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Canadian Club

Canadian Club ist eine der erfolgreichsten kanadischen Whisky-Marken. Kosten Sie den milden und süffigen Canadian Club Classic 12 um sich selbst ein Bild dieses beliebten kanadischen Whiskys zu machen, oder stöbern Sie in unserem Sortiment des Canadian Whisky

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Marke

Canadian Club ist die vielleicht erfolgreichste Marke kanadischen Whiskys weltweit. Ihre Geschichte reicht bis Mitte des 19. Jahrhundert zurück und sie wird heute in über 150 Ländern der Welt getrunken. Canadian Club ist ein enorm weicher und vielschichtiger Blended Whisky mit einem guten Geschmack. Der Whisky hat den Ruf des gesamten Canadian Whisky geprägt und eine gewichtige Rolle in dessen Verbreitung gespielt. Aromatisch bewegt sich Canadian Club in den Bereichen süßer Vanille, angenehmen Roggennoten und feinen Gewürzen. Ein angenehmer Trink-Whisky, wie die Kanadier ihn mögen!

Stil

Canadian Club ist ein leichter und milder nicht-rauchiger Blended Whisky. Aromen von Vanille, braunem Zucker und leichten Gewürzen dominieren den Grundcharakter des Whiskys. Auch ein paar Kräuternoten spielen oft mit im aromatischen Gesamtbild mancher Abfüllungen. 

Herstellung

Canadian Club wird in der Hiram Walker Distillery in Windsor, Ontario hergestellt. Ein Verfahren, das von Gründer Hiram Walker entwickelt wurde, wird noch heute dort angewandt. Es werden Getreidesorten wie Mais, Roggen und gemälzte Gerste separat gemaischt, fermentiert und destilliert. Anders als z.B. beim Bourbon Whiskey werden diese nicht bereits vorher vermischt und zusammen destilliert. Die verschiedenen Brände der zukünftigen Whisky-Sorten werden noch vor ihrer Fassreifung vermählt. Wie bei den meisten kanadischen Whiskys dient der Mais Whisky als "Base Whisky", also als süße Grundlage. Die "Flavouring Whiskys" sind meist Rye Whiskys und Whiskys aus Gerstenmalz. Der Roggen wird in Kanada angebaut und steuert feine Gewürzaromen bei. Auch die Gerste gibt würzige und nussige Aromen an den späteren Whisky weiter. Gemeinsam reifen die Brände dann über viele Jahre in den Eichenfässern und verbinden sich so zu einem milden und süßen Whisky. Für die Reifung werden, ähnlich dem Scotch Whisky, vorwiegend Ex-Bourbonfässer verwendet. In der Hiram Walker Distillery wird auch der kanadische Whisky J.P. Wiser hergestellt. 

Geschichte

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass eine der wichtigsten Persönlichkeiten der frühen kanadischen Whisky-Industrie ein US-Amerikaner war. Hiram Walker, geboren nahe Boston, lebte in Detroit. Die Stadt liegt direkt an der kanadischen Grenze und ist nur durch den Detroit River vom kanadischen Windsor getrennt. Hier baute der Getreide und Spirituosenhändler 1858 seine eigene Whiskybrennerei. Wie viele Destillerien seiner Zeit, handelte es sich um eine Kombination aus Getreidemühle und Brennerei, die "Windsor Flouring Mill and Distillery". Für seinen Whisky nutzte Walker eine Getreidezusammensetzung (Mash Bill) von 80 % Mais, 14% Roggen, 3% gemälzte Gerste und 2% Hafer. Weizen wurde lediglich zu Mehl verarbeitet. Das Destillat aus seiner hölzernen Brennanlage filterte Hiram Walker durch viele Schichten Holzkohle. Heute kennen wir diesen Prozess vorwiegend von Tennessee Whisky wie Jack Daniels als "Lincoln County Prozess".

