• 0€ Versandkosten (ab 79€)
  • 5€ Neukundenrabatt (ab 99€)1
  • Geschenk ab 150€ und 250€

Neu: WhiskyNews per Messenger

Whiskey des Monats
whic Abfüllungen
Whiskys aus dem Sherryfass
Whisky Tasting Notizbuch von whic.de
Rauchiger, stark getorfter Whisky.
Rum entdecken!
T-shirts für Whiskyfans

Zum Lesen »

Newsletter abonnieren »

ALLE WHISKY MARKEN

Warum Sie bei whic.de kaufen sollten

Whic.de ist Ihr Whisky Shop, der sie in der facettenreichen Welt der Whiskys begleitet. Ob ratloser Einsteiger, erprobter Fortgeschrittener, experimentierfreudiger Enthusiast oder irgendwas dazwischen - wir finden garantiert den richtigen Whisky für Sie! Mit hunderten dauerhaft lieferbaren Whiskys bieten wir Ihnen die volle Auswahl an Single MaltsBlended Scotch, Irish WhiskeyBourbon und vielen spannenden Whiskys aus aller Welt. Dazu gibt es die Möglichkeit einer persönlichen Beratung, von der Sie schnelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Ergebnisse erwarten dürfen. Uns liegt besonders Ehrlichkeit am Herzen. Wir wollen Ihnen stets eine ehrliche Meinung und ein realistisches Bild geben, damit Sie mit Ihren Käufen bei uns immer zufrieden sind. Außerdem profitieren Sie von kostenfreiem Versand schon ab 79€ und einem 5€-Gutschein für Neukunden (ab 99€), wenn Sie bei whic.de bestellen. Über aktuelle Angebote werden Sie in unserem Whisky Newsletter informiert. Mit aktuellen News und Wissenswertem aus der Welt der Whiskys füttern wir Sie in unserem Blog. Als i-Tüpfelchen stellen wir für Sie kostenlose E-Books bereit, mithilfe derer Sie Ihr Wissen rund um irischen, schottischen und japanischen Whisk(e)y erweitern können.

Im folgenden haben wir eine ganze Reihe interessanter Links und Hintergründe zum Thema Whisky für Sie zusammengetragen. Wollen Sie mehr über Whisky erfahren? Dann lesen Sie einfach weiter:

Inhaltsverzeichnis

Whisky & Whiskey - Herkunft und Schreibweise

Whisk(e)y ist eine besondere Spirituose, die sich in den letzten Jahren stark steigender Beliebtheit erfreut. Erfunden wurde Whisk(e)y vermutlich in Irland, wobei die ersten schriftlichen Quellen schottisch sind und auf einen Klosterbruder zurückgehen, der Whisky herstellte. Es lässt sich um die tatsächliche Herkunft streiten - sie steht bis heute nicht fest. Der ursprüngliche Name der Spirituose war im Schottischen "uisge beatha" und im Irisch-gälischen "uisce beatha". Übrig blieb letztlich der erste Teil "uisge" bzw. "uisce". Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich in der heutigen Zeit zwei unterschiedliche Schreibweisen etabliert haben. Die Variante ohne e wird vorrangig in Schottland verwendet, die Variante mit e in Irland. Auch Brennereien in bekannten Produktionsländer, die die Whisk(e)yherstellung erst später für sich entdeckten, haben sich weitestgehend für eine Schreibweise entschieden. Kanada orientiert sich am schottischen Vorbild, während die USA sich weitestgehend den Iren anschließen. Andere Produzenten nutzen gehen nach dem Whisk(e)ytyp, den sie herstellen. Da besonders Schottland sich bei Whisk(e)yliebhabern aus aller Welt einen Namen gemacht hat, hat sich die Schreibweise ohne e bei der allgemeinen Erwähnung der beliebten Spirituose weitestgehend durchgesetzt. Scotch dürfen nur Whiskys gennant werden, die in Schottland destilliert, gereift und abgefüllt wurden. Irish Whiskey darf nur derjenige heißen, der aus Irland kommt. So können sich die großen Produktionsländer von den anderen abgrenzen.

