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Glen Breton

Glen Breton ist der erste kanadische Single Malt Whisky nach schottischem Vorbild. Der süße Canadian Single Malt Whisky bereitet somit den Weg für eine neuen Sparte kanadischen Whiskys, auf die wir sehr gespannt sein dürfen. Probieren Sie Glen Breton mit dem Glen Breton 10 Jahre

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Glen Breton Whisky

Glen Breton ist der erste kanadische Single Malt Whisky und einer der wenigen Single Malts nach schottischem Vorbild in Amerika. Die Glenora Distillery liegt auf dem Cape Breton Island, einer Insel in Nova Scotia. Übersetzt heißt Nova Scotia passenderweise so viel wie "Neu-Schottland" und spiegelt so die Herkunft vieler Bewohner der Region wider. Nicht verwunderlich also, dass Glenora hier einen Whisky nach schottischem Vorbild kreiert. Die Brennerei schwimmt damit allerdings mächtig gegen den Strom in Amerika. Denn die Destillation auf klassischen Pot Stills ist auf dem amerikanischen Kontinent nach wie vor eine Seltenheit. Glen Breton stellt somit einen kanadischen Whisky her, der sich mit den schottischen und irischen Single Malts messen möchte.

Hausstil

Wie schmeckt Glen Breton Whisky? Glen Breton ist ein süßer Whisky mit Karamell-,  Ahornsirup- und Honigtönen. Dazu zeichnet er sich durch Heidearomen und Gewürze aus und stellt so einen tollen kanadischen Single Malt mit schottischer Seele dar. 

Herstellung

Glenora destilliert ihren Whisky aus 100 % Gerstenmalz im klassischen zweifachen Brennverfahren auf kupfernen Pot Stills aus dem schottischen Hause Forsyths. Die Pot Stills sind Second Hand und standen zuvor im Stillhouse der Bowmore Distillery auf Islay. Die Fässer der Brennerei lagern in Dunnage Lagerhäusern, die den alten schottischen traditionellen Lagerhäusern nachempfunden sind. Aufgrund der teils niedrigen Temperaturen reift der Whisky sehr langsam. Bei der Herstellung von Single Malt Whisky setzt Glenora somit auf Vorbilder aus Schottland. Dies ist im nordamerikanischen Raum eine Seltenheit. Schließlich blickt der Kontinent auf eine eigene Tradition zurück. Dabei hat Malt Whisky in den USA und Kanada nicht die strengen Beschränkungen wie in der EU. Malt Whisky in den USA muss beispielsweise nur zu mindestens 51 % aus gemälztem Getreide bestehen und unterliegt keiner Mindestreifezeit. Wenn Sie allerdings Whisky in der EU kaufen, können Sie sicher gehen, dass er mindestens drei Jahre alt ist. Es bedarf somit einem hohen eigenen Qualitätsanspruch, die strikten Vorgaben der schottischen Regularien freiwillig einzuhalten.

Geschichte

Glenora war die erste Brennerei Kanadas und vielleicht ganz Amerikas, die Single Malt Whisky nach schottischem Vorbild in größerem Stile produzierte. Gegründet wurde die Brennerei 1990 und im Jahre 2000 konnte man den ersten Whisky unter dem eigenen Namen abfüllen. Zuvor hatte die Brennerei den eigenen Malt Whisky mit Single Malt von Bowmore vermischt und unter dem Namen Kenloch abgefüllt. 1997 wurde die Brennerei um sechs Gästehütten ergänzt. Zum Besucherzentrum gehört außerdem ein Pub. Wie auch andere internationale Whisky-Brennereien hatte Glenora mit ihrer Marke Glen Breton mit der Scotch Whisky Association zu kämpfen. Die SWA hat sich dem Schutz des Scotch Whiskys verschrieben. Gerne würde sie die Verwendung sämtlicher schottisch klingender Worte in Markennamen anderer Länder untersagen. So klagte die SWA gegen Glenora. Grundlage der Klage war die Aussage "Glen" sei ein schottisch-gälisches Wort, das dem Konsumenten die Herkunft des Whiskys aus Schottland suggerieren könnte. Der Ortsname Glenora besteht aber bereits seit dem 18. Jahrhundert und wurde von schottischen Siedlern nach Nova Scotia mitgebracht. Er ist somit tief lokal verwurzelt, weshalb die Klage gegen die Namensgebung abgelehnt wurde. Glen Breton und seine Brennerei Glenora dürfen somit ihren Namen behalten. Diesen Sieg feierte die Brennerei 2015 mit einer 15-jährigen Abfüllung namens "Battle of the Glens".

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