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WHISKY EMPFEHLUNGEN

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Die unterschiedlichen Whisky Typen

Whisky gibt es in vielen Spielarten und Stilen. Die wichtigsten Whisky Sorten (Welche Whisky Sorten gibt es?) finden Sie unter folgenden Links:

Whisky nach Produktionsland

Whisky kommt mittlerweile aus der ganzen Welt. Neben den klassischen Produktionsländern wie Schottland, Irland oder den USA haben sich auch asiatische Produktionsländer wie Japan, Taiwan, Indien einen Namen gemacht. Auch die anderen Länder des Vereinigten Königreichs Wales und England bieten eigene, spannende Whiskyvariationen an. Auf dem europäischen Kontinent bieten Frankreich, Belgien, Deutschland und viele andere Länder mitlerweile eine große Vielfalt an Whisky - die es zu entdecken lohnt:

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Hintergrundinfos zum Thema Whisky

Whisky zählt zu den spannendsten und vielseitigsten Spirituosen der Welt. Das Wasser des Lebens trägt sowohl Jahrhunderte alte Tradition als auch Geschichten und die Leidenschaft seiner Hersteller in sich. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über Whisky, seine Herkunft, die Unterschiede zwischen Whisky und Whiskey, Herstellung von Whisky und über verschiedene Whiskysorten. 

Inhaltsverzeichnis

  • Whisky & Whiskey - Herkunft und Schreibweise
  • Was ist Whisky und welche Whiskysorten gibt es?
  • Whisky Tasting - Wie genieße ich Whisky richtig?
  • Whisky-Produktionsländer
  • Whisky aus Schottland
  • Whiskey aus Irland
  • Whiskey aus den USA
  • Whisky aus Japan
  • Whisky aus Deutschland
  • Unsere Whiskyexoten Geheimtipps für Sie 

Sind Sie neu im Thema Whisky? Dann nutzen Sie unsere Seite 10 Whisky Tipps für Einsteiger. Oder probieren Sie sich durch verschiedene Whiskys ohne Risiko mit unserem Tasting Circle. Dank unseres Try before you buy-Vorteils können Sie 3 cl Proben der Whiskys Ihrer Wahl bestellen und bekommen den Preis auf die Großflasche angerechnet, wenn Sie sich dafür entscheiden. Bequem, praktisch und sparsam. 

Für top-aktuelle und teils exklusive Whiskyangebote empfehlen wir Ihnen unseren Whisky Newsletter zu abonnieren. Werfen Sie einen Blick auf unsere kostenlosen Whisky Ebooks und erfahren Sie hier mehr zum Wasser des Lebens. 

Was ist Whisky?

Für eine allgemeine Definition des Whiskybegriffs lässt sich grundsätzlich zusammenfassen: Whisky ist eine Spirituose, die aus Wasser, Hefe und Getreide in einem Destillationsprozess hergestellt wird und anschließend in Holzfässern reift.

Eine Gemeinsamkeit bei allen Whiskys ist der Mindestalkoholgehalt von 40% Vol. Die verschiedenen Whiskykategorien haben jeweils ihre eigenen orts- und/oder namensbezogenen Richtlinien, durch die sie sich von den Anderen unterscheiden lassen. Die faszinierende Vielfalt von Whisky entstammt also seinen unterschiedlichen Ursprungsorten und deren Traditionen. Dabei haben die verwendeten Getreidesorten, die Variationen der Destillation bzw. des Brennvorgangs und die unterschiedlichen Arten der Fassreifung großen Einfluss auf den fertigen Whisky. All diese Schritte definieren die jeweilige Whiskysorte. 

Whisky & Whiskey - Herkunft und Schreibweise

Die Ursprünge des Whiskys bzw. Whiskeys liegen weit in der Vergangenheit. Heute erfreut sich Whisky steigender Beliebtheit, sowohl als Genussmittel, als auch als begehrtes Sammler- und Investitionsobjekt. Die Wurzeln des flüssigen Goldes und wer es nun erfunden hat, sind nicht gänzlich geklärt. Es handelt sich eher um einen stetigen Entwicklungsprozess. Wir wissen heute, dass die Kunst der Destillation etwa im 4. Jahrhundert über Irland nach Europa kam. Klöster und deren Mönche waren damals die Wissensvermittler. Anfangs zur äußeren medizinischen Anwendung gedacht, erkannte man bald auch die Vorzüge der inneren Anwendung von Destillaten. Erste schriftliche Belege für die Herstellung vom Wasser des Lebens finden sich 1324 im Red Book of Ossory in Irland. 1494 taucht der Begriff Aqua Vitae auch in den Exchequer Rolls in Schottland auf.

Die unterschiedlichen Schreibweisen von Whisky und Whiskey entstammen dem gälischen Ursprung des Wortes Whisky. Uisce Beatha sind im Schottisch-gälischen und Uisce Beatha im Irisch-gälischen die Übersetzungen für das Wasser des Lebens, im Lateinischen Aqua Vitae. Aus dem Wort Uisce und Uisge wurde im englischen Alltagsgebrauch das Wort Whisky bzw. Whiskey. Da es sich um eine Übertragung aus dem Gälischen handelt, gibt es auch keine richtige und falsche Schreibweise. In Schottland schreibt sich das flüssige Gold Whisky, in Irland Whiskey. Die US-Amerikaner haben sich vorwiegend die irische Schreibweise Whiskey angewöhnt. Kanada hingegen beibt der schottischen Schreibweise Whisky treu.

Die große Vielfalt des Whiskys macht seinen Reiz aus. Wer nun den Whisky oder Whiskey, wie wir ihn heute kennen und lieben, erfunden hat, bleibt offen. Gesichert ist, dass sich in Irland, Schottland und den USA ab dem 17. Jahrhundert eine florierende Whiskylandschaft entwickelt hat. Aus Schwarzbrennern, Getreidebauern, Getränkehändlern und Getreidemühlen entstanden die ersten Whisky Brennereien. Alle drei Whiskynationen haben eine reiche Whiskygeschichte mit unterschiedlichen Traditionen, Geschichten und natürlich faszinierenden und köstlichen mannigfaltigen Whiskeysorten! Entdecken Sie im nächsten Teil die Unterschiede zwischen Scotch, Single Malt, Irish Whiskey und Bourbon und finden Sie Ihren Lieblingswhisky!

