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Torabhaig

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Torabhaig Whisky

Bei der Flut an neuen innovativen Brennereien die um Alleinstellungsmerkmale ringen, ist es beinahe eine erfrischende Abwechslung wieder einmal eine „klassische“ Malt Whisky Brennerei die Bühne betreten zu sehen. Das "bh" in Torabhaig wird wie ein weiches "V" ausgesprochen, ähnlich bei "Bunnhabhain", also "Toraväig". Nachdem Talisker so viele Jahre allein über die Insel Skye gewacht hat, bekommt sie nun mit Torabhaig Verstärkung. Mit ihrer günstigen Lage zwischen dem Fähranleger von Mallaig nach Skye und der Skye-Bridge wird sie sicherlich eine florierende Touristen-Attraktion werden. Dabei tritt die junge Brennerei selbstbewusst in die Fußstapfen anderer Insel-Brennereien wie Talisker, Tobermory und Arran. Sie wird einen klassischen rauchigen Insel-Malt produzieren. Hoffen wir, dass sich die bodenständige Herangehensweise der Brennerei durchsetzen wird.

Aussprache

Hausstil

Wie schmeckt Torabhaig Whisky? Torabhaig wird einen klassischen fruchtigen, mittel- bis stark-getorften Insel Whisky herstellen. Die Brennerei möchte sich voll auf Single Malt konzentrieren und vorerst nichts für die Blend-Industrie abgeben. Ob dies langfristig machbar ist, wird vermutlich die Qualität des fertigen Single Malts entscheiden.

Herstellung

Wie wird Torabhaig Whisky produziert? Torabhaig geht den klassischen Weg der Malt Whisky Produktion in Schottland. Das Malz mit einem Rauchgehalt von bis zu 75ppm wird in einer stählernen Mash Tun mit Kupferdeckel zur Stammwürze ausgewaschen. Die acht hölzernen Washbacks bestehen aus Douglas-Fichte und halten die Würze zwischen 80 und 120 Stunden zur Vergärung. Anschließend wird auf den beiden klassischen Kupferbrennblasen aus der schottischen Kupferschmiede Forsyths gebrannt. 8.000 Liter fasst die Wash Still und 5.000 Liter die Spirit Still. Die Gesamtkapazität lag 2017 bei 250.000 Litern Output und liegt seit 2018 bei 500.000 Litern.

Video

Geschichte

Der Vater der Torabhaig Brennerei ist Sir Iain Noble, Gründer der Noble Grossart Handelsbank. Sir Noble hatte eine große Leidenschaft für die gälische Sprache und Kultur, weshalb er sich auch im Scotch Whisky Bereich für deren Erhalt engagierte. 1976 gründete er den unabhängigen Abfüller Pràban na Linne (Gälische Whiskys), der beispielsweise die Blended Whiskys MacNaMara und Té Bheag produziert. Sein Plan war, einen alten Farmgebäude-Komplex in eine Brennerei zu verwandeln. Leider starb Sir Iain Noble 2010, bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte. Er hatte jedoch vor seinem Tod die Erlaubnis für den Bau der Brennerei erhalten. Der niederländische Konzern Marussia Beverages hatte zeitgleich geplant, eine Brennerei auf der Insel zu bauen und konnte so die Arbeit von Sir Noble fortsetzen. Mit den neu gegründeten Mossburn Distillers übernahm das Unternehmen den Bau und die Fertigstellung der Brennerei. Die alten Farmgebäude wurden über drei Jahre hinweg renoviert und die Whiskyproduktion konnte 2017 beginnen. Die Brennerei liegt in einer traumhaften Location am Meer und auch der Gebäudekomplex ist wunderschön anzusehen.

Herkunft

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