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Jack Daniels

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Jack Daniels

Jack Daniel's Besucher Centrum Foto: via Jack Daniel's

Was den Schotten ihr Johnnie Walker ist den Amerikanern ihr Jack Daniel's. Heute kennt jeder Jack Daniel's als Kultmarke. Doch von der über 150-jährigen Tradition, die hinter dem Namen steht, weiß nicht jeder. Mit einem Maischerezept, das seit der Gründung nicht verändert wurde, schaffte es Jack Daniel's zur meistverkauften Whiskeymarke weltweit zu werden - und ist es noch. Der gesunde Mix aus Beständigkeit und Innovation hält die Marke trotz ihres hohen Alters frisch. Wenn Sie ein echtes Urgestein des Tennesse Whiskeys erleben möchten, sind Sie hier richtig.

Wie schmeckt Whiskey von Jack Daniels?

Whiskey von Jack Daniel's kommt in unterschiedlichen Variationen daher, doch sie alle teilen ihre vanillige Süße und würzige Eichennoten miteinander. Dank dem besonderen Herstellungsverfahren - dem Charcoal Mellowing- soll der Whiskey außerdem besonders mild sein, auch bei hohem Alkoholgehalt. Diese sanfte Seite zeigt sich nicht nur bei dem hauptsächlich hergestellten - dem Bourbon verwandten - Tennessee Whiskey, sondern auch bei den Rye Whiskeys. Sie haben zwar wegen ihres hohen Roggenanteils auch raue, intensiv würzige Charakterzüge, hinterlassen jedoch mit einem geschmeidigen Abgang ein wohliges Gefühl.

Typische Aromen:

VanilleEichenholz

Die Produktpalette von Jack Daniels

Das Grundsortiment von Jack Daniel's umfasst 7 Whiskeys, 2 Liköre und 3 Whiskey-Mixgetränke und ist damit vergleichsweise abwechslungsreich. Unter den Whiskeys findet sich auch nicht nur der klassische Tennessee Whiskey, sondern auch der wieder im Trend liegende Rye Whiskey. Doch mit der Standard-Range ist es bei der Marke nicht getan, denn sie hält auch so einige Sonderabfüllungen für uns bereit.

Whiskeysortiment

Starten wir mit dem Jack Daniels Old No. 7, der als bekanntester und ikonischer Tennessee Whiskey für Jack Daniel's steht wie kein anderer. Den süßen und würzigen Klassiker findet man hinter jeder Bartheke, wo er nicht nur pur oder auf Eis eingeschenkt, sondern auch sehr gerne für Cocktails eingesetzt wird. Die beliebte Kombi mit Cola ist auf Festivals und Feiern beliebt. Neben der 0,7l-Abfüllung ist er deshalb auch gleich in der 1l-Flasche und 1,75l-Flasche erhältlich. Für diejenigen, die es etwas ruhiger mögen, eignet sich der Jack Daniels Gentleman Jack. Er ist mit seiner angenehmen, weichen Art - ganz gentlemanlike. Dank einer zusätzlichen Holzkohlefiltration entsteht eine Süße und Geschmeidigkeit, die auch abseits von wilden Partys eine gute Figur machen. Ganz anders präsentiert sich der Rye Whiskey, der aufgrund seiner rauen Charakterzüge lange Zeit wenig beliebt war, nun jedoch einen Aufschwung erlebt. Jack Daniel's Antwort auf diesen neuen Trend ist der Jack Daniels Tennessee Rye, der nicht nur 51%, sondern ganze 70% Roggenanteil hat. Die Hersteller versprechen einen Whiskey, der kraftvoll, komplex und würzig ist, aber in seinem Abgang mildere Klänge anschlägt. Für Fans der Marke lohnt es sich sicher, auch diesem Rye Whiskey eine Chance zu geben. Vielleicht kommen Sie ja bald auf den Geschmack, oder sind es schon längst?! Der Vorreiter dieses Whiskeys ist allerdings eine weitere Rye Whiskey Kreation, die 2015 und damit zwei Jahre zuvor herauskam: der Jack Daniels Single Barrel Rye. Bei ihm wurde erstmals die neue Maische-Rezeptur mit 70% Roggenanteil verwendet. Geschmacklich zeigt er neben gerösteter Eichenwürze auch ausgeprägt süße Fruchtaromen, was zusammen für einen vollmundigen Genuss sorgt. Der Single Barrel Rye ist nicht die einzige Abfüllung der Single Barrel Collection, die aus unterschiedlichen Einzelfassabfüllungen besteht. Zu der Reihe gehört außerdem der Jack Daniels Single Barrel Select, der sich mit seinen vielfältigen Fruchtaromen und seinem runden, süßlichen Geschmack mit feiner Holzkohlenote als perfekter Einsteiger in die Welt der Tennessee Whiskys präsentiert. Der Jack Daniels Single Barrel Barrel Strength ist, wie der Name schon sagt, eine fassstarke Abfüllung. Sie ist hervorragend für Whiskeytrinker, die es intensiv und trotzdem mild mögen. Der letzte Single Barrel ist der Jack Daniels Single Barrel 100 Proof. Auch hier ist der Name Programm: Der Bourbon kommt mit 100 Proof (das entspricht in der amerikanischen interpretation 50 Vol.-%) in die Flaschen. Dadurch bekommt er eine interessante Geschmackstiefe, die vor allem von Bananenaromen geprägt ist. Obwohl ursprünglich nur für den Duty Free vorgesehen war, hat der 100 Proof es auch in unser Sortiment für Sie geschafft. Dank dem edlen Flaschendesign und der aufgedruckten Fass- und Regalnummer wirken die vier Kreationen der Single Barrel Collection sehr wertig und eignen sich hervorragend als Geschenk für Whisk(e)yfans, die gerne mal etwas ausprobieren. Neben der Standard-Range gibt es natürlich auch verschiedene Special und Limited Releases. Eine beliebte Special Collection widmet sich den bisherigen Master Distillern der Marke. Die Jack Daniels Master Distillers Series besteht derzeit aus mehreren Kreationen, die jeweils eine der führenden Persönlichkeiten im Laufe der Geschichte von Jack Daniel's ehren sollen. Vor allem für Fans der Marke hat diese Reihe Sammlerpotenzial. Doch auch einzelne Special Editions können sich sehen lassen. Der Jack Daniels No. 27 Gold Double Barreled ist beispielsweise eine ganz besondere Abfüllung. Dieser Whiskey wurde nicht nur zweimal gefiltert, sondern nach seiner gängigen Reifezeit in Eichenfässern noch einmal in Ahornfässern gefinisht. Aus dieser Kombination entstand ein mildes und geschmeidiges Geschmacksprofil, das einen leichten Genuss für einen entspannten Abend entspricht. Diese Kreation zeigt, wie vielfältig und innovativ Whiskey von Jack Daniel's sein kann. Mit den Whiskeys außerhalb der Standardproduktpalette wird Jack Daniel's seine Fans sicher noch das ein oder andere Mal überraschen.