Hier geht's direkt zu den verschiedenen Whiskysorten in unserem Whisky Shop!

Whiskysorten

Im Folgenden möchten wir einige der wichtigsten Whiskysorten vorstellen:

Malt Whisky & Single Malt

Der Malt Whisky ist für viele Whiskyfans die Königsdisziplin. Gleichzeitig ist Malt Whisky die Variante, deren Ursprung am weitesten zurückliegt. Bei diesem Produkt ist vorgegeben, dass das verwendete Getreide zu 100% gemälzte Gerste sein muss. Malt Whisky darf in Europa nicht weniger als drei Jahre im Fass reifen. In der Regel lagert der Whisky deutlich länger.

Es gibt zwei Kategorien, die dem Malt Whisky untergeordnet sind: der Single Malt und der Blended Malt, der früher auch Vatted Malt genannt wurde. Ein Single Malt Whisky enthält das Erzeugnis aus lediglich einer Brennerei, wohingegen bei einem Blended Malt mehrere Brennereien beteiligt sind, deren Produkte miteinander vermählt werden.

Eine genaue Übersicht über die Herstellung von Single Malt finden Sie hier!

Der Single Malt Scotch Whisky hat weltweit wohl den besten Ruf. Die schottische Whiskykategorie dient der internationalen Single Malt Szene als qualitative Messlatte. Die Vielfalt beim schottischen Single Malt ist enorm. Es gibt über 100 Destillerien in Schottland, die Single Malt herstellen, Tendenz steigend. Single Malt gilt als der tiefgründigste Whisky, da bereits sein Brand aus gemälzter Gerste besondere aromatische Eigenschaften hat. Schottland ist außerdem berühmt für seine rauchigen Single Malts wie Lagavulin, Laphroaig und Ardbeg. Sie finden aber auch in Schottland eine Vielzahl nicht-rauchiger Whiskys. Die Herstellung ist jedoch aufgrund der anspruchsvollen Pot Still Destillation aufwendiger und somit auch teurer als andere Whiskeysorten. Alte Single Malts erreichen auf Auktionen Rekordpreise. Jedoch gibt es zum Glück unzählige erschwingliche Abfüllungen.

Wie schmeckt Single Malt Whisky? Die aromatische Vielfalt beim Single Malt ist enorm und macht den Reiz an diesem edlen Tropfen aus. Von hellen Fruchtnoten und Zitrusfrüchten, über dunkle Trockenfrüchte und Beerenaromen, über florale Aromen, feinste Gewürze, Nussnoten, Schokolade finden Sie fast alle Geschmacksrichtungen. Einige Single Malts zeichnen sich durch ihre starken Raucharomen aus, da das Malz über Torffeuer getrocknet wird. Die Single Malts der Insel Islay stechen hier besonders hervor. 

Schauen Sie sich bei uns im Shop nach Single Malt um. Die Auswahl ist überwältigend? Dann klicken Sie auf den Link zur Seite 10 Whisky Tipps für Einsteiger. Hier finden Sie eine tolle Übersicht und leckere Single Malts mit denen Sie Ihre Whisky-Reise beginnen können.

Grain Whisky

Für Grain Whisky dürfen im Gegensatz zum Malt Whisky verschiedene Getreidesorten verwendet werden. Die Wahl fällt auf günstigeres und ergiebigeres Getreide, meist Weizen und Mais. Auch die Destillation von Grain Whisky ist auf Effizienz ausgelegt. Auf sogenannten Patent Stills oder Column Stills wird der Grain Spirit kontinuierlich gebrannt. Durch die Kolonnendestillation kann der Grain Spirit bis zu 10-mal schneller als der Malt Spirit hergestellt werden. So senkt der Grain Whisky Anteil im Blend den Preis. Grain Whisky ist jedoch weniger tiefgründig und komplex und wird daher meist als Bestandteil für Blended Whisky verwendet. Es gibt ihn jedoch auch hier Ausnahmen. Suchen Sie nach Single Grain Whisky im Shop und finden Sie Grain Whisky aus einzelnen Brennereien. 

Wie schmeckt Grain Whisky? Grain Whisky ist ein süffiger und zugänglicher Whisky, der sich in der Regel durch süße Aromen auszeichnet. Beim Grain kommt kein Torf zum Einsatz, weshalb Grain Whisky fast immer nicht rauchig ist.

Blended Whisky - Blended Scotch Whisky & Blended Irish Whiskey

Unter Blended Whisky versteht man einen Blend, also eine Mischung verschiedener Whiskytyen. Blended Whisky macht den Löwenanteil des weltweit verkauften Whiskys aus, denn Blends sind die preiswerteste Whisky-Variante. In der Regel wird der aromatische Malt Whisky dem leichten und süßlichen Grain Whisky vermählt.

Der Blended Scotch Whisky ist die schottische Variante und bildet mit Marken wie Johnnie Walker, Chivas Regal und Ballentines die bekanntesten Blended Whiskys ab. Alle Bestandteile müssen in Schottland hergestellt worden sein und für mindestens drei Jahre in Eichenfässern heranreifen. Scotch bezeichnet die Herkunft aus Schottland. Ist auf dem Label lediglich Scotch Whisky zu lesen, handelt es sich meist um eine Flasche Blended Scotch. 

Wie schmeckt Blended Scotch Whisky? In der Kategorie Blended Scotch Whisky finden Sie von süß & fruchtig, wie bei Chivas Regal bis zart-rauchig, wie beim Johnnie Walker Black Label, eine große aromatische Vielfalt zu günstigen Preisen.