Mehr dazu: Whisky oder Whiskey? Single Malt oder Blend? Eine Einführung

Was ist Whisky und welche Whisky Sorten gibt es?

Grundsätzlich ist Whisky eine Spirituose, die aus Wasser und Getreide in einem Destillationsprozess hergestellt wird und anschließend in Holzfässern reift. Die Qualität und Beschaffenheit des Wassers, die Verarbeitung des Getreides, die etlichen Variationen des Brennvorgangs und die Fassarten sowie die darin verbrachte Reifezeit bestimmen den Geschmack des Whiskys. Da vor allem die unterschiedlichen Fasstypen maßgeblich an der Geschmacksbildung beteiligt sind, haben wir für Sie hier (Alles über Fässer und Ihren Einfluss auf den Whisky) einen informierenden Artikel über Fassarten und ihre Beeinflussung auf die Spirituose. Es gibt allerdings Richtlinien, die die Vielfalt der Produktion teilweise einschränken. Ein Beispiel für Whisky jeder Art ist die Vorgabe, die besagt, dass die Spirituose mit wenigstens 40% Alkohol abgefüllt werden muss. Die verschiedenen Whiskykategorien haben jeweils ihre eigenen orts- und/oder namensbezogenen Richtlinien, durch die sie sich von den anderen unterscheiden lassen.

Im folgenden möchten wir einige der wichtigsten Whisky Sorten vorstellen:

Der Malt Whisky ist für viele Whiskyfans die Königsdisziplin . Gleichzeitig ist Malt Whisky die Variante deren Ursprung am weitesten zurückliegt. Bei diesem Produkt ist vorgegeben, dass das verwendete Getreide zu 100% gemälzte Gerste sein muss und der Whisky mindestens drei Jahre reifen muss. Es gibt zwei Kategorien, die dem Malt unterzuordnen: der Single Malt und der Blended Malt, der auch Vatted Malt genannt wurde. Ein Single Malt Whisky enthält das Erzeugnis aus lediglich einer Brennerei, wohingegen bei einem Blended Malt mehrere Brennereien beteiligt sind, deren Produkte miteinander vermählt werden.

Blended (Scotch) Whisky ist als solcher eine eigenständige Kategorie, die neben dem Malt Whisky Bestand hat. In seiner klassichen schottischen Form ist er ein Mix aus Malt Whisky und Grain Whisky. Für Grain Whisky dürfen im Gegensatz zum Malt Whisky verschiedene Getreide verwendet werden. Das Getreide der Wahl ist meist das, welches den niedrigsten Marktpreis hat. Grain kann als Single Grain auch einzeln abgefüllt werden. Grain ist allgemein weniger intensiv und milder als ein Malt Whisky. In einem Blend sorgen daher meist die verwendeten Malt Whiskys für den Geschmack. Der Grain ist dafür verantwortlich, das Produkt weicher und leichter zu gestalten. In den meisten Fällen gibt es einen Lead Malt, der den größten oder charakteristischsten Bestandteil in einem Blend ausmacht - auch mehrere sind möglich. Nicht nur in Schottland werden Blends hergestellt, in Kanada beispielsweise gibt es nahezu ausschließlich diese Variation von Whisky. Dort wird ein hochprozentiger destillierter Whisky als Basis verwendet, der dann mit milderen Destillaten vermengt wird. Im Grunde bleibt der Prozess also der gleiche.

Der Klassiker aus den USA ist Bourbon. Er wird zu einem Großteil in Kentucky hergestellt. Um einen Whisky Bourbon nennen zu dürfen, muss er aus mindestens 51% Mais gemaischt werden. Trotz des oftmals sogar höheren Maisanteils wird man immer einen Anteil an Gerstenmalz für die Produktion brauchen, weil dadurch die Umsetzung von Stärke zu Zucker angetrieben wird. Da in den USA Richtlinien vorschreiben, dass Bourbon nur in "frischen", ausgekohlten Eichenfässern reifen darf, können die Produzenten von Single Malt auf die vielen ausrangierten Fässer zurückgreifen und ihren Whisky darin lagern.