Likör- & Mixgetränke-Sortiment

Für die Liköre der Marke gilt, dass sie sich perfekt als Shot eignen und genau wie die fertigen Mixgetränke Einsteigern einen ersten Vorgeschmack auf den Whiskey von Jack Daniel's geben können. Für sanfte Gemüter emfpiehlt sich der Jack Daniels Tennessee Honey, der den Jack Daniels Old No. 7 mit Honig verbindet. Das süße nussige Aroma kann hervorragend für die Verfeinerung eines frischen Kaffees eingesetzt werden oder als angenehme Abkühlung an einem heißen Sommerabend dienen. Weniger mild, sondern ordentlich würzig zeigt sich der zweite Likör der Range: Jack Daniels Tennessee Fire. Scharfer Zimtlikör und Jack Daniels Old No. 7 verschmelzen zu einem feurigen Geschmackserlebnis. Es empfiehlt sich, auch den Tennessee Fire gut gekühlt zu genießen - am besten mit einem Spritzer frischem Limettensaft dazu. Zusätzlich gibt es auch Mixgetränke - der klassische "Jack & Cola", der herbe "Jack & Ginger" und die zitronige "Lynchberg Lemonade" bringen eine Erfrischung für warme Tage. Man will darüber wohl für junge Leute eine attraktive Möglichkeit schaffen, Produkte der Marke zu kosten.

Wie wird Jack Daniel's Whiskey produziert?