Greifen Sie zu Blended Irish Whiskey, wenn Sie nach mildem, fruchtigen und nicht rauchigem Whiskey suchen. Jameson ist der beliebteste Blended Irish Whiskey und bietet viele schmackhafte Varianten an. Sie möchten einen Irish Whiskey abseits des Mainstream probieren? Schauen Sie mal bei West Cork rein! Hier finden Sie sowohl Single Malts als auch Irish Blended Whiskey.

Bourbon Whiskey

Bourbon ist der Klassiker aus den USA. Der amerikanische Whiskey zeichnet sich besonders durch seine süßen Vanillearomen aus. Die Whiskeysorte Bourbon hat eine geschützte Herkunftsbezeichnung, darf also nur in den USA hergestellt werden. Der Großteil aller Bourbons wird in Kentucky produziert. In den USA wird Whiskey anders als Single Malt in Schottland aus verschiedenen Getreidesorten hergestellt. Die Mash Bill, die Getreidezusammensetzung, muss bei Bourbon mindestens 51% Mais beinhalten. Der Rest besteht in der Regel aus Roggen und einem kleinen Teil Gerste. Sogenannte "High Rye" Bourbons mit einem hohen Roggenanteil haben oft süß-würzige Aromen. Es gibt auch Bourbons, die neben Mais Weizen beinhalten, sogenannte Wheated Bourbons. Diese sind oft noch etwas leichter und süßer als die Varianten mit Roggen. Lust auf einen Cocktail? Probieren Sie unser Rezept für die Lynchburg Lemonade.

Unser Geheimtipp: Probieren Sie den Single Barrel Bourbon der Koval Distillery. Dieser Bourbon hat neben Mais auch Hirse in der Mash Bill wird dadurch zu einem einzigartigen köstlichen Whiskey!

Der Straight Bourbon ist ein eigenes Gütesiegel der Bourbon-Kategorie. Dies sagt aus, dass der Bourbon für mindestens zwei Jahre in frischen, ausgebrannten Eichenfässern aus amerikanischer Weißeiche reifen muss. Das ist gut für die restliche Welt, denn die nur einmal gebrauchten Bourbonfässer werden anschließend überall hin verschifft, wo Whisky produziert wird. Dort kann das Eichenfass ein weiteres Mal verwendet werden. Ohne Altersangabe muss der Straight Bourbon mindestens vier Jahre alt sein. Straight Bourbon darf außerdem kein Farbstoff und keine sonstigen Aromen oder Zusatzstoffe beigemischt werden. Fast alle bei uns erhältlichen Bourbons fallen in die Kategorie Straight Bourbon. 

Wie schmeckt Bourbon? Bourbon ist bekannt für seine deutlichen Vanille-Aromen. Viele Bourbons sind aufgrund ihres hohen Maisanteils sehr süß und haben Aromen von Honig und Süßigkeiten. Je nach Mashbill und Roggenanteil werden diese Aromen von Gewürznoten, wie Nelken, Piment und leichten Kräuternoten aus dem Roggen ergänzt. Da bei Bourbon kein geräuchertes Getreide zum Einsatz kommt, ist Bourbon nicht rauchig.

Lesen Sie hier die wesentlichen Unterschiede zwischen Scotch & Bourbon nach!

Rye Whiskey

Rye Whiskey ist ein Whisky aus Roggen. Üblicherweise stammt Rye Whiskey aus Amerika, der Begriff ist jedoch nicht auf die USA begrenzt. Rye Whiskey kann somit überall auf der Welt hergestellt werden. In Kanada wird etwa sehr viel Rye Whisky produziert und genossen. Auch in Europa, der Heimat des Roggens, wird Rye Whisky immer beliebter.

Unsere Empfehlung: Die dänische Craft Destillerie Stauning hat viele spannende Rye Whiskys im Angebot!

Der Straight Rye Whiskey in den USA unterliegt den gleichen Gesetzgebungen wie Straight Bourbon. Einziger Unterschied ist, dass er mit mindestens 51% Roggen in der verwendeten Maische hergestellt wird. Auch hier gilt die Mindestreifezeit von zwei bzw. vier Jahren, falls nicht anders auf der Flasche vermerkt. 

Wie schmeckt Rye Whiskey? Rye Whiskey zeichnet sich in der Regel durch seine süß-würzigen Aromen aus. Oft finden Sie Aromen von Ahornsirup, Nelken, Lakritz und Pfeffer in Rye Whiskys. Aufgrund seiner aromatischen Eigenschaften ist Rye Whiskey besonders beliebt bei Bar Keepern für Whisky Cocktails und Whisky Longdrinks.

Whisky Tasting - So genießen Sie Whisky am besten!

Wie genieße ich Whisky richtig? Was brauche ich für ein Whisky Tasting? Der beste Weg zum Whisky Experten ist ein Whisky Tasting. Egal ob im privaten oder professionellen Rahmen, wichtig ist der Vergleich. Denn im Vergleich verschiedener Whiskys untereinander lassen sich Unterschiede und feine Nuancen besser herausriechen und -schmecken.

Einzelne Whiskyproben können Sie zum Beispiel bequem bei uns im Tasting Circle bestellen. Dank unseres Try before you buy Angebots sparen Sie anschließend beim Kauf der ganzen Flasche bares Geld. Denn Sie bekommen den Kaufpreis auf die Großflasche angerechnet.

Unsere Tipps für die Vorbereitung auf Ihr Tasting: Schaffen Sie eine gute Grundlage für die Verkostung, schließlich haben Sie es mit hochprozentigen Getränken zu tun. Sie sollten beim Essen jedoch auf Knoblauch und allzu scharfen Essen verzichten. Dies könnte Ihren Genuss und die Wahrnehmung der Aromen beim Whisky Tasting einschränken. Während der Verkostung bieten sich kleine Snacks an, etwa ungesalzene Nüsse, milde Hartkäsesorten und Weißbrot. Denken Sie auch daran ausreichend stilles Wasser bereitzustellen. Die Temperatur kann auch Einfluss auf den Genuss haben. Zu kalt sollte der Whisky nicht sein, verzichten Sie daher besser auf Eis. Falls es sehr heiß ist, kann auch das stören. Die Verwendung von Whiskysteinen kann hier helfen zu kühlen, ohne den guten Tropfen zu verwässern. 

