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English Whisky Co.

Die English Whisky Company mit ihrer St. George's Distillery war die erste Malt Whisky Destillerie in England nach 100 Jahren. Sie leistete somit Pionierarbeit für die folgenden hochwertigen Brennereien Englands. Kosten Sie den englischen Whisky aus Norfolk mit dem English Whisky Co. Original oder dem rauchigen English Whisky Co. Smokey

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English Whisky Co.

In der St. George's Distillery in Norfolk im Süd-Osten Englands, produziert die English Whisky Company seit 2006 ihren englischen Single Malt Whisky. Sie ist damit die erste Malt Whisky Brennerei seit über 100 Jahren in England. Die Familien-Brennerei produziert ungetorften und getorften Single Malt, wie auch verschiedene experimentelle Whiskys. Wenngleich die Vorgaben außerhalb von Schottland nicht so streng sind, hält St. George's sämtliche schottischen Qualitätsstandards ein. Sie ist somit ein enorm spannendes Brennerei-Projekt, das bereits aus den Kinderschuhen heraus ist. St Georges und die English Whisky Company haben den Weg für den aufstrebenden englischen Whisky bereitet. Single Malt Fans sollten ein Auge auf diese Destillerie haben und unbedingt die ein oder andere Abfüllung probieren. 

Hausstil

Wie schmeckt Whisky der English Whisky Company? Der Grundcharakter der St. George's Distillery ist nussig und leicht grasig. So wird dies mit der Fassreifung in den jeweiligen Holzarten und dem Torfgehalt im Malz ergänzt. Im Standard Original finden wir feine Vanille-Aromen wieder, gepaart mit Nuss- und Fruchtaromen. Der "Smokey" trägt unter seinem Torfrauch Getreide- und Fruchtnoten. 

Herstellung

Wie wird der Whisky der English Whisky Company hergestellt? Der Produktionsprozess in der St. George's Distillery folgt dem klassischen Herstellungsverfahren des schottischen Single Malts. Lesen Sie im Artikel "Herstellung von Single Malt Whisky" mehr dazu. Nachdem der Gründer der Brennerei James Nelstrop keine Teilhaber zur Gründung der Brennerei mit einbezog, hat die Firma freie Hand bei allen Entscheidungen. Dies spiegelt sich in einem sehr experimentierfreudigen Ansatz wider. Neben dem klassischen Gerstenmalz für Single Malt experimentiert die Brennerei auch mit Getreidesorten wie Roggen, Weizen und Hafer. Der getorfte Whisky wird derzeit mit ca. 55 ppm (phenol parts per million) produziert. Zur Vergärung verwendet St. George's Distillers Yeast, wie auch etwa Bowmore und Auchentoshan. Die Vergärung ist in der Regel 92 Stunden oder länger. Dies soll zu einer leichten Nussigkeit beitragen. 

Die Brennblasen bei St. George's sind extra vom schottischen Pot Still Experten Forsyths angefertigte Exemplare, die einen leichten, grasigen Brand erzeugen. In etwa vergleichbar mit den bisherigen Lowland-Whiskys in Schottland. Der Whisky wird in der Regel zweifach destilliert. Doch auch hier experimentiert die Brennerei hin und wieder mit kleinen Chargen dreifach-destilliertem Whisky. Bei der Fassreifung verliert St. George's mehr Whisky, als seine Kollegen in Schottland. Der bekannte "Angles' Share", die Verdunstung des Whiskys durch die Fasswand, liegt in Südengland etwas bei 4-5 %. Schottland scheint mit rund 2 % deutlich genügsamere Engel zu haben. Dies beschert der St. Georges Distillery eine leicht beschleunigte Fassreifung. Es werden vorwiegend Ex-Bourbonfässer eingesetzt, aber auch Sherry- und Weinfässer kommen hin und wieder zum Einsatz. Die Produktionskapazität der English Whisky Company liegt derzeit bei etwa 104.000 Litern jährlich. Nachdem St. Georges anfänglich alle Whiskys in "Chapters" abgefüllt hatte, also einer Nummerierung der Abfüllungen, wurde dieses Konzept nun eingestellt. Die Brennerei versucht nun, konsistentere Abfüllungen zu kreieren. St. George's verzichtet generell auf die Färbung ihrer Whiskys, in der Regel wird auch nicht kühlgefiltert. Die Abfüllung und Etikettierung der Flaschen erfolgt vor Ort manuell. 

Geschichte

James Nelstrop wurde in einer Farmer-Familie geboren, die seit Generationen mit dem Anbau und der Verarbeitung von Getreide zu tun hatte. Nach einer Karriere im Agrarsektor wollte James mit über 60 Jahren einen geruhsameren Lebensstil pflegen, sich jedoch nicht gänzlich zur Ruhe setzen. Die ursprüngliche Idee war, gemeinsam mit seinem Sohn Andrew, eine Micro-Distillery zu gründen, was aus zollrechtlichen Gründen nicht genehmigt wurde. So wurde das Unternehmen größer als zuerst geplant. Im Januar 2006 wurde das Projekt genehmigt. Starthilfe kam vom ebenfalls pensionierten ehemaligen Laphroaig Master Distiller Iain Henderson. Schon Ende 2006 konnten die ersten Fässer befüllt werden. Im August 2007 öffnete das Besucherzentrum. Vor seiner endgültigen Pensionierung bildete Iain Henderson den Braumeister David Fitt als seinen Nachfolger aus. Im September 2014 verstarb James Nelstrop. Er hinterlässt nicht nur eine hervorragende englische Single Malt Whisky Brennerei. Er hat durch seine Arbeit sicherlich auch maßgeblich zur Entwicklung der englischen Whisky-Industrie beigetragen und andere erfolgreiche Brennereiprojekte wie Cotswolds und Lakes inspiriert. 

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