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St. Kilian

St. Kilian ist die erste deutsche Whisky-Destillerie, die Single Malt Whisky gänzlich nach schottischem Vorbild produziert. Sie liegt im verschlafenen unterfränkischen Ort Rüdenau am Rande des Odenwalds.

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St. Kilian Whisky

St. Kilian ist die erste deutsche Whisky-Destillerie, die Single Malt Whisky gänzlich nach schottischem Vorbild produziert. Sie liegt im verschlafenen unterfränkischen Ort Rüdenau am Rande des Odenwalds. Dass in Franken und Bayern hervorragendes Bier gebraut wird, ist seit jeher bekannt. Doch auch die deutsche Whisky-Szene hat hier ein festes Standbein. Spätestens seit dem Erfolg der bayerischen Slyrs Brennerei ist deutscher Whisky im Bewusstsein der Genießer angekommen. Die Vision des Gründers der St. Kilian Brennerei Andreas Thümmler, eine deutsche Destillerie nach schottischem Vorbild zu errichten, ist heute Wirklichkeit.  

Hausstil

Wie schmeckt St.Kilian? Der Hausstil der Brennerei ist denkbar vielfältig. Bereits vor dem Release ihres ersten offiziellen 3-jährigen Single Malt Whiskys veröffentlichte die Brennerei Young Malts bzw. sogenannte Spirit Drinks mit dem Namen "The Spirit of St. Kilian". Auch in Deutschland (wie im Rest der EU) darf sich nur Whisky nennen, was zuvor drei Jahre in Holzfässern reifte. Und so gab man der Vorschau auf den späteren Whisky diesen Eigennamen. Interessierte konnten sich somit schon im Vorfeld einen Eindruck vom Stil der Brennerei machen. Es gab insgesamt sieben verschiedene Batches mit unterschiedlichem Alter zwischen 8 und 27 Monaten und verschiedensten Fassarten. Auch getorfter Spirit war dabei. So reicht das Aromenspektrum bei St. Kilian von leicht, vanillig und hellfruchtig, über torf-rauchig hin zu dunkel beerig und schwer - je nach Fasswahl und Torfungsgrad. 

Herstellung

Wie wird St. Kilian hergestellt? Das Ziel von St. Kilian ist es deutschen Whisky auf schottischem Niveau herzustellen. Bereits beim Gerstenmalz beginnt die spannende Reise der St. Kilian Distillers auf ihrem Weg zum Spagat zwischen deutscher Handwerkskunst und schottischem Equipment. Das ungetorfte Gerstenmalz stammt aus der renommierten Mälzerei aus Bamberg. Das torfrauchige Malz importiert St. Kilian aus Schottland. Das Maischen findet, genau wie in Schottland, in einer 12.000 Liter fassenden Mashtun (Maischebottich) statt. Die festen Überreste aus dem Maischevorgang, der Treber, dienen auch bei St Kilian als Viehfutter. Die Washbacks (Gärbottiche) sind, wie bei den meisten schottischen Destillerien, aus Oregon Pine (Douglasfichte/ Douglaskiefer). Hier wird die Würze zu Wash vergoren, einer bierähnlichen Flüssigkeit. Der gelernte Diplom Braumeister Mario Rudolf ist heute Master Distiller und verantwortlich für den reibungslosen Ablauf. Die Hefe für die Vergärung stammt ebenfalls aus Schottland. Die ehrgeizige Destille experimentiert mit unterschiedlichen Hefestämmen, um eine große Aromenvielfalt für spätere Abfüllungen zu erforschen. Nun kommt das Herz der Brennerei zum Einsatz. Zwei klassische kupferne Pot Stills aus dem schottischen Traditionshaus Forsyths. In einer typischen zweifachen Destillation wird nun der Wash destilliert und das "Herzstück" des Laufs geschnitten. Dieses landet in den vielen verschiedenen Fassarten St. Kilians. Bis zu 90 unterschiedliche Fasstypen hat die junge Brennerei im Einsatz. Ein echter Spielplatz für Whisky-Begeisterte. Rund 200.000 Liter Spirit produziert die Brennerei derzeit jährlich. Im Mai 2019 stellte die Brennerei nach langem Warten ihren ersten offiziellen Single Malt Whisky vor.

Empfehlung

Trotz seiner jungen Geschichte hat die Brennerei bereits Erfolge vorzuweisen. 2018 wurde der White Dog (Rohbrand/ Spirit) von St. Kilian zum weltbesten White Dog bei den World Whisky Awards gekürt! Wenn schon der White Dog ausgezeichnet wurde, dürfen wir uns erst recht auf den fertigen Whisky freuen! Feiern Sie jetzt gemeinsam mit St. Kilian die Ankunft des ersten deutschen Single Malts nach schottischem Vorbild und genießen Sie das Whisky-Debüt von St. Kilian, den St. Kilian Signature Edition One.

Geschichte

Der Name der Brennerei geht auf den Frankenapostel St. Kilian zurück. Der Überlieferung zufolge soll der iro-schottische Missionsbischof im 7. Jahrhundert in die Region gekommen sein, um dort die heidnischen Kelten zu bekehren. Im Jahre 689 soll er in Würzburg als Märtyrer verstorben sein. Angeblich lernte er auf seinen Reisen durch die arabischen Länder die Kunst der Destillation und brachte diese mit in die Region. Eindeutige Belege gibt es für die Legende jedoch nicht. Die Verbindung von Franken und den "Whisky-Nationen" Irland und Schottland ist nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen. Überall in der Region finden sich noch heute keltische Kultstätten. Dass sich das "Wasser des Lebens" zu diesem Zeitraum entwickelte und zunächst als Heilmittel über Europa ausbreitete, ist sehr wahrscheinlich. 

2010 lernte Investment Banker Andreas Thümmler den damaligen Master Distiller der Kilbeggan Distillery David Hynes in Irland kennen. Aus der Bekanntschaft entstand eine Freundschaft. Nach einer langen, wohl Whisky-durchtränkten Nacht am Lagerfeuer, kam Andreas Thümmler 2012 zu einem Entschluss. Er wollte eine Whisky-Destillerie nach schottischem Vorbild auf deutschem Boden bauen. Es soll die größte Single Malt Whisky-Brennerei Kontinentaleuropas werden. Drei Jahre musste Andreas auf die Pot Stills vom Kupferschmied Forsyths aus Rothes in Schottland warten. Nach 4 Jahren Planung war es so weit. Am St. Patricks Day 2016 wurde das erste Fass mit Rohbrand befüllt. Im Mai 2019 veröffentlichte die Brennerei ihren ersten offiziellen Single Malt mit dem Namen "One".

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