Für das Nosing, das Verriechen, verwenden Sie am besten ein Nosingglas. Nosinggläser sind nach oben verjüngt, sodass die Aromen sich im Glas sammeln und gut verrochen werden können. Passende Nosinggläser finden Sie bei uns im Shop. 

Schenken Sie sich 2 bis 3 cl in ein Glas und riechen Sie daran. Diesen Teil nennt man Nosing. Keine Sorge, wenn Sie nicht sofort Aromen identifizieren können. Übung macht den Meister! Ein Tasting Wheel, auch Aromenrad genannt, kann helfen. Doch entspannen Sie sich und genießen Sie, denn schließlich soll Whisky Freude machen!

Nehmen Sie einen kleinen Schluck und bewegen Sie den Whisky im Mund. Schlucken Sie herunter, werden sich Ihnen weitere Aromen preisgeben. Diesen Teil nennt man Nachklang, im Englischen auch Finish. Nose, taste, finish - So lautet der Dreiklang der Whiskyverkostung. Die unterschiedlichen Eindrücke in einem Tasting Book zu notieren, kann dabei helfen, die Sinne zu schulen und sich die eigenen Bewertungen besser zu merken. Wenn Sie wollen, können Sie nun ein paar Tropfen stilles Wasser hinzufügen und die Verkostung wiederholen. 10 - 15 Minuten im Glas können den Whisky weiter öffnen. Manch ein Whisky zeigt Ihnen nun neue Facetten. Viel Spaß beim Genießen! 

Hier finden Sie 5 hilfreiche Tricks für das perfekte Whisky Tasting!

Whisky-Produktionsländer

Whisky ist heute so vielfältig wie nie zuvor! Das flüssige Sonnenlicht steht im Wandel zwischen Tradition und Innovation. Whisky hat mittlerweile eine weltweite Anhängerschaft und in allen Teilen der Welt wird mit Leidenschaft und Erfindergeist Whisky hergestellt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Whiskynationen vor und verraten Ihnen ein paar Geheimtipps, in welchen Ländern Sie außerdem nach Whisky suchen sollten. 

Whiskys nach Herkunftsländern sortiert, finden Sie auf unserer Shop-Seite Welt Whisky.

Scotch - Whisky aus Schottland

Unter Scotch Whisky werden alle Whiskys verstanden, die in Schottland hergestellt werden. Schottland gilt als die Heimat des Whiskys und hat die größte Vielfalt an Malt Whisky Destillerien. Schottlands Whiskysorten teilen sich auf in Malt Whisky, Grain Whisky und Blended Scotch. Der Single Malt Scotch und der Blended Scotch machen dabei den Löwenanteil aus. Besonders beim Single Malt Scotch haben die regionalen Unterschiede und Stile der einzelnen Destillerien großen Einfluss auf den Charakter der einzelnen Whiskys. Jede Whiskyregion Schottlands hat sich mit ihrem individuellen Geschmacksprofil einen Namen gemacht. Kleiner Tipp: Wenn Sie in Schottland einen Whisky bestellen, dann fragen Sie nach einem Dram. Das ist ein Glas Whisky. Wie viel genau, können Sie in unserem Arikel nachlesen - Wie viel Whisky ist ein Dram -.

Alle schottischen Whisky Brennereien auf einen Blick finden Sie bei unserer liebevoll gestalteten Schottland Karte - Distilleries of Scotland - Auch als hochwertige Leinwand auf Keilrahmen verfügbar!

Schottische Whiskyregionen

Islay Whisky

Wenn Sie rauchigen Whisky mögen, wählen Sie am besten einen Islay Whisky. Auf der kleinen schottischen Insel hat sich die Verwendung von über Torf geräuchertem Malz etabliert. Fast alle Whiskys der Insel ist daher stark rauchig. Sie können hier zwischen Ardbeg, Laphroaig, Lagavulin, Bowmore, Caol Ila, Kilchoman wählen. Bruichladdich und Bunnahabhain produzieren sowohl rauchigen als auch nicht-rauchigen Single Malt. Der rauchigste Whisky der Welt stammt etwa von Bruichladdich und hört auf den Namen Octomore.

Unser Geheimtipp: Probieren Sie die exzellenten Islay Single Malts von Port Askaig. Der erstklassige Mystery Malt wird in einer geheimen Brennerei auf Islay hergestellt und von Expertenhand verlesen und abgefüllt. Ein echter Genuss!

Wie schmeckt Islay Whisky? Die meisten Islay Whiskys zeichnen sich durch Aromen von deutlichen Torfrauch aus, die mal nach Lagerfeuer, mal nach Teer riechen und schmecken. Oft kommen maritime Aromen von Salz, Algen und Seegras hinzu. Die einzelnen Brennereien ergänzen durch die Fassreifung dann mal mit malziger Süße, mal mit dunklen Früchten. 

Islay Whisky auf einen Blick finden Sie bei unserer liebevoll gestalteten Islay Whisky Karte.

Islands Whisky

Die schottischen Inseln werden nicht von allen Experten als eigene Whiskyregion geführt. Wir widmen dieser abwechslungsreichen und spannenden Region gern eine eigene Kategorie. Sie erstreckt sich vom Südwesten mit der Isle of Arran bis an den nördlichsten Punkt Schottlands, die rauen Orkney Inseln.

Wie schmecken schottische Insel Whiskys? Die Whiskys der Region Islands sind vielseitig. Vom stark rauchigen, würzigen Talisker auf der Isle of Skye bis hellfruchtigen nicht rauchigen Arran und Scapa ist hier alles dabei! Die meisten Single Malts der Island Region zeichnen sich durch zarte Salznoten aus. 