Schnell wurde der Whisky von Hiram Walker sehr beliebt und begehrt. Insbesondere die Phase des amerikanischen Bürgerkriegs kam ihm zu Gute. Nicht nur durch die steigende Nachfrage nach seinem Whisky, sondern auch dank dem Verfall des Dollars gegenüber der kanadischen Währung. Selbst durch die wirtschaftliche Rezession von 1873 kämpfte sich Walker, dank seiner breit aufgestellten Unternehmen, tapfer hindurch. 1878 übertraf die Whiskyproduktion die der Getreidemühle bei Weitem. 1882 begann Hiram Walker seinen Whisky in den USA als "Hiram Walker Club Whisky" zu vermarkten. Eine geschickte Werbestrategie machten den Whisky in den "Gentlemen's Clubs" seiner Zeit äußerst beliebt. Dies trug dazu bei, dass Walkers Whisky zu einer Premium Marke in den USA heranwuchs. Man sagt, es hätte einen Versuch der US-amerikanischen Whiskeybrenner gegeben, den Ruf von Walkers Club Whisky zu beschädigen. Walker wurde von staatlicher Seite dazu gezwungen seinen Whisky als "Canadian Whisky" zu labeln. Dieses Label, so die Hoffnung seiner Widersacher, würde zu sinkendem Absatz führen. Der Canadian Club war geboren. Da der Whisky jedoch so gut war, ging der Plan wohl nach hinten los. So trug Walker mit dem Erfolg seines Canadian Club nicht nur zum eigenen Erfolg bei. Er trug durch den Erfolg des Canadian Clubs maßgeblich zur Etablierung des kanadischen Whiskys in den USA bei. Seit 1888 existiert somit die Marke "Canadian Club" und hat sich bis heute gehalten.

Um die Brennereianlage der Hiram Walker Distillery baute Walker Häuser für seine Angestellten. Diese Siedlung entwickelte sich schließlich zu einer kleinen Gemeinde namens "Walkerville". Walkers Beitrag zu seiner Gemeinde bestand aus weit mehr als nur günstigen Mieten. Er stellte kostenlos Strom und Wasser zur Verfügung, kümmerte sich um den Straßenbau und erichtete schließlich sogar Schulen und ein Krankenhaus. Kanadischer Whisky war der erste Whisky der Welt, dem eine gesetzliche Mindestreifezeit von staatlicher Seite vorgeschrieben wurde. Dies führte unfreiwillig zu einem "Gütesiegel" des Canadian Whisky.

Nach Hiram Walkers Tod 1899 ging die Brennerei an seine Söhne Edward, Franklin und James und nach deren Tod an Harrington E. Walker. Während der Prohibition verkaufte Harrington E. Walker die Brennerei an Harry Hatch. Die Prohibition setzte der Brennerei stark zu. Es heißt zwischen 1929 und 1932 verdunstete mehr Whisky in den Lagerhäusern, als verkauft wurde. Nach der Dürreperiode investierte Hatch jedoch viel in die Brennerei und seine Modernisierung. Die heutige Brennerei ist fast gänzlich den massiven Erweiterungsarbeiten der 50er und 60er Jahre zu verdanken. Leider bekam Hatch den Wachstum seiner Brennerei nicht mehr mit, da er früh 1946 verstarb. Die Hatch Familie verkaufte die Brennerei 1987 an die britische Firma Allied Lyons, später Allied Domecq. Somit verließ das Hiram Walker Vermächtnis Kanada und zog nach London. 2005 übernahm der französische Spirituosen-Konzern Pernod Ricard Allied Domecq. Zwar ging die Brennerei an Pernod Ricard, die Marke Canadian Club ging allerdings an das japanische Unternehmen Beam Suntory. Das Vermächtnis von Canadian Club bleibt bestehen. Sie hat den kanadischen Whisky als Pionierleistung in den USA und der ganzen Welt bekannt gemacht. 

Herkunft

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