Auch Rye Whiskey ist ein Produkt, das ebenfalls aus Amerika stammt. Anstelle von Mais muss beim Rye Whiskey mindestens 51% Roggen in der verwendeten Maische vorhanden sein. Obwohl diese Whiskeysorte in Amerika die längste Tradition hat, wird sie heute nur noch wenig produziert. Zu vermuten ist, dass dieser Beliebtheitsverlust schlicht an seinem eigenwilligen Charakter liegt. Durch den hohen Roggenanteil entsteht im Mund eine bittere Trockenheit, die nicht jedem gefällt. Allerdings ist besonders heutzutage Induvidualität im Whiskybusiness gefragt, warum also nicht mal einen Rye probieren?!

Mehr dazu: Whisky Sorten

Whisky-Produktionsländer

Whisky hat über die Zeit eine große Anhängerschaft gesammelt - und das weit über die Grenzen der klassischen Produktionsländer Schottland und Irland hinaus. Wir wollen hier die in unseren Augen wichtigsten und aufstrebendsten Länder kurz vorstellen. Angefangen mit den verschiedenen Regionen Schottlands über das immergrüne Irland und das exotische Japan bis hin zu unserem Heimatland Deutschland. Natürlich gibt es weit mehr Länder in denen die feine Spirituose hergestellt wird. Wenn Sie sich gerne ausprobieren möchten, stöbern Sie doch in unserer Kategorie Welt Whisky, in der Sie auch Whisky aus Kanada, Schweden, Taiwan, Indien oder Australien finden.

Whisky aus Schottland

Als bekannteste und beliebteste Herkunft von Whisky gilt Schottland. Darum bekommt schottischer Whisky bei uns auch eine ganz eigene Rubrik. Der traditionelle Scotch kann so vielseitig sein wie die unterschiedlichen Regionen, aus denen er kommt. Jede Whiskyregion Schottlands hat sich mit ihrem individuellen Geschmacksprofil einen Namen gemacht.

Wenn Sie es besonders rauchig mögen, wählen Sie am besten einen Islay Single Malt Whisky. Durch den eigenen Stil hat Islay sich auch offiziell als eigene Whiskyregion etabliert. Die Destillerien um Ardbeg, Lagavulin und Laphroig haben sich mit ihrem torfigen Charakter weltweit einen riesigen Fankreis an Land gezogen.

Die Whiskys von den restlichen Inseln verkörpern einen ähnlich-rauchigen Genuss, allerdings sind die maritimen Noten hier meist ausgeprägter vorhanden. Im Westen der Insel Skye findet sich die bekannte Talisker Brennerei, die viele Anhänger gefunden hat. Auch einen Arran oder einen Single Malt von Isle of Jura bringt eine frische Seebrise in Ihr Glas. Die Inseln sind offiziell keine Whiskyregion, sondern werden offiziell den Highlands zugeschlagen.

Die Whisky-Region Campbeltown liegt im Südwesten von Schottland auf der Halbinsel Kintyre und hat eine glorreiche Geschichte hinter sich. In Zeiten der Schwarzbrennereien und danach galt sie mit 30 intakten Destillerien als Hauptstadt der Whiskyproduktion, die ihren Gewinn vor allem aus der Verschiffung nach Amerika zog. Aufgrund der Prohibition nahm diese Erfolgsgeschichte bald ein Ende. Heute gibt es lediglich drei verbliebene Brennereien, die unter anderem Springbank und Glen Scotia produzieren. Sie sind den Insel-Whiskys in Sachen Rauch und Salzigkeit ähnlich, ergänzen dieses Profil jedoch durch variantenreiche süße Noten und einer öligen Konsistenz. Viele sind der Auffassung, dass Campbeltown, mit lediglich drei produzierenden Brennereien, nicht mehr als eigene Region gezählt werden sollte. Diese Ehre möchten wir diesem traditionsreichen Fleckchen aber gerne zugestehen.