Unser Geheimtipp: Abseits des Mainstreams wird auf der Isle of Raasay ein spannender, leicht rauchiger Whisky gebrannt. Auf der Brennerei der kleinen Nachbarinsel von Skye kommen Rotweinfässer zum Einsatz und sorgen für köstliche Beerennoten. Hier wird gänzlich ohne Farbzusätze und Kältefiltration gearbeitet. Das sollten Sie unbedingt probieren!

Auf der Insel Arran finden Sie sowohl Rauch als auch nicht rauchigen Whisky. In der Lochranza Distillery entstehen nicht rauchige Malts, während die junge Lagg Distillery sich voll und ganz dem Torfrauch verschrieben hat. Arran Single Malts sind besonders fruchtig und zeichnen sich durch spritzige Zitrusnoten aus. Auch auf der Isle of Mull in der Tobermory Distillery wird ein malzig-süßer Whisky ohne Rauch hergestellt. Dieser trägt den Namen der Brennerei, während die Brennerei ihren stark rauchigen Single Malt Ledaig nennt. Neben Islay liegt die Jura Distillery, wo ein malzig-öliger Single Malt entsteht.

Weit im Norden auf den sturmgepeitschten Orkney Inseln liegt die legendäre Highland Park Distillery. Sie zeichnet sich durch einen einzigartigen zarten Rauch aus, der von den eigenen heidebewachsenen Torffeldern stammt. Ein idealer Einsteiger in die Welt des rauchigen Whiskys. Wer es gänzlich nicht rauchig mag, der ist bei der Nachbar Brennerei Scapa gut aufgehoben.

Highland Whisky

Die Highlands sind die flächentechnisch größte Whiskyregion Schottlands. Highland Whisky hat auch deshalb das vielleicht abwechslungsreichste Geschmacksprofil. Die Region erstreckt sich von der südlichen Grenze zu Lowland Region bis an die Nordspitze von West nach Ost. Sie umschließt außerdem die Speyside Region, die den Highlands zugeordnet wird, jedoch aufgrund ihrer großen Zahl an Brennereien als eigene Region gilt. 

Wie schmeckt Highland Whisky? Den Highlands sagt man einen schweren Charakter nach. Vollmundige Aromen, tiefgründige Profile und oft und gern viel Würze und Wucht. Ein schönes Beispiel für einen fruchtig-würzigen Highland Malt ist Glencadam. Torfrauch ist nicht die Regel, kommt aber vor, wie bei Brennereien wie Glenglassaugh und Ardmore.

Unser Geheimtipp für rauchigen Highland Whisky: Der rauchige Single Malt der kleinen Edradour Distillery hört auf den Namen Ballechin und ist ein exzellenter, stark rauchiger Highland Whisky mit Aromen von Lagerfeuer, Heidekraut und süßem Karamell. Den sollten Sie nicht verpassen!

Die nicht rauchigen Single Malts sind in den Highlands aber die Regel. Die Verwendung von Sherryfässern verleihen vielen Highland Brennereien zusätzliche dunkle Fruchtnoten. Glendronach ist ein klassisches Beispiel für den Sherryfass gelagerten Highland Whisky, ebenso wie die Whiskys von Edradour. Honignoten und Heidekraut finden Sie im leicht maritimen Clynelish wieder. Sie suchen nach leichten und milden Highlandern? Dann besuchen Sie unsere Seiten von Glenmorangie und Tomatin. Auch bei Glengoyne finden Sie nicht rauchigen Whisky, der besonders mild ist. Sie haben Lust auf cremige, süß-nussige Aromen? Dann probieren Sie Whiskys von Deanston

Unser Geheimtipp: In den westlichen Highland befindet sich ein echtes Juwel. Die Nc'nean Distillery produziert hier mit handwerklichem Geschick und Herzblut einen hervorragenden würzig-fruchtigen Highland Whisky. Die Brennerei ist bio-zerfiziert und produziert auf nachhaltige Weise mit erneuerbaren Energien. Der Whisky ist so köstlich, wie die wunderschönen Flaschen aus recyceltem Glas. Ein Muss für Whisky-Liebhaber!

Speyside Whisky

Die Speyside ist ein Teilgebiet der Highlands und die wohl berühmteste Whiskyregion der Welt. Hier befinden sich rund 50% aller Single Malt Whisky Destillerien Schottlands. Neben den großen Namen wie Glenfiddich, Balvenie, The Glenlivet und Macallan tummeln sich auch eine Menge echter Geheimtipps in der Speyside. Aufgrund des leichten und milden Charakters vieler Speyside Whiskys bietet die Region einen guten Einstieg für Neulinge. Ältere Abfüllungen werden erfahrene Genießer mit ihrer Tiefgründigkeit und reichhaltigen Aromen begeistern.

Wie schmeckt Speyside Whisky? Die Speyside ist bekannt für Ihre fruchtigen und teils floralen Single Malts. Rauch findet man hier eher selten, wobei leicht rauchige Ausnahmen wie Benromach die Regel bestätigen. 

Unser Geheimtipp: Wir empfehlen Ihnen die Single Malts der GlenAllachie Distillery. Hier finden Sie eine reiche Auswahl von nicht rauchigen, sehr fruchtigen Whiskys. Der Fokus der Brennerei liegt auf Sherryfässern, die dunkle Früchte in den Whisky bringen. Durch den Einsatz verschiedenster, teils exotischer Fassarten finden auch tolle andere Aromen in den Whiskys. Das sollten Sie unbedingt probieren!

Campbeltown Whisky

Die Whisky-Region Campbeltown liegt im Südwesten von Schottland auf der Halbinsel Kintyre und hat eine glorreiche Geschichte hinter sich. In Zeiten der Schwarzbrennerei galt sie mit 30 aktiven Destillerien als Hauptstadt der Whiskyproduktion. Ihren Gewinn zog Campbeltown vor allem aus der Verschiffung nach Amerika. Aufgrund der Prohibition nahm diese Erfolgsgeschichte bald ein Ende. Heute gibt es lediglich drei verbliebene Brennereien.

