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Yamazaki

Yamazaki ist nicht nur die älteste japanische Whisky-Destillerie, sondern auch einer der begehrtesten Single Malts der Welt. Yamazaki ist maßgeblich für den großen Erfolg des japanischen Whiskys verantwortlich und heute nachgefragter denn je. Kosten Sie jetzt den fruchtigen Charakter mit dem Yamazaki Distiller's Reserve.

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Yamazaki Whisky

In der Nähe der alten kaiserlichen Handelsstraße zwischen den japanischen Großstädten Kyoto und Osaka findet sich die Yamazaki Brennerei. Die Region ist geprägt von heißen Sommern und kalten Wintern. Gemeinsam mit der Yamazaki Destillerie kann der Mutterkonzern Suntory bereits auf eine fast 100-jährige Whisky-Geschichte zurückblicken. Bereits seit 1923 brennt Yamazaki japanischen Whisky und zählt heute zu den am stärksten nachgefragten Single Malt Whiskys der Welt. Spätestens seit Whiskypapst Jim Murray 2014 den Yamazaki Sherry Single Cask zum besten Whisky der Welt kürte, eilt Yamazakis guter Ruf der Brennerei weit über die Grenzen des Landes voraus. Yamazaki hat somit nicht nur dem eigenen Namen, sondern die gesamten Kategorie des japanischen Whiskys massiven Rückenwind verliehen, der bis heute anhält. 

Hausstil

Wie schmeckt Yamazaki Single Malt? Yamazaki Single Malt überzeugt Whiskyfans mit ausgeprägten Fruchtnoten, komplexen Eichennoten, Sherry sowie einem süßen, runden Geschmack. Malzige Getreidenoten sind sehr untypisch für Yamazaki. Jede Abfüllung trägt ihren ganz eigenen Stil, nicht zuletzt durch den Einsatz unterschiedlicher Brennblasen, Fässer und Produktionsverfahren.

Herstellung

Wie wird Yamazaki Single Malt produziert? In der Yamazaki Distillery wird ausschließlich Malt Whisky produziert, von diesem aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Ausprägungen. Das Malz für die Yamazaki Brennerei, wird importiert. Die eigene Mälzerei wurde 1971 geschlossen. Heute stammt das Malz daher aus Schottland, aber auch aus Australien sowie den USA. Beim Single Malt Whisky im Allgemeinen geht es um die Konzentration von Geschmack. Es geht aber auch um die Vielfalt der verschiedenen Destillate. Gerade die Blended Whisky Industrie ist auf unterschiedlichste Malt Whiskys angewiesen. In Schottland ist es üblich Whisky-Fässer zwischen den rund 120 Malt Whisky Brennereien hin und her zu tauschen. In Japan ist die Auswahl an Brennereien mit wenigen Händen voll, deutlich geringer. Von diesen wenigen Brennereien sind vier im Besitz der zwei großen Whiskykonzerne Nikka (Yoichi & Miyagikyo) bzw. Beam-Suntory (Hakushu & Yamazaki). Der Austausch von Whisky untereinander ist unüblich. Um nun den Bedarf an Vielfalt für die japanischen Blended-Whiskys zu decken, müssen die Unternehmen viele unterschiedliche Malt Whisky Typen herstellen. Erreicht wird dies durch eine Vielzahl von Malzsorten, Destillationsmethoden, Kühlmethoden und Fassreifungen. Es wird bei Yamazaki sowohl mit rauchigem, als auch nicht-rauchigem Malz gearbeitet. Yamazaki stellt beispielsweise Malt Whisky für den beliebten Hibiki Blended Whisky her. 

Yamazaki betreibt zwei Mashtuns die eine sehr klare Würze (Wort) produzieren, welche dafür sorgt dass es wenig Getreidearomen im Yamazaki gibt. Die Würze wird unter Einsatz von zwei verschiedenen Hefen entweder in  Edelstahl- oder Holzgärtanks (Wash Backs) fermentiert. Anschließend wird in kupfernen Brennblasen destilliert, die vom Brennverfahren an der schottischen Methode orientieren. Yamazaki besitzt 8 Paare von Brennblasen, alle in unterschiedlicher Form und Größe. Während eine normale Malt Whisky Destillerie in Schottland im Vergleich vielleicht nur 2 Brennblasen hat, sind hier also deutlich mehr Varianten möglich. Auch mit den Schnittpunkten zwischen Head, Heart und Tail, bei der Destillation wird gearbeitet, um unterschiedlich schwere Whiskys zu produzieren. Alle Brennblasen werden seit 2005 wieder direkt befeuert mit einer offenen Flamme unter der Brennblase. Die Reifung erfolgt in fünf unterschiedlichen Fasstypen. Sherryfässer aus amerikanischer Eiche, Sherryfässer aus europäischer Eiche, Ex-Bourbonfässer, Frische amerikanische Eiche (Virgin Oak) und japanische Mizunara-Eiche. Jede Abfüllung wird aus unterschiedlichen Destillationsvorgängen und Fässern zusammengestellt. Vor der Abfüllung werden die Whiskys für 6 Monate in separaten Fässern verheiratet, um einen einheitlichen Stil zu erreichen.

Video

Geschichte

Yamazaki wurde im Jahr 1923 durch Shinjiro Torii, einen japanischen Weinhändler, gegründet. Als Master Distiller heuerte er den jungen Masataka Taketsuru an. Jener Whiskypionier hatte sein Chemiestudium in Glasgow absolviert. Anschließend setzte er seine Ausbildung in Campbeltown bei der Hazelburn Distillery, sowie in den Highlands bei Longmorn fort. Masataka heiratete eine Schottin, die ihn zur Rückkehr in die japanischen Heimat ermutigte. Shinjiro Torii stellte Masataka Taketsuru bei der Firma an, die später Suntory, der größte japanische Getränkekonzern, werden sollte. Gemeinsam wollten Sie die erste japanische Whisky-Destillerie gründen. Taketsuru schlug für die Brennerei einen Platz im kühlen Norden Japans vor. Shinjiro Torii entschied sich jedoch für den Bau der Brennerei im Süden. Die Entscheidung zum Bau auf Japans Hauptinsel wurde zum einen wegen der guten Verkehrslage zwischen Osaka und Kyoto getroffen. Zum anderen auch wegen der guten Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Wasser – am Zusammenfluss dreier Flüsse. Die Wege von Masataka Taketsuru und Shinjiro Torii sollten sich später trennen. Masataka machte seinen Traum einer eigenen Whisky Brennerei mit der Yoich Brennerei wahr. Aus dem Lebenswerk der beiden Urväter des japanischen Whisky entstanden die beiden heutigen Whisky-Firmen Nikka und Beam-Suntory. Yamazaki betreibt heute ein Besucherzentrum und kann von interessierten Whiskytouristen besichtigt werden.

Herkunft


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