Die südlich gelegenen Lowlands beherbergen die einige der größten Brennereien Schottlands. Die Region gilt als die Hauptproduktionsstätte für Grain Whisky, der größtenteils in die Blend-Produktion einfließt. Single Malt Whisky wird in wenigen Destillerien hergestellt. Die dort produzierten Whiskys um Glenkinchie und Auchentoshan haben ein ausgesprochen mildes Geschmacksprofil, was vor allem durch die Produktion aus ungetorftem Malz zustande kommt. Die Lowland-Whiskys sind nicht rauchig und haben einen trockenen Abgang gemein. Dank seiner sanften Art, kann er Anfängern einen angenehmen Einstieg in die Whiskywelt ermöglichen.

Die größte schottische Whisky-Region sind die Highlands. Aufgrund ihres Ausmaßes finden sich dort die unterschiedlichsten Geschmacksprofile, die durch die Lage näher eingegrenzt werden können. Zwei Vertreter aus dem Norden sind Dalmore und Glenmorangie. Sie sind vor allem durch ihre fruchtigen Noten miteinander verbunden, ergänzt durch süße Vanille und Malz. Malz findet sich auch in westlichen Whiskys, wie Ben Nevis und Oban. Während Ersterer sich vielleicht eher an den öligen Campbeltown-Whiskys orientiert, verfügt Letzterer über die inseltypische frische Meeresbrise. Edradour und Glenturret sind Vertreter der östlichen Highlands, deren Whiskys weitestgehend fruchtige Sherrynoten beherbergen und zurückhaltend malzig und rauchig sind. Einige der südlichen Vertreter entgehen der Grenze zu den Lowlands nur knapp. Bei diesen Brennereien darf man mit Erzeugnissen rechnen, die komplex und leicht torfig sind. Der trockene Abgang, der für die Mehrzahl der Whiskys aus den Highlands typisch ist, zeigt sich auch hier. Ansonsten ist das Geschmacksprofil von Deanston, Glengoyne und anderen Vertretern dem der Whiskys aus der Speyside sehr ähnlich.

Sie liegt mitten in den Highlands und hat sich doch als eigene Region etabliert: die Speyside, das heutige Herzstück der Whiskyproduktion. Berühmte Namen wie Aberlour, BenRiach, The Balvenie und Glenfarclas haben hier ihren Ursprung. Ihre unübertroffene Beliebtheit verdanken sie ihrem ausbalancierten, leichten Charakter. Sie punkten mit komplexen, vorrangig floralen Noten, die für Neulinge einen guten Einstieg bieten können, aber auch erfahrenen Liebhabern ein wohliges Vergnügen bereiten.

Zu den Whiskys: » Schottischer Whisky

Whiskey aus Irland

Auch die Iren verfolgen eine lange Tradition im Brennereigeschäft. In Irland beharren viele darauf, dass der Whisky dort erfunden wurde. Fakt ist, dass Irish Whiskey sich ebenso einen Platz in der Welt der feinen Spirituosen verdient hat wie Scotch Whisky. Im Gegensatz zur in Schottland klassischen Zweifachdestillation wird auf der grünen Insel die Dreifachdestillation praktiziert. Dadurch sind irische Whiskeys leichter und weicher als die meisten schottischen Erzeugnisse. Whiskeys wie West Cork, Bushmills und Teeling sind klassische Vertreter aus Irland. Insgesamt sind Irish Wiskeys deutlich leichter und milder als schottische Whiskys, da sie in der Regel mit ungetorftem Malz arbeiten. Sie bieten überwiegend süßliche, fruchtige und florale Noten. Jedoch müssen auch Fans der torfigen Geschmacksrichtung dem Irish Whiskey nicht gleich Lebewohl sagen, denn es gibt Ausnahmen. Die Cooley Brennerei beispielsweise stellt unter anderem Connemara her, einen Whiskey, der komplexe Torfaromen mit süßlichem Malz zu kombinieren weiß. An Vielfalt mangelt es also auch bei den Iren nicht. Sowohl Neulinge als auch Erfahrene kommen sicher auf ihre Kosten.