Wie schmeckt Campbeltown Whisky? Campbeltown Single Malts zeichnen sich durch einen schweren, öligen und malzigen Charakter aus. Sie haben meist maritime Aromen und nicht selten eine gute Portion Torfrauch. Alle drei Brennereien von Campbeltown stellen sowohl rauchigen als auch nicht rauchigen Whisky her.

In der Springbank Distillery entstehen drei verschiedene Whiskys. Der nicht rauchige Hazelburn wird dreifach destilliert und ohne Torf gebrannt. Er ist daher süß-malzig und sehr zugänglich. Spingbank kommt übrigens ohne Computer und andere Automatisierungen aus. Hier wird noch alles von Hand gemacht. Der Single Malt mit dem Namen der Brennerei, Springbank ist leicht getorft. Er hat eine wunderbare Balance von Rauch, süßem Malz, Röstaromen und hellen Früchten. Für die Peatheads, die Rauchliebhaber stellt Springbank den Longrow her. Der schwer getorfte Malt ist ein echter Geheimtipp. Die Glengyle Distillery gehört ebenfalls zu Springbank und stellt dort den Kilkerran Single Malt her. Glen Scotia ist die dritte Brennerei im Küstenörtchen und auch Sie passt in das maritime, wuchtige und köstliche Aromenprofil von Campbeltown. 

Lowland Whisky 

Die Lowlands sind die südlichste Whisky Region Schottlands und waren lange Zeit vorwiegend für ihre umfangreiche Grain Whisky Produktion bekannt. Es hab hier lange nur wenige Single Malt Destillerien wie Glenkinchie und Auchentoshan. Doch die Zeiten ändern sich und es sind in den vergangenen Jahren einige spannende neue Brennereien dazu gekommen. 

Wie schmeckt Lowland Whisky? Den Lowlands sagt man einen trockenen und nussig-süßen Charakter nach. Da es jedoch viele Jahre so wenige Malt Whisky Brennereien in den Lowlands gab, ist eine generelle Aussage schwierig. Bisher gab es fast ausschließlich nicht rauchige Whiskys. Doch auch dieses Dogma lockert sich derzeit mit innovativen Brennereien wie Annandale und Glasgow.

Unser Geheimtipp: Koste Sie die Single Malt Craft Destillerien Glasgow und Eden Mill. Hier entstehen einzigartige Whiskys. Glasgow bietet auch einen der sehr seltenen rauchigen Lowland Malts!  

Whiskey aus Irland

Auch der Irish Whiskey hat eine lange Tradition. In Irland beharren Viele darauf, dass der Whiskey dort erfunden wurde. Schlussendlich wird die Frage um die "Erfindung des Whiskeys" wohl nie gänzlich geklärt werden. Fakt ist, dass Irish Whiskey sich ebenso einen Platz in der Welt der feinen Spirituosen verdient hat wie Scotch Whisky. Im Gegensatz zur in Schottland klassischen Zweifachdestillation wird auf der grünen Insel vorwiegend die dreifach destilliert. Dadurch sind irische Whiskeys leichter und weicher als die meisten schottischen Erzeugnisse. Whiskeys wie Bushmills und Jameson sind die wohl bekanntesten Vertreter des Irish Whiskeys. Sie wollen lieber einen handgefertigten Irish Single Malt probieren? Dann ist der Whiskey von Dingle etwas für Sie!

Alle irischen Whiskey Brennereien auf einen Blick finden Sie bei unserer liebevoll gestalteten Irland Karte - Distilleries of Ireland - Auch als hochwertige Leinwand auf Keilrahmen verfügbar!

Wie schmeckt Irish Whiskey? Insgesamt sind Irish Wiskeys deutlich leichter und milder als schottische Whiskys, da sie in der Regel mit ungetorftem Malz arbeiten. Sie bieten überwiegend süßliche, fruchtige und florale Noten. Jedoch müssen auch Fans der torfigen Geschmacksrichtung dem Irish Whiskey nicht gleich Lebewohl sagen, denn es gibt Ausnahmen. Die Cooley Brennerei beispielsweise stellt unter anderem Connemara her, einen Whiskey, der komplexe Torfaromen mit süßlichem Malz zu kombinieren weiß. An Vielfalt mangelt es also auch bei den Iren nicht. Sowohl Neulinge als auch Erfahrene kommen sicher auf ihre Kosten.

Unser Geheimtipp: Probieren Sie die Preis-Leistungssieger von West Cork aus Irland!

Whiskey aus den USA 

Jeder kennt die großen Marken Jim Beam oder Jack Daniel's, die im europäischen Raum schon lange einen Kultstatus erlangt haben. Besonders der Tennessee Whiskey Jack Daniel's spielt als meistverkaufter amerikanischer Whiskey weltweit in der obersten Liga mit und macht dem schottischen Blend-Hersteller Johnnie Walker ordentlich Konkurrenz. Zu den wichtigsten amerikanischen Whiskeysorten zählen Bourbon, Tennessee Whiskey mit dem Fokus auf Mais als Grundlage. Der Rye Whiskey hingegen hat Roggen als Ausgangsmaterial.

In Amerika konzentrieren sich die Whiskeyhersteller mehr auf die Getreidesorten und das Mash Bill, also die Getreidezusammensetzung. Da gibt es die Wild Turkey Distillery, deren Whiskey mit der Balance von intensiver Würze und Süße zu begeistern weiß. Ebenfalls süß und würzig, dazu mit einer ausgesprochenen Komplexität zeigt sich der Bulleit Bourbon aus Kentucky. Außergewöhnlich sind die Texas Whiskys von Balcones, die auf kupfernen Pot Stills destilliert werden. Auch bei den Klassiker Elijah Craig, Four Roses und dem Wheated Bourbon Makers Mark werden Sie fündig!

