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Milder Whisky: weiche, süße und nicht-rauchige Empfehlungen

Hintergrund

Sie sind auf der Suche nach mildem Whisky? Dann sind Sie bei uns genau richtig. In diesem Artikel erfahren Sie alles über milden Whisky und was Einfluss auf die individuelle Wahrnehmung hat. Denn "mild" ist nicht gleich "mild". Im Folgenden stellen wir ihnen eine Auswahl von Whiskys vor, die unter die Kategorie "milde Whiskys" fallen. Dazu erläutern wir die unterschiedlichen Faktoren, die Einfluss auf die Milde des Whiskys nehmen. 

Tipps der Redaktion:


Ein klassischer Single Malt Scotch Whisky aus den traumhaft schönen Highlands ist der Edradour 10 Jahre. Ein hochwertiger Highland Whisky mit erstaunlicher Komplexität für sein Preissegment. Unbedingt empfohlen! 

Sie suchen einen exotischen, milden und dennoch preiswerten Whisky? Dann sollten Sie den japanischen Whisky Nikka Days probieren. Japanischer Whisky gehört heute zur Königsdisziplin in Sachen Whisky. 

Dem Irish Whiskey sagt man nach, besonders mild und süffig zu sein. Kosten Sie den West Cork 16 Jahre oder schauen Sie sich im umfangreichen Sortiment der West Cork Distillery um. 

Herstellung

Wie wird milder Whisky hergestellt? Was macht einen Whisky mild? Und auf was muss ich achten, wenn ich einen milden Whisky suche? Hier haben wir ein paar Tipps zusammengetragen. Diese sollen Ihnen dabei helfen, einen milden Whisky für sich, oder Ihre Lieben als Geschenk zu finden. 

Alkoholstärke: Bleiben Sie unter 46 % Vol. 

Whisky ist eine Spirituose, die mit mindestens 40 % Vol. in die Flasche kommt. Eine gewisse alkoholische Schärfe ist dem Getränk daher zu eigen. Unsere Geschmacks- und Geruchsrezeptoren reagieren oft, besonders zu Beginn unserer Whisky-Entdeckungsreise, empfindlich auf hohe Volumenprozente. Whisky-Einsteigern empfehlen wir daher, eher zu Whiskys zu greifen, die eine Alkoholstärke von 40 bis maximal 46 % Vol. aufweisen. Zwar dient Alkohol als Aromenträger, wodurch hochprozentige Whiskys aromatischer wirken, jedoch trägt er aber eine gewisse Grundschärfe mit sich. Die Sensibilität bezüglich dieser Schärfe lässt mit wachsender Erfahrung nach. Fortgeschrittene Whisky-Genießer tendieren daher oft zu höherprozentigen Whiskys, oder gar solchen in Fassstärke, sog. Cask Strength Whiskys. Dabei ist es bei Weitem nicht so einfach zu sagen, ein höherer Alkoholgehalt ergibt einen schärferen Whisky. Denn es gibt weitere Einfluss-Faktoren, die entscheiden, wie mild oder scharf ein Whisky wahrgenommen wird. 

Brennerei-Charakter

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei dem Thema "milde Whiskys" ist der individuelle Brennerei-Charakter der unterschiedlichen Whisky-Destillerien. Denn durch die Art der Herstellung und der Eigenheiten der Destillation beeinflussen die Brennereien sehr direkt die Eigenschaften ihres Whiskys. Dabei haben einige Brennereien den Ruf, besonders milden Whisky herzustellen, einige werben damit sogar auf ihren Flaschen. In Schottland sollten Fans von mildem Whisky beispielsweise einen Blick auf folgende Brennereien werfen, denen man einen leichten und milden Grundcharakter nachsagt: Auchentoshan, AberfeldyBalvenieCardhu, Dalwhinnie, Glengoyne, Glenmorangie, Glenfiddich, The Glenlivet, GlenkinchieTomatin und Tomintoul.

Landesspezifische Eigenheiten - Irish Whiskey und Co.

Whisky und Whiskey wird in vielen Teilen der Welt gebrannt. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Länder oft massiv in der Herangehensweise. So haben sich Länder wie Irland, die USA und Kanada als Länder herauskristallisiert, in denen viel milder Whisky produziert wird. Torfrauch suchen Sie in den Whiskeys dieser Länder in der Regel vergebens.

