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Ballantines

Ballantine's ist eine der ganz großen Scotch Whisky Marken. Hier finden Sie alle wichtigen Abfüllungen dieser interessanten Whiskymarke.

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Ballantines

Ballantine's

Ballantine's ist eine Traditionsmarke aus Schottland, die über die Jahre hinweg einen enormen Bekanntheitsgrad erlangt und beibehalten hat. Sie zählt neben Johnnie Walker und Chivas Regal zu den beliebtesten Blended-Whisky-Marken in Deutschland. Der Blended Scotch von Ballantine's steht für Qualität und Innovation. Jede der Kreationen verführt mit seiner Geschmeidigkeit und würzigen Süße. Ballantine's Sortiment zeugt von einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat: Vom qualitativen Einsteigerwhisky über beeindruckende Mittelklasseblends bis hin zum exquistien High-End-Produkt lässt sich bei Ballantine's alles finden. Der Bestand der Marke über etwa 180 Jahre lehrt uns, dass wir bei dieser Marke immer mit dem Besten rechnen können. 

Wie schmeckt Whisky von Ballantine's?

Die Spirituosen von Ballantine's zeigen ein überwiegend süßes Geschmacksprofil. Die Whiskys zeichnen sich allesamt durch volle Vanillenoten und vielseitige Fruchtigkeit aus. Die Mehrheit der Whiskys kommen ohne Rauch aus. Ballantine's bietet damit vorrangig Liebhabern süßer Verführungen eine Palette an qualitativ hochwertigen Blends an.

Welche(n) Lead Malt(s) hat Ballantine's?

Bei jedem Blend stellt sich die Frage nach dem Lead Malt. Der Lead Malt ist der Malt Whisky, der aufgrund seines hohen Anteils im jeweiligen Blend, den Geschmack vorrangig bestimmt. Es kann vorkommen, dass eine Marke mehrere Lead Malts verwendet. Grundsätzlich ist die Rezeptur eines jeden Blends ein gut gehütetes Herstellergeheimnis, allerdings dringt doch immer mal wieder etwas an die Öffentlichkeit. An Ballantine's Whiskys beteiligt sein sollen vorrangig Malt Whiskys aus den nördlichen Highlands und der Speyside. An erster Stelle zu nennen ist die Brennerei Miltonduff, deren Einflüsse nicht abzustreiten sind. Ihnen verdankt Ballentine's unter anderem seine floralen Aromen. Typisch für diese beliebte Speyside-Brennerei sind außerdem die zarten, unterschwelligen Rauchnoten, die auch in einigen der Blends zu finden sind. Die zweite Brennerei aus der Speyside, von der wir wissen, dass ihre Produkte für Ballantine's verwendet werden, ist Glenburgie. Die Destillerie ist bekannt für ihre fruchtigen Single Malts, die sich in einigen der Ballantine's-Blends erkennen lassen. Sowohl der Einfluss von Miltonduff als auch der von Glenburgie bringen die typische Speyside-Frische mit sich und verleihen den Blended Whiskys eine Form von Leichtigkeit und Geschmeidigkeit. Beide Brennereien gehören der Firma selbst. Den kompletten Gegensatz dazu bietet der Malt aus der Highland-Brennerei Old Pulteney. Diese Brennerei ist die nördlichste auf dem schottischen Festland und ähnelt den Inselbrennereien in Sachen Geschmacksprofil sehr. Wir gehen davon aus, dass der Malt aus diesem Haus im Ballantine's 30 Jahre eine besondere Rolle spielt und für die Rauchnoten sowie Noten von gesalzener Butter zuständig ist. Als letzter Beteiligter an den Produkten soll der Balblair Malt genannt werden. Die Brennerei Balblair liegt ebenfalls in den Highlands schlägt aber deutlich frischere und fruchtigere Noten als der Pulteney an.

Wie wird Ballantine's produziert?