Wie schmeckt amerikanischer Whiskey? In den USA sucht man in der Regel vergebens nach Rauch. Der allgemeine Geschmack geht hier zu intensiv süßen und würzigen Whiskeys. Diese werden nicht selten auf Eis oder im Longdrink genossen. Daher haben Sie oft sehr deutliche Aromen, die auch in einem Old Fashion oder Manhattan noch bestehen können. Häufige Aromen sind Vanille, helle Eiche, Honig und Gewürze wie Piment, Zimt und Pfeffer.

Unser Geheimtipp: In Chicago stellt die Craft Distillery Koval ganz tollen amerikanischen Whiskey her. Das Besondere ist, dass hier immer das gleiche Produktionsverfahren angewandt wird, aber die Getreidesorten sich ändern. So können Sie die verschiedenen Getreidesorten wunderbar gegeneinander vergleichen. Schauen Sie bei Koval rein! 

Whisky aus Japan

Vor wenigen Jahren noch als Exote bezeichnet, gilt heute Whisky aus Japan zu den besten und begehrtesten Whiskysorten der Welt. Die hohe Qualität des japanischen Whiskys hat eine Reihe von Auszeichnungen Mitte der 2010er Jahre mit sich gebracht. Diese wiederum resultierten in einem extremen Anstieg der Nachfrage nach japanischem Whisky, die von der kleinen japanischen Whiskyindustrie nicht bedient werden konnte. Als Folge stiegen die Preise für japanischen Whisky enorm an. Wir haben natürlich auch hier ein paar Tipps für Sie parat!

In unserem kostenlosen E-Book zu japanischem Whisky erfahren Sie mehr! Einfach herunterladen. 

Wie schmeckt japanischer Whisky? Japanischem Whisky sagt man einen blumigen, fast parfümierten Charakter nach. Gute Beispiele für den Stil, der wohl diesen Eindruck geprägt hat, sind die Single Malts der ältesten Whisky Brennerei den Landes Yamazaki. Bereits seit 1923 entsteht hier Single Malt. Auch der Hibiki Blended Whisky von der Firma Suntory passt in das blumige Schema. Die Yamazaki Single Malts sind für den Hype um japanischen Whisky mitverantwortlich und sind daher leider auch von der extremen Preissteigerung betroffen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist daher nicht sehr attraktiv. Um die Geschwister Brennerei Hakushu ist es nicht besser bestellt.

Unsere Empfehlung: Greifen Sie lieber zu japanischem Whisky von Shinshu Mars. Hier finden Sie köstliche preiswerte japanische Whiskys. 

Weitere gute und fruchtige Single Malts finden sie bei Miyagikyo. Er kann mit seinen sommerlichen Blumen- und Fruchtnoten sogar mit den beliebten Speyside Whiskys verglichen werden. Die Geschwisterbrennerei Yoichi wurde nur elf Jahre nach dem Produktionsbeginn der Yamazaki Brennerei gegründet und hat somit ebenfalls eine lange Tradition. Der in der Yoichi Brennerei hergestellte Whisky ist am ehesten mit den Vertretern aus der Campbeltown-Region Schottlands zu vergleichen. Er ist ölig, schwer, komplex und bringt eine ordentliche Portion Rauch mit. 

Whisky aus Deutschland

Das Gute ist manchmal so nah. Deutscher Whisky ist im Kommen! Deutschlands Whiskygeschichte ist zwar noch jung, aber auf dem besten Wege. Die Destillation von Obstschnäpsen und Korn hat bei uns bereits Jahrhunderte alte Tradition. An bestem Quellwasser und Gerstenmalz mangelt es uns auch nicht. Nicht umsonst wird das Bamberger Weyermann Malz in alle Welt für die Craft Bier und Whiskyproduktion exportiert. 

Wie schmeckt deutscher Whisky? Im Grunde eine gute Frage! Da die Whiskylandschaft in Deutschland enorm divers und recht jung ist, kann man wohl bisher noch nicht von einem einheitlichen Stil sprechen. Gerade das macht den deutschen Whisky aber auch so interessant. Von schwer rauchigem Whisky bis leicht und fruchtig ist hier alles dabei. 

Unsere Empfehlung: Allen vorneweg hat sich die Hammerschmiede mit ihrem Elsburn Single Malt eine Pole Position in Deutschland gesichert. Hier entsteht deutscher Whisky mit Herz und Verstand in liebevoller Handarbeit. Die Brennerei verzichtet gänzlich auf Pestizide, auf Farbstoff für den Whisky und auf die Kältefiltration. Der Single Malt von Elsburn, früher Glen Els, ist besonders durch die variantenreichen Starkwein-Fassreifungen bekannt und beliebt. Von Sherry über Portwein, Madeira, Malaga und Marsala schlummerten viele Köstlichkeiten zuvor in den Fässern von Elsburn. Sie geben dem Whisky seine tolle dunkle Farbe und die zahlreichen Fruchtnoten. Auch feine Rauchnoten finden Sie bei Elsburn Whiskys wieder! Aufgrund der kleinen Produktionsmenge gibt es hier keine Massenware, sondern viele Einzelfassabfüllungen und Jahrgangs Whiskys in verschiedenen Chargen (Batches). Wieder aufgelegt wird der Elsburn The Journey, als Flaggschiff der Brennerei. 

Weitere deutsche Whisky Destillerien die Erwähnung finden sollten: Im fränkischen Rüdenau stellt St. Kilian ebenfalls tollen Single Malt her. Als erste deutsche Brennerei stellt St. Kilian Whisky nach schottischem Vorbild her. Hier wird auf original schottischen Pot Stills destilliert! Auch hier finden Sie facettenreiche Whiskys mit unterschiedlichen Fassreifungen, mal mit, mal ohne Rauch. Die bayerische Slyrs Brennerei ist ebenso ein wichtiger Mitspieler in Deutschland. Sie ist eine der ersten reinen Whisky Brennereien und somit in Bayern der Platzhirsch in Sachen Whiskyproduktion. 