Jack Daniel's Still
Jack Daniel's Barrelhouse
Jack Daniel's Barrels

Foto: via Jack Daniel's

Eine der wichtigsten Zutaten für jeden Whisk(e)y ist Wasser. Die Macher von Jack Daniel's beziehen ihr Wasser aus einer natürlichen Höhlenquelle in Lynchburg, die ihnen seit jeher reines, sauberes Quellwasser schenkt. Das Wasser bietet den Ausgangspunkt für die Whiskeyherstellung, ist aber noch lange nicht alles, was die Qualität und den Geschmack des Endprodukts beeinflusst. Derzeit sind nahezu alle Whiskeys in der Produktpalette von Jack Daniel's Tennesses Whiskey die auch den Standard von Bourbon Whiskey erfüllen. Für Bourbon ist ein Mindestanteil von 51% Mais in der Maische vorgegeben. Jack Daniel's nutzt für seine Maische sogar 80% Mais, außerdem 12% Roggen und 8% Gerste. Die Maische ist ein weiterer Eckpfeiler bei der Whiskeyherstellung, der Einfluss auf das Erzeugnis hat. Das Rezept hat die Marke seit ihrer Gründung beibehalten, wodurch ein gleichbleibender Standard geschaffen wurde. Erstmals gebrochen wurde diese Tradition für den ersten Rye Whiskey, der dem Gesetz nach mindestens 51% Roggenanteil enthalten muss. Bei Jack Daniel's liegen die Anteile für ihre bisher herausgebrachten Rye Whiskeys bei 70% Roggen, 18% Mais und 12% Gerste. Neben dem verwendeten Wasser und der Maische-Zusammensetzung spielen auch andere Aspekte eine wichtige Rolle. Denn der Jack Daniel's Whiskey dürfte sich nicht Tennessee Whiskey nennen, wenn er nicht weiteren Kriterien entsprechen würde. Neben den Bestimmungen, die für einen Bourbon erfüllt sein müssen, muss ein Tennessee Whiskey außerdem aus dem US-Bundesstaat Tennessee stammen und dem Lincoln County Process (oder Charcoal Mellowing) unterzogen werden. Dieser Prozess ist eine aufwendige Filtration, bei der das fertige Destillat durch eine drei Meter dicke Schicht aus Zuckerahorn-Holzkohle sickert. Dieser Vorgang dauert etwa drei bis fünf Tage und lässt das Produkt besonders mild werden. Bei Jack Daniel's wird die dafür benötigte Holzkohle in Eigenregie hergestellt, indem mehrmals in der Woche Zuckerahorn-Paletten mit ungereiftem Whiskey übergossen verbrannt werden. Auch die Fässer, die für den anschließenden Reifeprozess herhalten, werden von der Marke selbst hergestellt. Damit soll ebenfalls ein gleichbleibender Standard erhalten werden, da der Whiskey von Jack Daniel's viele von seinen Charakterzügen aus den amerikanischen Weißeichenfässern zieht. Die Reifezeit spielt bei Jack Daniel's zwar wie bei allen Whisk(e)ys eine entscheidende Rolle, wird aber normalerweise nicht, wie beim Scotch Whisky üblich, mit angegeben. 

Die Geschichte der Marke Jack Daniel's

Jack Daniel's - Lynne Tolley Foto: via Jack Daniel's, Lynne Tolley: Ambassador für Jack Daniel's Distillery

Die Geschichte der Marke begann eigentlich noch ein klein wenig vor der offiziellen Gründung der Jack Daniel Distillery im Jahr 1866. Denn als Jasper Newton Daniel (Spitzname Jack) in den 1850er Jahren sein Zuhause in jungen Jahren verließ, landete er auf einer Farm in der Nähe von Lynchburg/Tennessee, auf der er das Handwerk der Whiskeyproduktion erlernen sollte. Vermittelt bekam er dieses Wissen zum einen von einem Pastor, dem die Farm gehörte, und zum anderen von dem dort arbeitenden afroamerikanischen Sklaven Nathan Green (Spitzname Nearest). Letzterer wurde erster Master Distiller der Jack Daniel Brennerei, was für damalige Zeit in Anbetracht der Rassendebatte sehr ungewöhnlich und fortschrittlich war. Die Jack Daniel Distillery war die erste eingetragene Brennerei in den USA. Der Jack Daniel's No. 7 war der erste kommerziell erfolgreiche Whiskey, der daraus hervorging und bis heute der Klassiker der Marke geblieben ist. Nach dem Tod von Jack Daniel, der keine Frau oder Kinder hatte, ging die Brennerei in den Besitz seines Neffen Lem Motlow über. Zusammen mit dem zweiten Master Distiller Jess Motlow musste er die Zeit der Prohibition und die Weltwirtschaftskrise überwinden. Zu Zeiten der Prohibition zwischen 1919 und 1933 wurde die Whiskeyproduktion auf Eis gelegt und die Vorräte in Lagern untergebracht. Erst einige Zeit nach Aufhebung des Alkoholverbots war es wieder möglich wertige Zutaten zu bekommen, woraufhin die Herstellung wiederaufgenommen wurde. Ein zweites und bisher letztes Mal wurde die Produktion zum Ende des Zweiten Weltkriegs eingestellt, um die Ressourcen währenddessen anderweitig zu nutzen. Danach ging es jedoch wieder steil bergauf und der Jack Daniel's Whiskey schlug vor allem in der Musikszene mächtig ein. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die Marke auch heute noch einen ikonischen Status innehat. In den 60er Jahren gewann nicht nur der typische Schwarz-Weiß-Look der Marke einen ungeheuren Bekanntheitsgrad, sondern auch der dazugehörige Whiskey fand seinen Weg nach Europa. 1988 stößt der zweifach gefilterte Jack Daniel's Gentlemen Jack zum Portfolio hinzu, kreiert vom Master Distiller Jimmy Bedfords, der bis 2007 in der Brennerei beschäftigt war. Er war es auch, der 1997 die Fässer für die ersten Single Barrel Select Flaschen auswählte, die auch heute noch zur Produktpalette der Marke gehören. Auch unter der Leitung des aktuellen Master Distillers Jeff Arnett wurde das Sortiment nochmals erweitert. Dem Erfolg der Marke sind kaum Grenzen gesetzt und mit ihrem weltweiten Absatz liegt sie nicht weit hinter dem schottischen Konkurrenten Johnnie Walker.

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