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Vacu Vin - Vakuumpumpe "Wine Saver" mit 1 Stopfen in schwarz

Hinweis: Produktbilder sind nur für illustrative Zwecke und können vom tatsächlichen Produkt abweichen. Maßgeblich sind stets die Angaben in den Produktdetails.

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Vacu Vin - Vakuumpumpe "Wine Saver" mit 1 Stopfen in schwarz
Schützen Sie offenen Whisky mit Hilfe des Vacu Vin Systems vor der Oxidation.
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Vacu Vin - Vakuumpumpe "Wine Saver" mit 1 Stopfen in schwarz Verkostungsvideo

Vacu Vin - Vakuumpumpe "Wine Saver" mit 1 Stopfen in schwarz Beschreibung

Haben Sie viele offene Whiskyflaschen? Mehr als Sie realistischer Weise in der nächsten Zeit trinken wollen? Sind vielleicht auch noch ein paar richtige Schätze in Ihrer Sammlung offen? Ein 25-jähriger Highland Park, ein Strathisla aus 1967? Oder einfach nur 23 offene Flaschen, da die Versuchung zu probieren doch zu groß war? Sollen diese Tropfen auch über längere Zeit genießbar bleiben? Dann ist vielleicht das VacuVin Wine Saver System interessant für Sie. Durch das Vakuumieren Ihrer offenen Flaschen können Sie dafür sorgen, dass der Whisky länger frisch bleibt und vor einer sensorischen Verschlechterung durch Oxidation geschützt ist.

Zusatzstopfen "Wine Stopper" für den Vacu Vin Wine Saver finden Sie hier:

Haltbarkeit von Whisky

In Flaschen abgefüllter Whisky ist ein sehr haltbares Gut. Eine korrekt gelagerte Flasche (kühl, geringe Temperaturschwankung, dunkel) kann problemlos auch nach Jahrzehnten noch genossen werden. Der hohe Alkoholgehalt macht es möglich. Kann Whisky also schlecht werden? Die Antwort lautet trotz allem: Ja. Es kann bei einem lange gelagerten Whisky zu sensorischen Veränderungen und damit auch Verschlechterungen kommen. Insbesondere, wenn die Flasche falsch gelagert wurde, oder bereits lange angebrochen und der Füllstand niedrig ist. Die Gefahr, die lange geöffneten Whiskyflaschen droht, ist der Luftsauerstoff. Durch die Reaktion von Luftsauerstoff mit dem Alkohol (Ethanol) im Whisky, entsteht Acetaldehyd und dieses reagiert später zu Essigsäure weiter. Dieser Prozess findet im kleinen Rahmen statt, zu gering als dass die Flasche wirklich schlecht werden würde. Oder kippen könnte wie ein Wein, aber dennoch in einem solchen Rahmen, dass Geschmack und Aroma negativ beeinflusst werden. Der Effekt ist nicht unmittelbar riech- und schmeckbar, daher kann man davon ausgehen, dass nur geöffnete Whiskyflaschen betroffen sind, welche zwischen 6 und 24 Monaten geöffnet sind und einen entsprechenden Füllstand (mehr als 1/3 Luft) aufweisen.

Wer mehr zum Thema Haltbarkeit und der Chemie von Whisky erfahren möchte sollte sich das Buch "Whisky" von Phillip Reim (Eye for Spirits) anschauen.

Wie macht man geöffenten Whisky haltbar?

Nicht angebrochener, richtig aufbewahrter Whisky ist also nahezu unbegrenzt haltbar. Aber was macht man mit angebrochenen Flaschen? Hier hat man verschiedene Möglichkeiten. Wie wir zuvor gesehen haben, ist das Hauptproblem für die Haltbarkeit offener Whiskyflaschen der Luftsauerstoff. Jedes Verfahren, was den Kontakt mit Sauerstoff reduziert, sollte also dabei helfen, den Whisky zu konservieren. Mögliche Optionen sind:

  • Neutrale Feststoffe: z. B. Glaskugeln, welche in die Whiskyflasche gegeben werden, um die Luft zu verdrängen. Leider sind Glaskugeln schwer und das Händling der Flasche wird deutlich komplizierter. Nichts wäre ärgerlicher als eine Glasmurmel, die beim Ausgießen aus der Flasche fällt, und dabei das Nosingglas zersplittert und den Whisky ungenießbar macht.
  • Umfüllen: Durch das Umfüllen von halbleeren Flaschen in kleinere Gefäße sinkt der Sauerstoffgehalt in der Flasche. Das ganze ist aufwändig, mit Kleckerei verbunden und beim Umfüllen kann ggf. auch bereits einiges an Sauerstoffkontakt stattfinden. Dafür ist das Umfüllen in ggf. vorhandene kleinere Flaschen günstig. Optisch ist das ganze natürlich unschön.
  • Inert-Gase: Stickstoff oder Edelgase eigenen sich theoretisch für die Haltbarmachung von Whisky. Sie sind aber entweder teuer oder schwer zu händeln. Die Nutzung von reinem CO2 ist nicht zu empfehlen. CO2 löst sich vergleichsweise gut im Whisky und sorgt durch die Reaktion mit den bestehenden Molekülen zur Entstehung von Kohlensäure., welche man im Whisky nun wirklich nicht will.
  • Vakuum: Durch Vakuumaufsätze lässt sich der Großteil der Luft aus der Flasche saugen. Ohne nennenswerten Luftsauerstoff findet keine Oxidation statt. Der Whisky wird haltbar. Zwar werden durch das Vakuum auch einige Verbindungen aus dem Whisky in den gasförmigen Zustand gezogen, allerdings hat dies keine erkennbaren Konsequenzen auf Aroma oder Geschmack.

