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Ardnahoe

Ardnahoe Whisky

Ardnahoe ist die jüngste und neunte Brennerei auf der Insel Islay, die weltweit als Eldorado für Fans rauchiger Whiskys bekannt ist. Der Besitzer ist der junge unabhängige Abfüller Hunter Laing & Co., der die Zeichen der Zeit erkannt hat und nun, neben den Abfüllungen anderer Brennereien, auch selbst zum Whisky-Produzenten werden möchte. Als Produktionsleiter und Manager konnte Whisky-Ikone Jim McEwan gewonnen werden, der zuvor unter anderem die Bruichladdich Distillery zu großem Erfolg geführt hatte. Benannt ist die Brennerei nach dem nahegelegenen Loch, das die Wasserversorgung gewährleisten wird. Die Location der Brennerei an der nördlichen Ostküste Islays ist gut gewählt. Sie blickt von einer Anhöhe auf den „Sound of Islay“ und die „Paps of Jura“ und liegt geographisch betrachtet, zwischen ihren etablierten Nachbarn Caol Ila und Bunnahabhain. Ardnahoe ist mit einem Besucherzentrum und Café ausgestattet, um so die vielen Besucher adäquat in Empfang nehmen zu können.

Hausstil

Die Brennerei produziert einen klassischen Islay-Whisky, also vorwiegend schwer getorften Single Malt Whisky um die 40 ppm (parts per million). Jim MacEwan plant darüber hinaus eine kleine Menge nicht rauchigen Whisky und nur leicht getorften Whisky (10-20 ppm) zu produzieren. Er möchte so Neulingen die Möglichkeit geben, sich langsam an das Thema Torfrauch heranzutasten. Da der erste Whisky von Ardnahoe fühestens 2022 die drei Jahres Marke überschreiten wird, müssen wir uns noch etwas gedulden, bis wir uns einen eigenen Eindruck vom Neuankömmling machen können. 

Herstellung

Ardnahoe ist eine traditionelle „Hands-on“ Brennerei, die ohne Computer und hohen technischen Aufwand auskommt. Bemerkenswert ist die Verwendung der traditionellen Wormtub Condenser, spiralförmigen Kupferrohren im Wasserbad, die für die Kondensation des Alkoholdampfs verantwortlich sind. Nur noch wenige Brennereien arbeiten mit dieser Methode, da sie deutlich langsamer funktioniert und daher die Effektivität der Brennerei einschränkt. Jim McEwan verspricht sich von dieser Methode aber einen höheren Kupferkontakt und einen milderen Brand, der später gut trinkbar sein wird (möglicherweise mit Blick auf junge Abfüllungen). Ardnahoe wird die erste Brennerei seit Langem auf Islay sein, die diese alte Methode verwendet. Die Gesamtkapazität der Brennerei wird jährlich maximal 500.000 Liter betragen. Nach eigener Aussage wird die Brennerei das letzte Projekt von Jim McEwan sein.

Geschichte

Hunter Laing & Co entstand 2013 aus einer Aufteilung des Gesellschaftsvermögens des 1948 gegründeten unabhängigen Abfüllers Douglas Laing unter den beiden Brüdern Stewart und Fred.

Douglas Laing ist heute bekannt für seine beliebten "Remarkable Regional Malts", einer Reihe Malt Blends, die die unterschiedlichen Whisky Regionen Schottlands repräsentieren. So zum Beispiel der rauchige Islay Vertreter „Big Peat“, der sherrylastige Speysider „Scallywag“ und der Insel-Vertreter „Rock Oyster“. Auch die Single Cask Serie unter dem Namen Old Particular hat es zu gutem Ansehen geschafft. Fred verbleibt im ursprünglichen Unternehmen und wird dabei von seiner Tochter Cara unterstützt.

Die neue Firma Hunter Laing wurde von Stewart Laing gegründet, gemeinsam mit seinen Söhnen Andrew und Scott. Die gesamte Familie hat jahrelange Erfahrung in der Whisky-Industrie. Zu ihren Serien zählen die „Old Malt Cask“, ältere Whiskys mit 50% Alkoholvolumen abgefüllt, die „Old & Rare Selection“, ebenfalls ältere Whiskys in Fassstärke abgefüllt und die jüngeren Vertreter der „Hepburn`s Choice“.

Bereits als Teenager arbeitete Stewart bei Bruichladdich und baute so seine Beziehung zur Insel Islay auf. Nachdem die Nachfrage nach ihren Islay-Abfüllungen stetig stieg, entschied sich Stewart seinen Traum einer eigenen Islay Brennerei in die Tat umzusetzen. Im September 2016 bekam er die Erlaubnis mit dem Bau der neuen Ardnahoe Brennerei an der Nord-Ost-Küste Islay zu beginnen. Die Geschichte von Ardnahoe wird leicht überschattet vom missglückten Projekt der Gartbreck Distillery. Es konnte keine Einigung über ein notwendiges Stück Land zwischen Hunter Laing und dem potentiellen Besitzer der Gartbreck Brennerei erzielt werden, weshalb das Projekt schlussendlich aufgegeben werden musste. 

Herkunft

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