Grundlegend werden in einem Blend Malt Whisky, hergestellt aus gemälzter Gerste, und einfacher herzustellender Grain Whisky, produziert aus verschiedenen Getreidesorten, miteinander vermischt. Der Grain Whisky sorgt dafür, den Charakter des Blends milder und leichter werden zu lassen, wohingegen der Malt Whisky ausschlaggebender Geschmacksträger ist. Wie viele Whiskys zu einem Blend vermählt werden, kann stark variieren. Auch der Anteil von Grain und Malt Whisky wechselt zwischen den unterschiedlichen Blends. Um einen Whisky zu kreieren, müssen entsprechend viele Komponenten berücksichtigt werden. Bei einem Vatting von 30 oder mehr Whiskys zu einem Endprodukt, ist es wichtig zu wissen, welcher Whisky aus welchem Fass mit den anderen wie reagiert. Bei Ballantine's ist für diesen anspruchsvollen Job Sandy Hyslop zuständig. Der Master Blender ist passionierter Whiskyliebhaber und kann bei seinem Handwerk auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Seit 1983 ist er bereits im Whisky-Business tätig und hat in dieser Zeit Einblick in sämtliche Produktionsprozesse bekommen. Seine Expertise wird von der Tatsache unterstrichen, dass er der fünfte Master Blender in der weit über 150 Jahre hinausgehenden Geschichte von Ballantine's ist - ein Posten, der nicht leichtsinnig vergeben und nur den Besten zuteil wird.

Die Produktpalette von Ballantine's

Der erste veröffentlichte Blend der heutigen Standard-Range ist der Ballantine's Finest. Er wurde kreiert, um dem Gründer George Ballantine zu gedenken. Entsprechend viel Liebe steckt in dem Produkt, das besonders süß ist und mit viel Vanille aufwartet. Er trägt keine Altersangabe und gehört zum unteren Preissegment der Marke. Etwas darüber siedelt sich der 12-jährige Ballantine's an, der seit den 1960er Jahren fester Bestandteil der Produktpalette ist. Er hält neben seinen ebenfalls süßen Noten einen fruchtig-frischen Charakter für seine Genießer bereit. Dieser mittelpreisige Klassiker lässt sich nicht nur pur genießen, sondern bietet eine hervorragende Grundlage für die unterschiedlichsten Cocktails. Warum also nicht mal zum Ballantine's Scotch greifen, statt zu Rum oder einem amerikanischen Whiskey? Mit Ingwer, Zucker, Vanille-Sirup und Minzblättern gelingt ein erfrischender Sommerdrink, der einem an heißen Tagen eine angenehme Abkühlung verschafft. Dank der Süße und fehlenden Rauchigkeit sind sowohl der Ballantine's Finest als auch der Ballantine's 12 Jahre eine gute Gelegenheit, einen geschmeidigen Einstieg in die Whiskywelt zu finden. Doch auch Kenner werden das gute Preis-Leistungs-Verhältnis zu schätzen wissen. Wer es allerdings rauchiger mag, ist mit dem Ballantine's Hard Fired gut beraten. Wie der Name verrät, werden die verwendeten Eichenfässer besonders stark ausgebrannt. Dadurch entsteht ein prägnanter Rauchgeschmack, intensive Vanillenoten und eine leicht scharfe Würze. Denkbar wäre er als hervorragender Begleiter einer abendlichen Pokerrunde unter Freunden. Dank der Flasche, die einen ganzen Liter fasst, bekommt sicher jeder etwas ab. Als besonders harmonisch und mild gilt der Ballantine's 17 Jahre, der seine fruchtige Süße perfekt mit seiner lieblichen Rauchigkeit zu verbinden weiß. Er gehört bei Ballantine's in das mittlere Segment und verschafft auch erfahrenen Gaumen einen eindrucksvollen Genuss. Mit dem Ballantine's 21 Jahre kommen wir im oberen Preissegment an. Entsprechend erlesen zeigt sich dieser Blend. Er überzeugt mit einer bemerkenswerten Geschmeidigkeit und seinen hervorragend aufeinander abgestimmten Noten. Hier wird die Vielseitigkeit von Honigsüße, würziger Lakritze, frischen Früchten und duftendem Heidekraut in Einklang gebracht. Empfehlenswert ist dieser komplexe Blended Whisky vor allem für erprobte Whiskyfans. Das gilt auch für den letzten zu nennenden Ballantine's, der die Standardpalette vervollständigt: der Ballantine's 30 Jahre. Das High-End-Produkt der Marke ist in der Kategorie der Blends an Exklusivität kaum zu überbieten. Im Gegensatz zur edelsten Abfüllung bei Johnnie Walker – dem Johnnie Walker Blue Label – hat dieser Whisky eine Altersangabe, die seine Hochwertigkeit beweist. Whiskylegende Jim Murray vergab 92 von möglichen 100 Punkten für den 30-jährigen Ballantine's, was seine außergewöhnliche Qualität deutlich vor Augen führt. Schon das Aroma verrät eine hohe Reifezeit. Er zeichnet sich durch würzige Eichennoten aus, die von frischen und fruchtig-süßen Anklängen ergänzt werden. Sehr unterschwellig finden sich Rauchnuancen, die leichten Konter geben. Hinter seiner eleganten Holz-Verpackung verbirgt sich ein entsprechend exquisiter Genuss. Alle Artikel der Marke haben gemein, dass sie mit für Blended Whisky typischen 40% Alkoholgehalt abgefüllt werden. Das verleiht ihnen eine wunderbare Milde.

