Glengoyne

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Über Glengoyne

Glengoyne Distillery, Highlands Foto: via Glengoyne Distillery

Glengoyne ist die südlichste Brennerei der schottischen Highlands und nur einen Steinwurf von der Grenze zu den Lowlands entfernt. Nur 20 km vom Stadtzentrum Glasgows entfernt, entsteht hier ein ehrlicher Malt Whisky voll Charakter.

Die Brennerei ist idyllisch an einem kleinen Bach nebst Wasserfall gelegen und kann insbesondere durch ihre Nähe zu Glasgow viele Touristen anziehen. Es gibt verschiedene Brennereitouren, auf denen man viel über die Whiskyherstellung lernen und auch eine ganze Reihe von Glengoyne Single Malts probieren kann.

Wie schmeckt Glengoyne Single Malt?

Ein Glengoyne ist süß und malzig mit einer Spur von Äpfeln. Der Whisky ist vollkommen rauchfrei und lässt Genießer derart das volle Malzaroma erkunden.

Typische Aromen:

MalzFruchtig

Wie wird Glengoyne Whisky produziert?

Glengoyne besitzt drei Brennblasen und ähnelt damit den klassischen Farmhaus Brennereien. Die Grobbrandblase hat ein Volumen von 16.520 Litern, die zwei Feinbrandblasen fassen jeweils 5.000 Liter. Die Brennerei besitzt sechs hölzerne Gärbottiche. Mit diesen Mitteln können bis zu 1,1 Mio. Liter reinen Alkohols im Jahr produziert werden.

Während der Produktion in der Glengoyne Brennerei kommt das Malz nie mit Torf in Berührung. Der Darrprozess wird ausschließlich mit Holz durchgeführt, und auch das Wasser, welches aus den nahen Bergen stammt, fließt nicht über Torf. Diese Abwesenheit von Torf und Raucharomen, führt zum besonderen Charakter der Brennerei, der auch lange Jahre im Mittelpunkt der Werbung der Destillerie stand.

Wie nah Glengoyne zu den Lowlands gelegen ist erkennt man an den neugebauten Lagerhäusern auf der gegenüberliegenden Straßenseite, die bereits in den Lowlands liegen. Durch unterirdische Kupferrohre fließt der New Make zu Fassabfüllung und Lagerung in die neuen Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite. So wird Glengoyne Whisky in den Highlands gebrannt und in den Lowlands gereift.

Die Whiskys auf Glengoyne reifen zum großen Teil in Sherryfässern aus dem andalusischen Jerez in Spanien und entwickeln daher eine natürliche schöne dunkle Farbe. Single Malts in Eigentümerabfüllung gibt es in den Altersstufen 10, 12, 15, 18 und 21 Jahre, sowie diverse Sonderabfüllungen.

Geschichte der Glengoyne Destillerie

Vermutlich wird auf dem Gelände schon seit mehr als 200 Jahren Whisky produziert. Zunächst illegal, aber bereits 1833 nach Senkung der Alkoholsteuern auch unter Lizenz. Zunächst hieß die Brennerei noch nicht Glengoyne, sondern Glen Guin of Burnfoot bzw. einfach nur Burnfoot, und gehörte George Connell. 1876 erfolgte die Übername durch Lang Brothers aus Glasgow, welche der Brennerei, im Jahr 1905, auch Ihren heutigen Namen „Glengoyne“ verpassten. Von den 1960er Jahren bis 2003 gehörte Glengoyne der Edrington Group bevor sie in den Besitz von Ian Macleod Distillers Limited überging.

Neben zahlreichen Renovierungsarbeiten an der Anlage selbst im Jahre 2005, kam auch 2011 ein großes Feuchtgebiet hinzu. 14.500 Pflanzen, darunter 20 verschiedene Arten, hat die Brennerei angepflanzt und pumpt den Bodensatz (Überreste aus dem zweiten Brennvorgang) durch 12 Teiche in dieses Feuchtgebiet. Dabei dient das dichte Schilfrohr als natürliche Kläranlage. Innerhalb von nur zwei Tagen wird so der Trub in klares Wasser umgewandelt. Das nun geklärte Wasser kann bedenkenlos in den lokalen Bach geleitet werden von wo es weiter Richtung Loch Lomond fließt.
So bietet sich ein malerisches Bild aus Wildblumen, Singvögeln, Libellen und Bienen, die sich über die Wiesen tummeln. Während gleichzeitig die Artenvielfalt der Region sichergestellt wird. Diese Brennerei und Ihre Umgebung ist sicherlich einen Besuch wert.

Lage

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