 Zu den Whiskeys: » Irish Whiskey

Whiskey aus den USA 

Jeder kennt die großen Marken Jim Beam oder Jack Daniel's, die im europäischen Raum schon lange einen Kultstatus erlangt haben. Besonders Jack Daniel's spielt als meistverkaufter American Whiskey weltweit in der obersten Liga mit und macht dem schottischen Blend-Hersteller Johnnie Walker ordentlich Konkurrenz. Die großen Bourbon-Brennereien verteilen sich mit einer Ausnahme auf die östlichen Bundesstaaten Tennessee und Kentucky. Da gibt es die Wild Turkey Distillery, deren Whiskey mit der Balance von intensiver Würze und Süße zu begeistern weiß. Ebenfalls süß und würzig, dazu mit einer ausgesprochenen Komplexität zeigt sich der Bulleit Bourbon aus Kentucky. Doch auch Rye Whiskey ist, wenn auch nicht so stark wie Bourbon Whiskey, vertreten. Beliebt ist der 1776er Rye. Dank seines hohen Roggenanteils von über 90% ist er noch um einiges würziger als einige seiner Konkurrenten. Die Herstellung von Whiskey in Amerika geht auf die Einwanderung von Iren und Briten zurück. Gerste wuchs auf dem amerikanischen Boden nur schlecht und so kam es, dass versucht wurde, auch mit anderen Getreidesorten Whiskey herzustellen. Dadurch haben wir heute den Bourbon, für den hauptsächlich Mais verarbeitet wird, und den Rye Whisky, der mit Roggen hergestellt wird.

 Zu den Whiskeys: » Amerikanischer Whisky

Whisky aus Japan

Whisky aus Japan klingt erst einmal exotisch und weckt bei unerfahrenen Genießern womöglich sogar Skepsis. Diese ist jedoch unbegründet, denn japanischer Whisky hat sich schon lange einen Platz in den Herzen vieler Whiskyliebhaber ergattert. Die Präzision und Perfektion in der Herstellung sorgen bei japanischen Whiskys für eine standardmäßig hohe Qualität. Obwohl es eine Vielzahl an Brennereien auf dem asiatischen Inselstaat gibt (eine Karte finden Sie hier), sind es eine handvoll Destillerien, die zusammen mehr als 90% der japanischen Whiskyproduktion stemmen. Die Yamazaki Brennerei ist die älteste in ganz Japan und produziert seit 1923 Whiskys, die durch ihren fruchtig-süßen und besonders runden Charakter bestechen. Hier wurde der erste kommerziell erfolgreiche japanische Whisky hergestellt. Aufgrund der vergleichsweise wenigen Malt-Brennereien in Japan müssen sie bei ihrer Produktion Flexibilität zeigen, um verschiedene Geschmacksrichtungen abzudecken. Dadurch wird jeder Single Malt zu einem einzigartigen Produkt, der lediglich den Grundtonus der Brennerei beibehält. Elf Jahre nach dem Produktionsbeginn der Yamazaki Brennerei stieg die Yoichi Brennerei in das Whiskygeschäft ein. Sie ist nicht nur Kontrahent bezüglich der Verkaufszahlen, sondern bietet auch ein rabiat-gegensätzliches Geschmacksprofil. Der in der Yoichi Brennerei hergestellte Whisky ist am ehesten mit den Vertretern aus der Campbeltown-Region Schottlands zu vergleichen. Er ist ölig, schwer, komplex und bringt eine ordentliche Portion Rauch mit. Zum gleichen Mutterkonzern wie die Yoichi Brennerei gehört die Miyagikyo Destillerie, die Ende der 1960er Jahre ihr Geschäft aufnahm. Doch obgleich beide Produktionsstätten auf geschäftlicher Ebene zusammengehören, könnten sie in ihrem Stil kaum unterschiedlicher sein. Miyagikyo Whisky ist viel lieblicher und weicher. Er kann mit seinen sommerlichen Blumen- und Fruchtnoten sogar mit den beliebten Speyside Whiskys verglichen werden. Insgesamt orientiert sich japanischer Whisky deutlich am schottischen Vorbild. Dieses Land bietet trotz geringerer Brennereien eine facettenreiche Vielfalt an Blended Whiskys und Malt Whiskys, die sich sehen lassen kann. 2008 wurde sogar ein japanischer Whisky, der 20-jährige Yoichi, bei den World Whisky Awards als bester Single Malt Whisky weltweit gekürt. Es lohnt sich wahrlich, japanischem Whisky eine Chance zu geben!