Das VacuVin System arbeitet auf Basis von Vakuum.

Was ist der VacuVin Wine Saver und wie funktioniert er?

Das VacuVin Wine Saver System stammt, wie der Name erkennen lässt, aus der Weinbranche. Weinflaschen kippen durch Oxidation binnen Tagen und werden ungenießbar. Mit Hilfe von VacuVin lassen sich geöffnete Weinflaschen stattdessen wochenlang frisch halten. Das System funktioniert auch für Whiskyflaschen. Es besteht aus 2 Teilen. Einer Vakuumpumpe und einem Stopfen aus Silikon und Kunststoff. Das Wine Saver System wird verwendet, um die geöffnete Whisky-Flasche wieder zu verschließen, indem die Luft aus der Flasche abgesaugt wird. Der Silikonstopfen wird anstelle des Korkens auf die Flaschenmündung gesetzt und dann per Hand gepumpt bis ein Klickgeräusch ertönt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, den Whisky länger zu konservieren und die Oxidation zu verringern.

Häufige Fragen / FAQs:

  • Bei welchen Flaschen passt der Stopfen?

    Der Silikonstopfen ist so designed, dass er auf die meisten Flaschenhälse passt. Da Whiskyflaschen nicht genormt sind, kann es sein, dass die Stopfen bei einigen Flaschen nicht passen. Besonders bei besonders großen Öffnungen kann es ggf. zu Problemen kommen. 

    Von uns getestete Marken/Flaschenformen, bei denen der Stopfen passt:

    • Standard Liquor Bottle (z. B. bei einigen unserer Eigenabfüllungen) - Allgemein sehr weit verbreitet (z. B. Laphroaig, Duncan Taylor,...).
    • Standardflasche der Classic Malts (Lagavulin, Talisker etc.)
    • Flaschen der Marken Glenfarclas, Ardbeg, Edradour...
    • Signatory Flaschen (auch die Cask Strength Collection!)
    • Die üblichen Gordon and MacPhail Flaschen.

    Probleme bereiten ggf. die folgenden Flaschen:

    • Flaschen von Balblair (bauchig mit großer Öffnung und Korken).
  • Wie lange bleibt das Vakuum erhalten?

    Nach eigenen Tests gehen wir davon aus, dass das Vakuum - sofern der Stopfen korrekt aufgesetzt wurde - viele Monate Bestand hat. Nach 6 Monaten in Benutzung hat sich bisher noch in keiner unserer Testflaschen das Vakuum gelöst. Testen kann man die Luft-Dichtigkeit des Verschlusses durch einmaliges Nachpumpen. Sofern sofort das Klick-geräusch ertönt, ist das Vakuum noch vorhanden. Wir empfehlen trotzdem, das Vakuum regelmäßig zu kontrollieren.

  • Verdunstet durch den Unterdruck der Whisky?

    Bei hohen Drücken sinkt der Siedepunkt von Flüssigkeiten. Theoretisch könnte durch einen hohen Druck also der Whisky bei Raumtemperatur verdunsten. Dies ist hier nicht der Fall. Es wird kein perfektes Vakuum erzeugt. Die Oxidation wird also auch nicht komplett gestoppt. Sie wird jedoch signifikant verlangsamt. Wenn ein Whisky ohne Vakuumierung problemlos 6 Monate gehalten werden kann, sollte ein vakuumierter Whisky mehrere Jahre in einem ähnlichen Zustand bleiben.

  • Was benötige ich? Wie viele Stopfen brauche ich?

    Sie brauchen grundsätzlich nur eine Pumpe und einen Stopfen. Für jede Flasche, die verschlossen werden soll, wird jedoch ein eigener Stopfen benötigt. 

  • Sind die Stopfen wiederverwendbar?

    Ja, die Stopfen können wiederverwendet werden.

Schützen Sie offenen Whisky mit Hilfe des Vacu Vin Systems vor der Oxidation.

Fakten

Zusatzinformation

Herkunftsland Niederlande
Produkt Kategorie Zubehör
Brennerei/Marke Vacu Vin