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Cask Strength Whisky

Die folgenden Single Malt Whiskys sind entweder in Cask Strength oder in wuchtiger Quasi-Fassstärke abgefüllt.

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Cask Strength Whisky

„Cask Strength“ zu deutsch „Fassstärke", ist eine Bezeichnung für die Alkoholstärke des Whiskys. Der Ausdruck gibt zu verstehen, dass der Whisky nicht auf eine reguläre Trinkstärke von 40, 43 oder 46 Volumenprozent reduziert wurde. Statt nach der Fasssreifung Quellwasser zuzugeben, werden Fassstärken in der Regel direkt aus dem Fass in Orginalstärke in die Flasche gefüllt. Nachdem jedes Whiskyfass individuell reift und Whisky in Schottland über die Jahre im Fass Volumenprozente einbüßt, variiert auch die natürliche Fasstärke eines Whiskys massiv. Im Schnitt verliert ein Whisky im Fass ca. 0,5 % Alkoholgehalt pro Jahr, die Stärke mit die der Rohbrand ins Fass gefüllt wird, liegt meist bei ca. 64 % vol. Folglich sollte ein 10-jähriger Whisky in Fassstärke ca. 59 % vol. haben. Dass man mit dieser Rechnung aber selten ins Schwarze trifft, zeigen ein paar Blicke auf Single Cask Abfüllungen mit Altersangabe (zum Beispiel von unabhängigen Abfüllern, die mit Vorliebe solch transparente Whiskys auf den Markt bringen).

Cask Strength bedeutet auch nicht automatisch „Single Cask", also Einzelfassabfüllung. Ebenso können eine Vielzahl an Fässern in Fassstärke verheiratet und in ihrer natürlichen Stärke abgefüllt werden. Gute Beispiele und Whiskys die wir Ihnen in Fassstärke empfehlen können, sind der Aberlour A’bunadh und der Glenlivet Nadurra.

Fasstärke ist also kein fester Begriff und beschreibt keine konkrete Alkoholstärke. In der Regel liegen Whiskys die mit „Cask Strength“ oder „In Fassstärke“ betitelt sind, jenseits der 50 % vol. und können bis in die 60 – 65 % vol. Bereiche vordringen.

Tips für Whiskys in Fassstärke:

Wenn Sie einen Whisky in Fassstärke vor sich haben, verriechen Sie vorsichtig, um ihre Geruchsrezeptoren nicht zu betäuben. Probieren Sie anschließend einen kleinen Schluck pur und verteilen sie den Whisky gut im Mundraum. Der hohe Alkoholgehalt wird automatisch den Speichefluss anregen. Neben der alkoholischen Schärfe werden Sie aber auch eine hohe Konzentration von Aromen wahrnehmen können, da der Alkohol ebenfalls als Aromenträger dient. Manche Whiskys sind so gut gereift, dass sie selbst in Fassstärke gut trinkbar sind. Meist benötigen solche Hochprozenter aber ein paar bis einige Tropfen Wasser, um auf die persönlich bevorzugte Stärke reduziert zu werden. Probieren Sie sich aus und finden Sie ihre persönliche Trinkstärke. Dabei empfiehlt es sich, stilles Wasser mit einer Pipette oder einem Teelöffel tröpfenweise zuzugeben, um eine „Überdosis“ und damit Verwässerung zu vermeiden. Besonders fortgeschrittene Whisky-Genießer erfreuen sich an den Herausforderungen und den Möglichkeiten die Fassstärken zu bieten haben. 

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