Unsere Whiskyexoten-Geheimtipps für Sie

Raten Sie mal in welchem Land der Welt der meiste Whisky hergestellt wird... Vermutlich liegen Sie falsch! Keine Sorge, Sie sind in guter Gesellschaft. Denn nur die wenigsten wissen, dass Indien das Land mit der größten Whiskyproduktion ist. Allerdings würde wohl der Großteil des Whiskys dort bei uns nicht als Whisky durchgehen. Eine Brennerei hat sich jedoch mit ihrer Qualität besonders hervorgetan. Diese wollen wir Ihnen wärmstens ans Herz legen: Die Amrut Destillerie hat als Pionierleistung ihren eigenen Single Malts auf Blindverkostungen in Schottland gegen Scotch Whisky antreten lassen, bevor Sie damit weltweit an den Markt sind. Mit großem Erfolg! Durch das warme Klima reift der Whisky in Indien viel schneller und muss daher früher abgefüllt werden. Seinen exotischen Aromen tut das nur gut. Probieren Sie unbedingt einmal den indischen Whisky von Amrut. 

Auf dem europäischen Festland entwickelt sich etwa seit 2000 eine bunte Whiskylandschaft. Die einfallsreichen Dänen der Stauning Destillerie produzieren exzellenten Whisky aller Art. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Neben Single Malt und Rye Whisky entstehen hier auch Varianten, die sich der klaren Zuordnung gänzlich entziehen. Aus lokalem Getreide in mühsamer Handarbeit entsteht hier wunderbarer dänischer Whisky. Kosten Sie die Produkte der Spielwiese für Whisky-Liebhaber!

Auch in Süd Tirol hält eine Brennerei tapfer die Flagge für die Region hoch. Italien ist ansonsten in Sachen Whisky dünn besiedelt, aber der Puni Single Malt ist wirklich eine Kostprobe wert! Wie es sich gehört, werden gerne italienische Marsala Weinfässer für die Reifung verwendet. So entsteht hier ein sehr fruchtiger und süffiger Whisky, der sich perfekt zu einem ausgedehnten Essen eignet. Je nach Abfüllung, mal geeignet als Aperitif oder als Digestif. Italienischer Whisky für lebensfrohe Genussmomente!

Auch die Nachbarn der Schotten kommen in Sachen Whisky langsam in die Gänge. Englischer Whisky noch immer ein Geheimtipp, aber nicht mehr lange! Denn wenn Sie einmal die exzellten Single Malts der Cotswolds Distillery und die der Londoner Craft Distillery Bimber probiert haben, werden Sie uns zustimmen. Auch in England wird wunderbarer Single Malt Whiskys hergestellt!

Sie haben Fernweh? Dann haben wir zum Schluss noch einen Tipp für eine kleine Reise um die Welt für Sie. Wie wäre es mit australischem Whisky? Die Starward Brennerei aus Melbourne macht es möglich. Hier kommt bester Single Malt Whisky aus Down Under zu Ihnen nach Hause. Starward reift den Whisky fast ausschließlich in Rotweinfässern, was ihm tolle Beerenaromen und feine Gewürztöne verleiht. Ein Muss für Genießer. 

Unser Tipp: 

Sind Sie Whiskyeinsteiger? Dann nutzen Sie unsere Seite 10 Whisky Tipps für Einsteiger. Oder probieren Sie sich durch verschiedene Whiskys ohne Risiko mit unserem Tasting Circle. Dank unsere Try before you buy Vorteils können Sie 3 cl Proben der Whiskys Ihrer Wahl bestellen und bekommen den Kaufpreis auf die Großflasche angerechnet, wenn Sie sich dafür entscheiden. 

Als Whisky-Experte empfehlen wir Ihnen unsere Auswahl an unabhängigen Abfüllungen in den Gordon & Macphail sowie Signatory Online Shops zu durchstöbern.

Sie sind bei uns auch richtig, wenn Sie auf der Suche nach einem Whiskygeschenk sind.

Möchten Sie mehr über die wunderbare Welt des Whiskys erfahren, dann empfehlen wir Ihnen unseren regelmäßigen Whisky Newsletter zu abonnieren. Werfen Sie einen Blick auf unsere kostenlosen Whisky Ebooks und erfahren Sie hier mehr zum Wasser des Lebens. 

FAQ

Welcher Whisky ist ideal für Einsteiger?

Grundsätzlich ist jeder Whisky auch ein potentieller Einsteigerwhisky. Wenngleich es sich natürlich anbietet nicht mit sehr extremen Whiskys zu starten. Klassischer Weise empfehlen wir Ihnen als Einsteiger wohlgereifte, milde Single Malt Whiskys, zum Beispiel aus der schottischen Speyside, oder den Lowlands. Auch irische Whiskeys eigenen sich grundsätzlich gut für den Einstieg in die Welt des Whiskys. Eine gute Übersicht finden Sie hier: https://whic.de/tipps-fur-whisky-einsteiger

Am besten starten Sie mit selbst zusammengestellten Probeflaschen: https://whic.de/tasting-circle

Welcher Whisky eignet sich besonders gut zum Verschenken?

Whisky ist ein tolles Geschenk, egal ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, Ostern, Vatertag oder einem Jubiläum. Unsere 10 besten Tipps für Whiskyliebhaber finden Sie hier: https://whic.de/top-10-whiskys

Melden Sie sich gerne bei uns für eine Whisky Fachberatung vom Experten: https://whic.de/contacts.

Welcher Whisky ist besonders rauchig?

Raucharomen kommen durch das Räuchern der Gerste mit Torffeuer in den Whisky. Besonders Whiskys von der Insel Islay sind weltberühmt für ihre Raucharomen. Hier finden Sie unsere Auswahl von rauchigen Whiskys: https://whic.de/rauchiger-torfiger-whisky


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