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Stauning

Stauning ist Dänemarks bekannteste und größte Whisky-Brennerei. Die beispiellose Erfolgsgeschichte der jungen Brennerei hat viele weitere Whisky-Projekte im Land inspiriert. Quasi im Alleingang hat Stauning den dänischen Whisky auf die Landkarte gesetzt. 
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Stauning Whisky

Stauning ist Dänemarks erste und größte Malt Whisky Destillerie. Das junge Projekt nahm 2006 seinen Anfang und nahm vermutlich schneller Fahrt auf, als es sich die Dänen je hätten träumen lassen. Durch seinen enormen Erfolg hat Stauning fast im Alleingang die Kategorie des „Danish Whisky", des dänischen Whiskys auf die europäische Landkarte gesetzt. Die Brennerei findet sich am Ringkøbing Fjord in der Kommune Skjern im westlichen Jütland.

Hausstil

Stauning produziert rauchigen Whisky und Whisky ohne Rauch. Außerdem arbeitet Stauning neben Gerstenmalz auch mit Roggen als Grundlage für ihren Whisky. Der Charakter der Stauning Whiskys variiert daher stark. Die Aromen weichen teils deutlich von denen des bekannten Scotch Whiskys oder schottischen Single Malt Whiskys ab. Stauning hat einen kräuterigen und getreidigen Grundton, der je nach Abfüllung in Richtung Heidekraut und Piniennadeln reichen kann. Dazu kommen die Fassaromen wie Karamell und Vanille und vielfältige Fruchtaromen. Auch verschiedenste Gewürze sind in Stauning Whiskys häufig anzutreffen. 

Herstellung

Stauning ist eine der wenigen europäischen Brennereien, die neben Gerste auch Roggen für ihren Whisky einsetzen. Roggen ist eher in Kanada und den USA ein gängiges Getreide für die Whisky-Produktion, wo Rye Whiskey heute wieder an Popularität gewinnt. Stauning verwendet nur lokale Gerste und Roggen, die sie auf eigenen Mälzböden verarbeiten. Der Torf stammt ebenfalls aus Dänemark und der Region. Auch bei der Destillation geht Stauning eigene Wege. Die kleinen kupfernen Alembic Brennblasen stammen aus Portugal und werden sonst für Cognac und Eau de Vie eingesetzt. Diese Art der Brennblasen produziert einen anderen Brand als die großen schottischen traditionellen Pot Stills. In Schottland brennen die Craft Destillerien Eden Mill und Strathearn ebenfalls auf diesen Stills. Die Brennblasen werden direkt befeuert und haben lediglich eine Kapazität von ca. 1000 Liter (Wash Stills) und 600 Liter (Spirit Stills). Schottische Pot Stills können das 10 bis 20-fache erreichen. Das Destillat von Stauning soll ölig und sehr fruchtig sein. Ursprünglich startete Stauning mit 4 dieser Brennblasen und konnte lediglich 6000 Liter jährlich produzieren. Seit 2015 hat Stauning dank der Investition des Großkonzerns Diageo ein komplett neues Still House mit 24 weiteren Alembic Stills. Die Jahres-Kapazität liegt damit nun bei stolzen 900.000 Litern! 

Geschichte

Die Stauning Distillery wurde 2005 von 9 Freunden im Westen Jütlands als Hobby-Projekt gegründet. Man fragte sich, warum niemand dänischen Single Malt herstellte und so fand das Projekt kurzerhand seinen Start in einem alten Schlachthof. Da die Freunde keine Erfahrung in der Whisky-Herstellung mitbrachten, begann alles recht provisorisch. Das alte Kühlhaus wurde zu einem Malting Floor umgewandelt, die Vergärung begann in einem alten Fass. Ein Räucherofen diente als Darre. 2006 konnte der erste New Make/ Rohbrand auf den Alembic Stills gebrannt werden. Soweit so gut. 

Die Erfolgsgeschichte der Brennerei begann seit dem Treffen mit dem „Whisky Papst" Jim Murray, der jährlich die „Whisky Bible" veröffentlicht. Dieser bescheinigte dem Brand der jungen Brennerei großes Potential und verglich sie mit jungen Ardbegs der 70er Jahre. Ein Ritterschlag für die Hobby-Brenner. 

2007 zog man mit der Brennerei auf das heutige Gelände der Stauning Farm um. 2009 verließ man die "Experimentier-Phase" und begann mit einer ernst zunehmenden Whisky-Produktion. 2011 konnte der erste Young Rye veröffentlicht werden. Ein noch-nicht-Roggen-Whisky. 2012 wurde bereits aufgerüstet und zwei weitere Brennblasen angeschafft. 2015 wurde schließlich das Jahr des Durchbruchs für Stauning. Der Spirituosen-Gigant Diageo beteiligte sich mit seinem Distil Ventures Projekt an der kleinen dänischen Brennerei. Diageo investierte stolze 10 Millionen Pfund in die Stauning Distillery. Die Brennerei konnte so um ein riesiges Brennhaus mit 24 neuen Alambic Stills erweitert werden. Die Malting Floors wurden um 1000 Quadratmeter ausgeweitet. Wir dürfen also großes von Stauning erwarten und hoffen, dass die zukünftigen Standard-Abfüllungen sich dem Preis-Niveau vergleichbarer Whiskys anpassen können.  

Herkunft

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