Die Geschichte der Marke Ballantine's

Alles begann mit dem Gründer George Ballantine. Er wurde 1808 in Brough Knowe, Peeblesshire, befindlich im Süden Schottlands, geboren. Schon als Kind machte es ihm Freude, Tees zu mischen. Später widmete er sich der ambitionierten Aufgabe, Whiskys zu blenden. Er machte immer sein eigenes Ding - so auch mit seinem Lebensmittelladen, den er im jungen Alter von 19 Jahren eröffnete. Neben Alltäglichem verkaufte er dort selbst geblendeten Whisky. Er suchte sich dafür einen anderen Stadtteil als die anderen und wechselte mehrfach den Standort im Interesse der Kunden. Sein Streben nach Innovation und Perfektion trieb ihn beim Blending weiter an. Der Verkauf über weite Entfernungen, die mit dem Zug überbrückt wurden, sicherte ihm bald seine Bekanntheit im ganzen Land. Zu dieser Zeit hatte er ein Produktionsvolumen von 9.000 Litern, welches sich nicht lange danach mehr als verdoppeln sollte. Mit der Geburt seines Sohnes Archibald benannte George sein Unternehmen in "George Ballantine & Son" um und gründete unter diesem Namen Geschäftsstellen in Edinburgh und Glasgow, die florierten. Nach Georges Tod im Jahr 1891 führten seine Söhne das Unternehmen in seinem Sinne fort - mit den höchsten Qualitätsstandards. Das beweist der damals erworbene Titel als königlicher Hoflieferant, den sie von Queen Victoria verliehen bekamen. Ausgehend von dieser Vorgeschichte entstand 1910 der erste Whisky der derzeitigen Standardproduktpalette von Ballantine's - der Ballantine's Finest. Er wurde George zu Ehren von seinen Söhnen angefertigt und gilt bis heute als Klassiker im Sortiment. Nach und nach vervollständigte sich die Core Range zu ihrer heutigen Vielfalt. Mittlerweile gibt es zwischen den jüngeren Klassikern auch lang gereifte, ausgefeilte Kreationen. Im Blick behält Ballantine's immer seine Anfänge und das damit verbundene Vorhaben seines Gründers: keine Abstriche in der Qualität und immer innovativ beim kreieren neuer Scotch Whiskys. Das hat sich auch seit der Übernahme durch den Spirituosenriesen Pernod Ricard nicht geändert. Übrigens: Viele schreiben den Markennamen ohne Apostroph – Ballantines. Wir möchten aber betonen, dass die Variante mit Apostroph die einzig wahre ist.

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