Zu den Whiskys: » Japanischer Whisky

Whisky aus Deutschland

Im weltweiten Vergleich hat er sich zwar bisher noch nicht vorgetan, allerdings möchten wir dem aufstrebenden deutschen Whisky dennoch seinen Platz einräumen. Die Produktion von Whisky hat in Deutschland noch keine lange Tradition hinter sich, sondern ist ein junger Wirtschaftszweig. Wir hoffen, dass sich der deutsche Whisky prächtig entwickeln wird. Derzeit gibt es etwa 200 Brennereien, die hier Whisky produzieren, viele davon in Kleinstbrennereien. Besonders hervorheben möchten wir den Whisky von Glen Els, der in der Brennerei Hammerschmiede im Harz hergestellt wird. Erst seit 2002 wird hier Glen Els Single Malt Whisky gebrannt - doch der braucht sich trotz der jungen Abfüllungen nicht verstecken. Jeder Produktionsschritt wird sorgsam per Hand durchgeführt. Deshalb gibt es keine Großserien, sondern vorrangig Single Casks und Jahrgangsabfüllungen. The Journey ist die Daueredition von Glen Els, die ebenfalls nur in kleinen Batches abgefüllt wird. Geschmacklich sind die Whiskys aus der Hammerschmiede gut ausbalanciert. Sie zeigen facettenreiche Fruchtnoten, die von Mandarinen und Trockenfrüchten angeführt werden, und süße Rauch- und Holznoten, die ein perfektes Gegengewicht geben. Da beim Glen Els verschiedenste Fässer zum Einsatz kommen, decken diese Whiskys eine umfangreiche Palette an verscheidenen Geschmacksvariationen ab. Auch eine bayerische Whiskymarke hat sich positiv hervorgetan: Slyrs. Der Charakter dieser Whiskys zeigt sich weniger maskulin und präsentiert eine Fülle an fruchtig-süßen Noten. Hergestellt wird Slyrs in der Kräuter- und Obstbrennerei Lantenhammer, die seit 1928 produziert und seit 2002 Whisky in ihr Portfolio aufgenommen hat. Auch hier wird mit verschiedensten Fässern experimentiert, was weitere abwechslungsreiche Abfüllungen verspricht. Wir werden die Entwicklung des Whiskys in Deutschland weiter im Auge behalten und hoffen auf eine florierende Zukunft.

Zu den Whiskys: » Deutscher Whisky

Unser Tipp: 

Sind Sie Whiskyeinsteiger? Dann stöbern Sie doch einmal durch die Whiskybestseller Kategorie, als Whisky-Experte empfehlen wir Ihnen unsere Auswahl an unabhängigen Abfüllungen in den Gordon & Macphail sowie Signatory Online Shops zu durchstöbern. Sie sind bei uns auch richtig wenn Sie auf der Suche nach einem Whiskygeschenk sind.

Möchten Sie mehr über die wunderbare Welt des Whisky erfahren dann empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere kostenlosen Whisky Ebooks zu werfen, unseren Blog zu lesen sowie unseren regelmäßigen Whisky Newsletter zu abonnieren.