Tobermory

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Über Tobermory

Tobermory Distillery, Isle of Mull Foto: via Tobermory Distillery

Die einzige Brennerei der Isle of Mull ist Tobermory. Eine Brennerei mit bewegter und wechselhafter Geschichte. Die Insel Mull ist Teil der inneren Hebriden und 50 Minuten mit dem Schiff vom Festlandhafen Oban entfernt. Gegründet wurde die Brennerei einst unter dem gälischen Namen Ledaig, was “sicherer Hafen” bedeutet. Tobermory ist nicht nur der heutige Name der Brennerei, sondern auch Name der Inselhauptstadt. Neben der Brennerei ist Tobermory auch für sein (wortwörtlich) buntes Stadtbild berühmt und sicherlich eine Reise wert. Ein Besucherzentrum gibt es nämlich auch.  

Wie schmeckt Tobermory Whisky?

Die Tobermory Distillery produziert zwei verschiedene Whiskys, den ungetorften Tobermory, einen Whisky der sein leichtes Torfaroma ausschließlich aus dem Wasser erhält und den aus getorftem Malz produzierten Ledaig. Diese Whiskys zeigen eine stärkere Torfung, die in den letzten Abfüllungen immer deutlicher hervortrat. Der Hausstil für Tobermory ist damit von süßer Fruchtigkeit mit kurzem Abgang und Malzelementen, sowie einer zeitweise leichten Bitternote geprägt. Der Hausstil für Ledaig hingegen ist von einer klaren Torfung, einem Hauch frischer Minze und nussigem Malz bestimmt.

Wie wird Whisky in der Tobermory Brennerei produziert?

Der Name Tobermory durchlief eine wilde Nutzung, er wurde teilweise für Blends und auch für Vatted Malts (Blend, der ausschließlich aus Single Malts) genutzt. Seit 1989 erscheint er nun aber wieder nur auf dem Etikett eines Single Malts der seit der Wiedereröffnung der Brennerei abgefüllt wird.

Nachdem der Whisky von Tobermory zunächst in den Lagerhäusern von Deanston (in Zentralschottland) gelagert wurde, hat man im Jahr 2007 wieder ein Lagerhaus auf Mull errichtet. Damit will man bei Tobermory dem Verlust des maritimen Charakters, der mutmaßlich Folge einer küstennahen Lagerung ist, entgegenwirken. Mittlerweile besitzt die Brennerei zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills mit einer Jahreskapazität von 1.000.000 Litern. Von diesen vier großen Brennblasen gehen Lyne Arms in Rohrkondensatoren ab, die mit im Stillhouse stehten. Die Besonderheit der Lyne Arms liegt in ihrer Form: als liegendes “S” geformt, sorgen sie für einen höheren reflux (= Rückfluss), was zu einem weicheren und leichteren Destillat führen soll. Anstelle von Edelstahl wurden die 4 Washbacks der Brennerei aus natürlichem Kiefernholz hergestellt.

Geschichte der Tobermory Brennerei

Isle of Mull Foto: via Tobermory Distillery

Gegründet 1795, zum gleichen Zeitpunkt wie die Oban Distillery, gehörte sie für einige Zeit zum gleichen Unternehmen (John Hopkins & Co.). Schon im 19. Jahrhundert musste Tobermory zwischenzeitlich geschlossen werden. 1916 wurde Tobermory durch die Distillers Company Ltd. (DCL) aufgekauft, doch auch der neue Besitzer hatte kein großes Glück und stellte den Betrieb 1930 ein. 1972 wurde die Brennerei unter dem Namen Ledaig wieder eröffnet und auf vier Brennblasen erweitert. Aber bereits nach kurzer Nutzung wurde auch hier der Betrieb wieder eingestellt. Sogar die Lagerhäuser wurden an dieser Stelle verkauft und in Wohnungen umgewandelt. Stabilität gibt der Brennerei die Übernahme durch Burn Stewart Distillers Ltd. (mittlerweile umfirmiert in Distill International) im Jahr 1993, momentan sieht es gut aus für den Whisky von der Isle of Mull.

Video zu Tobermory

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