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Woodford Reserve

Woodford Reserve ist eine Marke für amerikanischen Whiskey und Kentucky Straight Bourbon. Eine Besonderheit der Marke ist die Destillation auf kupfernen Pot Stills, was dem Bourbon mehr Tiefe und Komplexität verleiht. Kosten Sie den Woodford Reserve Distillers Select.

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Woodford Reserve

Woodford Reserve ist eine US-amerikanische Whiskey Marke unter der Kentucky Straight Bourbons, Straight Rye Whiskeys und andere Whiskey Varianten abgefüllt werden. Das Flaggschiff der Brennerei ist dabei der Woodford Reserve Distillers Select ein weicher runder Straight Bourbon. Dank der anteiligen Pot Still Destillation erhält Woodford Reserve etwas mehr Tiefe als manch andere Bourbons. Die gehobene Produktionsqualität bekommt man bei Woodford dennoch zu einem fairen Preis.

Hausstil

Wie schmeckt Woodford Reserve Whiskey? Woodford Reserve Whiskeys tragen meist eine deutliche süffige Karamell- und Toffee-Note vor sich her. Je nach Abfüllung und Fassreife werden diese durch feine Eichen-Aromen, Vanille, Orangenschalen und Gewürz-Noten wie etwa Nelken ergänzt. Typisch für Woodford Reserve sind außerdem feine Schokoladen-Noten, die von Milchschokolade bis in kräftige Kakao und Kaffee-Töne reichen.

Herstellung

Wie wird Woodford Reserve Whiskey produziert? Das Mash Bill, also die Getreidezusammensetzung, vom Woodford Reserve Bourbon besteht aus 72% Mais, 18% Roggen und 10% gemälzte Gerste. Wie bei allen Kentucky-Bourbons stammt das Quellwasser aus Kalksteinböden. Die lange Vergärung erfolgt ca. 5 bis 7 Tage nach dem Sour-Mash-Verfahren. Ungewöhnlich für Bourbon ist die dreifache Destillation in kupfernen Pot-Stills. Der Alkoholgehalt des Rohbrands wird meist auf ca. 55 % Vol. eingestellt. Woodford Reserve stellt auch einen amerikanischen Malt Whiskey her. Dieser ist jedoch anders als schottischer Single Malt Whisky nicht aus 100 % gemälzter Gerste gebrannt. In den USA muss ein Whiskey, um die Bezeichnung "Malt Whiskey" tragen zu dürfen aus mindestens 51 % gemälzter Gerste hergestellt werden. Gleiches gilt für den Rye Whiskey, der zu mindestens 51 % aus Roggen hergestellt wird. Die Fassreifung für Woodford Reserve Bourbons dauert in der Regel mindestens 4 Jahre. Sie findet wie üblich in frischer amerikanischer Weißeiche statt. Über die Dauer der Fassreife und den exakten Zeitpunkt der Abfüllung entscheidet der Master Distiller Chris Morris bei Woodford Reserve. Ein Teil der Whiskey-Produktion findet in der Schau-Destillerie nahe der Stadt Versailles, in Kentucky statt. Der Großteil der Produktion wird wohl aber in einer unbekannten Brennerei des Firma Brown Forman stattfinden. Ein wahrscheinlicher Kandidat ist die Early Times Distillery. Brown Forman führt neben Woodford noch weitere renommierte Marken wie den Tennessee Whiskey Jack Daniels, Old Forester Kentucky Straight Bourbon, Slane Irish Whiskey und die Scotch Whisky Marken Benriach, Glenglassaugh und Glendronach.

Empfehlung

Um Woodford kennenzulernen, empfehlen wir den Woodford Reserve Distillers Select. Dieser Kentucky Straight Bourbon hat eine angenehme Trinkstärke von 43,2 % vol. Er kann somit ausreichend Tiefe transportieren und seine feinen Aromen von Karamell, Schokolade und trockenen Fürchten präsentieren.

Wenn Sie gern eine kräftigere Variante des Woodford Reserve kosten wollen, legen wir Ihnen den Woodford Reserve Double Oaked ans Herz. Hier bekommen Sie durch die zweifache Reifung intensive dunkle Früchte, geröstete Eiche und feine Frucht- und Nussnoten. 

Geschichte

Elijah Pepper eröffnete 1812 eine Whiskey Destillerie in der er den "Old Pepper" Whiskey herstellte. Sein Master Distiller James C. Crow sollte maßgeblich zur Entwicklung der amerikanischen Whiskey-Industrie beitragen. Er war der erste Distiller, der mit wissenschaftlichen Methoden versuchte die Qualität des Whiskeys stetig zu verbessern. Insbesondere die Beständigkeit der Qualität wurde durch seine Arbeit maßgeblich verbessert. So wirkte er bei der Entwicklung des Sour Mash Verfahrens mit. Während andere Distiller eher auf Althergebrachtes und Tradition setzten, forschte er stetig an Verbesserungsmöglichkeiten für seine Whiskeys.

1878 wurde die Brennerei von Labrot & Graham übernommen. 1940 ging sie an den heutigen großen Getränke-Konzern Brown Forman. In den 70er veräußerte Brown Forman die Brennerei jedoch wieder. Nach der Dürreperiode in den 1970ern kaufte Brown Forman 1992 die Brennerei wieder zurück und restaurierte sie für 10 Millionen US Dollar. Die Marke Woodford Reserve erblickte in der Early Times Distillery von Brown Forman erstmals das Licht der Welt.

Seit 1992 war die Labrot & Graham Destillerie wieder in der Hand von Brown Forman. 1996  wurde der Betrieb wieder angefahren. Der dort produzierte Whiskey sollte jedoch mindestens sechs Jahre reifen. So suchte Brown-Forman nach einem Whiskey, den man von 1996 bis 2002 in der Labrot & Graham Distillery verkaufen konnte. Die Lösung fand man in alten Old Forester Fässern, die man in der Brennerei fertig reifen ließ. Diese wurden anschließend als "Woodford Reserve" verkauft. Woodford deutet dabei auf das County hin. Die Marke war jedoch so erfolgreich, dass man den Namen einfach beibehielt auch nachdem der Whiskey aus der Labrot & Graham Destillerie ausgereift war. Seit 1995 ist die Woodford Reserve Destillerie ins National Register of Historic Places aufgenommen. Sie dient heute als beliebtes Besucherzentrum und Brand Home für die Marke Woodford Reserve. 

Herkunft

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