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George Dickel

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George Dickel

George Dickel ist eine Tennessee Whisky Marke die in der Cascade Distillery nahe Tullahoma produziert wird. Das Herstellungsverfahren von George Dickel unterschiedet sich nur durch die zusätzliche Kohle-Filtration von der eines Bourbons. Dennoch nennt sich George Dickel seit jeher „Tennessee Whisky“. Für amerikanische Verhältnisse ist die Schreibweise „Whisky“ ohne "e" eine Besonderheit. Angeblich rührt die Schreibweise von Georg Dickels Überzeugung, sein Whisky könne mit den besten Scotch Whiskys mithalten. Ob ihm dies gelungen ist, muss jeder Genießer selbst entscheiden. Dem Whisky-Paps Jim Murray hat George Dickel es jedenfalls angetan. Dieser beschreibt den George Dickel No. 12 in seinem Buch „Classic Bourbon Tennessee & Rye Whiskey“ als „einen Weltklassiker“ und einen der komplexesten und damit am schwersten zu beschreibenden Whiskys der Welt.

Abfüllungen von George Dickel

George Dickel Classic No. 8: Apfel, Honig und Zimtnoten erwarten uns bei diesem George Dickel. Ein junger wilder Tennessee Whisky, der sich längst aus dem Schatten von Jack Daniels gelöst hat. Seine weltweite Anhängerschaft hat er jedenfalls gefunden.

George Dickel No. 12: Wie in der Einleitung beschrieben, einer der Lieblinge von Jim Murray. Komplexer und ausgewogener als sein jüngerer Bruder No. 8, macht sich dieser Tennessee Whisky mit Nüssen, gebackenen Äpfeln und Buttercreme Platz. Die 45 % vol. sorgen für ausreichend Druck hinter den Aromen und tragen diese in ein lang anhaltendes Finish aus Ahornsirup und zartem Rauch.

George Dickel Rye WhiskyDie Maische dieses Rye Whiskys besteht zu 95% aus Roggen und 5% Gestenmalz. Der George Dickel Rye wird zunächst gekühlt und dann durch Zucker-Ahorn-Holzkohle gefiltert. Die Roggenwürze macht ihn zu einem perfekten Kandidaten für einen Manhattan.

Wie wird George Dickel produziert?

Das Wasser für die Produktion des George Dickel Whiskys stammt aus einer eigenen Quelle unweit der Brennerei und fließt durch Kalkstein-Schichten. Dies soll ihm eine besondere Weichheit verleihen. George Dickel macht aus seinem Mash Bill, anders als viele andere Brennereien in den USA, kein Geheimnis. 84 % Mais, 8 % Roggen und 8 % gemälzte Gerste verwendet die Brennerei. Wenngleich die sie damit dem „low rye“ Mash Bill von Buffalo Trace ähnelt, wird ihr Whisky nicht Bourbon genannt, sondern „Tennessee Whisky“. Wie Jack Daniels wird der Whisky zusätzlich nach der Destillation durch ein Bett aus Ahornholz-Kohle gefiltert. George Dickel kühlt den Rohbrand oder „White Dog“ vor diesem Prozess ab, was den Brand noch weicher werden lässt. Dieser Prozess wird als Charcoal Mellowing („weich/mild machen durch Holzkohle“) bezeichnet. Die Methode ist neben der Herstellung in Tennessee, im Grunde der einzige Unterschied zwischen Tennessee Whisk(e)y und Bourbon. Zum Reifen verwendete George Dickel Fässer aus frischer amerikanischer Weißeiche, wie auch die Bourbon Industrie. Die Fässer werden stark ausgebrannt, sodass sich eine dicke Kohleschicht im Innenraum der Fässer bildet. Das Aussehen hat dieser Methoden den Namen „Alligator Char“ eingebracht, da die Oberfläche der Haut eines Krokodils ähnelt.

Geschichte von George Dickel

George A. Dickel wurde 1818 in Deutschland in Hessen-Darmstadt geboren. Mit Mitte 20 wanderte er in die USA aus. Er handelte einige Jahre mit Whiskey und anderen Spirituosen. Erst im Alter von 60 Jahren begann er selbst mit dem Destillieren. Im reifen Alter von 70 Jahren erwarb er 1888 die Rechte an der Cascade Distillery. Nur sechs Jahre später verstarb George Dickel und hinterließ die Brennerei seiner Frau, die sie gemeinsam mit Dickels langjährigem Geschäftspartner Shwab bis zu ihrem Tod weiterführte. 1919 musste die Brennerei wegen der Prohibition schließen. Nach Ende der Prohibition wurde der Markenname Dickel verkauft und zeitweise von Schenley in der heutigen Buffalo Trace Brennerei in Kentucky produziert.

1958 baute die Schenley Distilling Company schließlich eine neue Cascade Distillery nahe des Originals. Zwischen 1999 und 2003 wurde die Brennerei erneut geschlossen. Seit 2003 produziert sie jedoch unter Diageo wieder fleißig Whisky und erfährt die ihr angemessene Aufmerksamkeit.

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