Irish Whiskey galt lange als DER milde Whiskey schlechthin. Allen voran die Blended Irish Whiskeys von Jameson haben dem Land den Ruf von leichtem und mildem Whiskey eingebracht. Unser Geheimtipp in Irland ist die West Cork Distillery, die eine Reihe von sehr preiswerten und milden Whiskeys zu bieten hat, wie etwa den West Cork 16 Jahre. Wer einen klassischen irischen Single Pot Still Whiskey kosten möchte, dem raten wir zum Redbreast 12 Jahre

Je nach persönlicher Vorliebe kann auch der amerikanische Bourbon ihren Geschmack treffen. Hier gibt es ebenfalls Bourbons die den Ruf haben, besonders mild zu sein. Gerade Bourbons mit einem hohen Anteil Weizen im "Mash Bill", der Getreidezusammensetzung, wirken oft leichtfüßiger, als ihre Verwandten mit hohem Roggenanteil. Gute Beispiele dafür sind der Eagle Rare 10 Jahre und der Maker's Mark

Auch der Nachbar der USA, Kanada, hat den Ruf äußerst süße und milde Whiskys zu produzieren. Der Canadian Whisky ist nach wie vor eine unterschätzte Kategorie und besonders für Whisky-Einsteiger eine gute Wahl. Sie können hier zu den Klassikern von Glen Breton greifen. 

Alter und Fassreife

Whisky ist ein Getränk, das maßgeblich durch das Holzfass, in dem es reift, beeinflusst wird. Rund zwei Drittel der Aromen, die wir im Whisky finden, entstammen dem Fass. Doch die Fassreifung hat nicht nur Einfluss auf die Aromenvielfalt, sondern auch auf das Mundgefühl und die Schärfe des Whiskys. Prinzipiell kann man sagen, dass Whisky mit dem Alter milder und komplexer wird. Daher ist es für Genießer, die nach besonders mildem Whisky suchen, sinnvoll, auch das Alter im Blick zu behalten. Je länger der Whisky im Fass reift, desto mehr Schärfe kann das Fass abbauen. Insbesondere Ex-Bourbonfässer aus amerikanischer Weißeiche sind bekannt dafür, dem Whisky Schärfe zu entziehen. Diese werden zuvor ausgebrannt und die Kohleschicht im Innern des Fasses wirkt dann wie ein natürliches Filtersystem. Sherryfässer, Portweinfässer und Weinfässer werden beispielsweise in der Regel nur erhitzt, aber nicht ausgebrannt. Sie bauen daher die Schärfe weniger schnell ab. Unsere Tipps von Whiskys über 15 Jahren Alter: The Glenlivet 18 Jahre, Glenfiddich 15 Jahre, Knockando 18 Jahre und Glengoyne 18 Jahre.

"Richtig Genießen" - Darauf sollten Sie achten

Unser Geruchs- und Geschmacksempfinden ist äußerst subjektiv. Das ist auch gut so! Sonst würden wir alle den gleichen Whisky trinken. Was der eine Genießer als "mild" empfindet, kann für den Anderen alles andere als mild sein. Für Manche bedeutet "mild" nicht-rauchig, für Andere geht es um die alkoholische Schärfe oder den Charakter des Brands. Probieren geht hier über studieren! Finden Sie den passenden Whisky für sich und nutzen Sie gern unser Try-Before-You-Buy-Vorteil, oder den Tasting Circle, um verschiedene Whiskys zu verkosten. 

Ein weiterer Faktor für die Momentaufnahme einer Verkostung ist die persönliche Tagesform. Whisky sollte, wenn möglich, in Ruhe in einer entspannten Atmosphäre genossen werden. Lassen Sie sich Zeit für sich und ihren Whisky. Sie werden merken, dass Whisky deutlich zugänglicher und milder wird, wenn er mit der entsprechenden Haltung genossen wird. Stress und Adrenalin sind dagegen kontraproduktiv. Gleiches gilt für scharfes Essen. Vermeiden Sie vor dem Whisky-Genuss Speisen, die Knoblauch, Chili, Pfeffer oder Curry enthalten. Diese reizen unsere Geschmacksrezeptoren und werden den Whisky so schärfer wirken lassen. Auch die Temperatur kann Einfluss auf unser Schärfe-Empfinden haben. Bei Temperaturen über 25 Grad werden viele Whiskys schärfer und verlieren an Tiefe. Achten Sie daher auf eine angenehme Trinktemperatur um die 20 Grad. 

