory sind beide sehr zu empfehlen. Der Ledaig 10 weist alle oben beschriebenen Charakteristika auf und ist damit eine preiswerte Alternative zu den Torfrauch-Klassikern der Insel Islay.

Wie wird Ledaig Whisky produziert?

Der Whisky von Ledaig reift angeblich gemeinsam mit den Whiskys der Schwestern-Brennerei Bunnahabhain in deren Lagerhäusern auf der Insel Islay. Mittlerweile besitzt die Brennerei zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills mit einer Jahreskapazität von 1.000.000 Litern, wenngleich davon nur ca. 750.000 Liter genutzt wurden. Von diesen vier großen Brennblasen gehen Lyne Arms in Rohrkondensatoren ab, die mit im Stillhouse stehen. Die Besonderheit der Lyne Arms liegt in ihrer Form: als liegendes “S” geformt, sorgen sie für einen höheren reflux (= Rücklauf), was zu einem weicheren und leichteren Destillat führen soll. Anstelle von Edelstahl wurden die 4 Washbacks der Brennerei aus natürlichem Kiefernholz hergestellt. Tobermory teilt sich die Produktion von Ledaig und Tobermory 50 - 50.

Geschichte der Tobermory Brennerei

Isle of Mull Foto: via Tobermory Distillery

Die Geschichte von Tobermory und Ledaig geht Hand in Hand, da es sich um ein und dieselbe Brennerei handelt.

1798 von John Sinclair gegründet unter dem Namen Ledaig gegründet, gehört die Brennerei für einige Zeit zum gleichen Unternehmen (John Hopkins & Co.) wie die kurz zuvor erbaute Oban Distillery. Beide schottischen Brennereien wurden vor 1800 gegründet, heutzutage eine Rarität!

Schon im 1837 musste Tobermory geschlossen werden. 1916 wurde die Brennerei durch die Distillers Company Ltd. (DCL) aufgekauft, doch auch der neue Besitzer hatte kein großes Glück und stellte den Betrieb 1930 ein. 1972 wurde die Brennerei unter dem ursprünglichen Namen Ledaig wieder eröffnet und auf vier Brennblasen erweitert. Aber bereits nach kurzer Nutzung wurde auch hier der Betrieb wieder eingestellt. Sogar die Lagerhäuser wurden an dieser Stelle verkauft und in Wohnungen umgewandelt. Stabilität gibt der Brennerei die Übernahme durch Burn Stewart Distillers Ltd. (mittlerweile umfirmiert in Distill International) im Jahr 1993. Seit 2007 wird Ledaig als eigenständige Marke verkauft. Derzeit sieht es gut aus für den Whisky von der Isle of Mull. Der neue Mutterkonzern Distell kündigte 2017 eine umfassende Renovierung seiner Brennereien an, Tobermory eingeschlossen. Diese Maßnahme legt die Brennerei bis Anfang 2019 still, wenngleich das Besucherzentrum geöffnet bleiben soll.

Video zu Tobermory

Lage

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