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Dimple

Dimple ist eine der ältesten Whisky-Marken der Welt und ein beliebter Blended Scotch Whisky. Er zeichnet sich durch seine weichen Aromen und süffige Art aus.

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Dimple Whisky

Dimple ist eine beliebte Blended Scotch Whisky Marke und geht zurück auf die alte Whisky-Dynastie der Familie Haig. So auch das Geschwisterchen des Dimple der Single Grain Whisky Haig. Ursprünglich war der Whisky der Marke mit einer Altersangabe versehen, der Haig Dimple 15 Jahre wurde allerdings 2014 vom Dimple Haig Golden Selection abgelöst. Der originale Haig Dimple 15 Jahre ist ein weicher, geschmeidiger Blended Whisky mit viel Süße dank Vanille- und Karamellnoten und einer angenehmen Rauchigkeit. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Haig Dimple Golden Selection, wobei hier deutlich mehr Eichennoten in den Vordergrund treten.

Herstellung

Grundlegend werden in einem Blend Scotch Whisky mehrere Malt Whiskys und einfacher herzustellender Grain Whisky miteinander vermischt. Der Grain Whisky sorgt dafür, den Charakter des Blends milder und leichter werden zu lassen, wohingegen der Malt Whisky ausschlaggebender Geschmacksträger ist. Nicht immer ist Grain Whisky an einem Blend beteiligt. Besteht ein Produkt zu 100% aus Malt Whisky, nennt man es Blended Malt. Wie viele Whiskys zu einem Blend vermählt werden, kann stark variieren. Auch der Anteil von Grain und Malt Whisky wechselt zwischen den unterschiedlichen Blends. Um einen Whisky zu kreieren, müssen entsprechend viele Komponenten berücksichtigt werden. Bei einem Vatting von 30 oder mehr Whiskys zu einem Endprodukt, ist das Knowhow um die richtige Komposition der verschiedenen Whiskys maßgeblich. Beim Dimple Blended Whisky ist für diese Kunst Chris Clark zuständig. Er war es, der den Dimple Golden Selection kreiert hat, welcher den 15-jährigen Dimple ablöste und auch den 2014 komplett neu zum Sortiment dazugestoßenen Haig Club erschuf. 

Bei jedem Blend stellt sich die Frage nach dem Lead Malt. Der Lead Malt ist der Malt Whisky, der aufgrund seines hohen Anteils im jeweiligen Blend den Geschmack vorrangig bestimmt. Es kann vorkommen, dass eine Marke mehrere Lead Malts verwendet. Grundsätzlich ist die Rezeptur eines jeden Blends ein gut gehütetes Herstellergeheimnis, allerdings dringt doch immer mal wieder etwas an die Öffentlichkeit. Von Haig Dimple sind die zwei hauptsächlich beteiligten Brennereien bekannt: die Linkwood Distillery und die Glenkinchie Distillery - beide ebenfalls Diageo zugehörig. Der Whisky aus der Linkwood Brennerei macht mit seinen deutlich blumigen Noten der Speyside alle Ehre. Weitere häufig anzutreffende Aromen bei Linkwood sind Kirsche und Malz und bei einigen Abfüllungen auch Rauch. Glenkinchie ist ein Vertreter der Lowlands, die eher für die Produktion von Grain Whisky bekannt ist. Allerdings ist dieser Vertreter nicht zu unterschätzen und komplexer, als das aus dieser Region zu erwarten ist. Er ist vorrangig leicht und würzig mit floralen Einflüssen. Diese leichten, blumigen Noten der beiden Lead Malts finden sich auch in den Produkten von Dimple wieder. 

Geschichte

Dimple stammt von der altehrwürdigen Marke Haig ab, die laut Überlieferungen den ersten Scotch Whisky herausgebracht hat und möglicherweise sogar den ältesten Whisky der Welt. Die Marke Dimple Haig tauchte erstmals 1893 auf dem Markt auf. Zu der Zeit war die Familie Haig bereits in der besten Position, um der hohen Nachfrage nach schottischem Whisky weltweit nachzukommen. In den Lowlands war sie bereits die marktführende Größe im Whiskygeschäft. Besonders das in eigenen Kreisen 1888 gegründete Exportunternehmen Haig & Haig sorgte für einen Bekanntheitsgrad, der über britische Grenzen hinausging. In den USA verhalfen diese Bemühungen dem Dimple zu einem großen Bekanntheitsgrad, noch bevor die Prohibition einsetzte. Doch auch während dieser Phase lief es für die Marke Haig hervorragend. Mit ihren Erweiterungen Dimple und Gold Label gelang es, sie zur meistverkauften Scotch Whisky Marke in Großbritannien zu machen. Während Haig in britischen Gefilden nach und nach unterging, lief der Export weiterhin hervorragend. Besonders die USA, Südkorea, Griechenland und auch Deutschland waren bis zur Jahrhundertwende absatzstark. Seit es jedoch die Markenerweiterung Haig Club gibt, findet Haig wieder mehr Beachtung - sogar im britischen Raum. 1877 war John Haig & Co Gründungsmitglied der Distillers Company und gehört heute entsprechend zum Spirituosenriesen Diageo. 

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