Empfehlung

Manche Genießer assoziieren mit "mildem Whisky" vorzugsweise nicht rauchigen Whisky. Das bedeutet, das Malz wurde nicht über Torf-Feuer getrocknet. Nachdem diese Wahrnehmung sehr individuell ist, haben wir unsere Whisky-Empfehlungen in nicht-rauchige Whiskys und rauchige Whiskys unterteilt.

Milde, nicht-rauchige Whiskys


Einsteiger-Preissegment: 

Schottland:

Glenmorangie Original - Der meistgetrunkene Single Malt der Schotten: Mild, hellfruchtig und vanillig. 

Monkey Shoulder - Ein Malt Blend aus der Schwester-Brennerei von Glenfiddich: Süß und schokoladig. 

Balvenie 12 Jahre Double Wood - Dieser Single Malt Scotch hat die perfekte Fass-Kombination: Orangen und Vanille sind der Lohn! 

Glenfiddich 15 Jahre - Ein Single Malt Scotch aus der Speyside mit hohem Alter, für kleines Geld: Honig und Blumenwiese lassen grüßen. 

Auchentoshan 12 Jahre - Leicht nussig, mit Orangen und Karamelltönen überzeugt dieser milde schottische Lowland-Whisky. 

Tomatin 12 Jahre - Der mildeste Highland-Whisky Schottlands. Floral, kräutrig und süß. 

Irland: 

Redbreast 12 Jahre - Ein öliger irischer Single Pot Stills Whiskey mit feinen Sherry-Aromen und Gewürznelken. 

West Cork 16 Jahre - Preis-Leistungs-Hit aus Irland: Ein Irish Whiskey mit feinen Frucht- und Vanillenoten. 

USA & Kanada: 

Eagle Rare 10 Jahre - Sehr süffiger Kentucky Straight Bourbon mit hohem Weizenanteil: Vanille und Orangenzeste dominieren. 

Maker's Mark - Dieser Kentucky Straight Bourbon ist der beste Freund der Barkeeper: Süß, karamellig und leicht. 

Glen Breton 10 Jahre - Dieser Canadian Whisky nimmt sie mit seinem Aroma von Ahornsirup und Bienenhonig mit nach Kanada.

Japan:

Nikka Days - Ein blumiger japanischer Blended Whisky mit süßen Malz- und Karamellnoten. 

Mittleres und gehobenes Preissegment: 

Glenlivet 18 Jahre - Preis-Leistungs-Sieger im gehobenen Alter. Feine Holz-Töne, Honig und Südfrüchte warten. 

Knockando 18 Jahre - Trockenobst und Nuss-Aromen verwöhnen uns bei diesem Speyside Single Malt.  

Cardhu 18 Jahre - Ein enorm weicher Single Malt mit vielfältigen Fruchtaromen. 

Milde, rauchige Whiskys

Wenn Sie einen milden Whisky mit Torfrauch suchen, sollten Sie sich folgende Whiskys näher ansehen: 


Einsteiger-Preissegment: 

Highland Park 12 Jahre - Ein Single Malt Scotch von den Orkney Inseln mit feinem Heidekraut und zartem Rauch. 

Bowmore 12 Jahre - Ein mittel-rauchiger Single Malt Scotch von der Insel Islay mit Honig und Zitrusfrüchten. 

Benromach 10 Jahre - Ein Single Malt Scotch aus der Speyside mit feinem Holzrauch, Getreide- und Frucht-Noten. 

Connemara Peated - Ein rauchiger irischer Single Malt mit Kräutern und süßem Malz.

Mittleres und gehobenes Preissegment: 

Benromach 15 Jahre - Ein Single Malt Scotch aus der Speyside mit feinem Holzrauch, Sherry- , Karamell- und Frucht-Noten. 

Bowmore 15 Jahre - Mittlerer Torfrauch verbinden sich bei diesem Single Malt Scotch mit Schokolade und dunklen Früchten.


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