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Italienischer Whisky

Italiens Liebe zum Scotch Whisky erfährt derzeit eine Renaissance. Die eigene Whisky-Produktion beschränkt sich jedoch bislang auf die innovative Puni Destillerie in Süd-Tirol. Kosten Sie ausgezeichneten italienischen Whisky mit den Single Malts von Puni!

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Italienischer Whisky

Italienischer Whisky befindet sich derzeit noch in den Kinderschuhen. Der einzige regulär verfügbare italienische Whisky ist derzeit Puni, aus der gleichnamigen Brennerei in Südtirol. Das Land, das sich seit jeher als Wein-Paradies ausgezeichnet hat, befindet sich derzeit in einem kulinarischen Wandel. Der Qualitätsanspruch der neuen italienischen Whisky-Genießer-Generation ist hoch. Single Malt aus Schottland nimmt wieder Fahrt auf im Land von Pasta und Rotwein. Ob sich daraus auch eine eigene Whisky-Landschaft entwickeln wird, muss die Zeit zeigen.

Hausstil

Von einem Stil des italienischen Whiskys kann derzeit noch keine Rede sein. Zu gering ist die Auswahl des Wasser des Lebens in Bella Italia. Wir können derzeit nur auf die Puni Destillerie verweisen mit ihren honigsüßen Aromen, leichten Nuss-Noten und leichtem Torfrauch.

Herstellung

Die marginale Whisky-Produktion Italiens steckt noch in den Kinderschuhen. Bis auf die Puni Destillerie hat sich hier noch keine nennenswerte Whisky-Industrie entwickeln können. Lediglich die Psenner Destillerie, die bislang für ihre Obstbrände bekannt war, hat sich dem Thema Whisky ebenfalls angenommen. Ähnlich vielen deutschen Schnaps-Brennern, die auch Whisky herstellen, brennt Psenner auf seinen Schnaps-Stills auch Getreidebrand für Whisky. Puni hingegen hat sich voll auf die Whisky-Herstellung nach schottischem Vorbild eingestellt. Die kuriose kubische Brennerei wurde speziell für die Whisky-Produktion angefertigt. Sie gewann bereits verschiedene Preise, unter anderem des Design-Preis für ihre Flaschen 2016 bei den World Whiskies Awards.

Italienische Whisky-Brennereien: 

Puni Destillerie (gegründet 2012):

Puni ist derzeit Italiens einzige Whisky-Destillerie die in ernst zunehmenden Mengen Whisky produziert und somit auch in Deutschland flächendeckend verfügbar ist. In der kuriosen kubischen Destillerie der Familie Ebensperger wird im Vinschgau Whisky aus lokaler Gerste, Roggen und Weizen gebrannt. Zur Destillation werden klassische schottische Pot Stills aus Rothes verwendet. Zur Reifung der PUNI Whiskys werden Ex-Bourbon und Marsala-Fässer verwendet.

Psenner Destillerie (gegründet 1947, Whisky seit 2013): Die Brennerei Psenner ist eher für hochwertige Obstbrände bekannt, als für Whisky. Nach dem Tod seines Vaters entschloss sich Werner Psenner frischen Wind in die Traditions-Brennerei zu bringen. Die Whisky-Produktion begann 2013 auf deutschen Schnapsbrennblasen. Die Reifung des Whiskys wird in Ex-Grappa-Fässern durchgeführt, was ihm einen anderen Geschmack verleiht, als dem klassischen Scotch Whisky. Der Single Malt trägt den Namen "eRètico". Der Name ist angelehnt an das Volk der Räter, ein Volk der Antike, das in den mittleren Alpen lebte. 

Geschichte

Der Scotch Whisky hat durchaus eine Geschichte in Italien. Sie beginnt mit dem Aufstieg des Blended Scotch Whiskys im 19. Jahrhundert (lesen Sie hier mehr zur Geschichte des Whiskys). Wie auch in Frankreich wurde mit der Verbreitung des Blended Scotch Whiskys Ende des 19. Jahrhunderts auch in Italien der Whisky aus Schottland populär. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trocknete der Import von Whisky jedoch unter dem faschistischen Regime von Mussolini gänzlich aus. Die 70er Jahre sahen dann wieder einen massiven Aufschwung in Italien. Das Land wurde sogar der drittgrößte Importeur für Scotch Whisky und der größte für Single Malt! Italien war somit maßgeblich an der Erfolgsgeschichte des Single Malt Scotch Whiskys beteiligt. Marken wie Glen Grant und The Macallan waren die Ersten die den italienischen Markt eroberten. Auch das Konzept der unabhängigen Abfüller hatte in den später 70ern in Italien bereits Anklang gefunden. Silvano Samaroli begann Single Malts in Fassstärke und als Single Cask Whiskys zu verkaufen. Abfüller wie Cadenheads und Gordon & MacPhail engagierten sich stark in Italien und Wilson & Morgan guckt auf italienische Wurzeln zurück. In den 90er Jahren schwand das Interesse an Scotch Whisky in Italien jedoch. Nachdem auch in Italien der Generationenwechsel zum Abflachen der Begeisterung für Scotch Whisky führte, hat eben dieser heute den gegenteiligen Effekt. Die neue Generation Whisky-Genießer in Italien ist zwischen 25 und 35 Jahre alt. Der Trend geht heute wieder zum Single Malt und weniger zum Sammeln, sondern zum Genießen. Besonders rauchige Whiskys, insbesondere Single Malts liegen im Trend. Abfüllungen wie Smokehead kommen bei den jungen Italienern gut an. 2017 wuchs der Export von Scotch Whisky in Italien um 10,8 %. Auch die Zahlen auf Whisky Messen wie dem Milan Whisky Festival wachsen jährlich. Wer weiß, vielleicht führt der neue Whisky-Genießer-Boom auch in Italien bald zu einem Brennereien-Boom, wie in vielen anderen europäischen Ländern. 

Herkunft

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