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ElsBurn

Die Brennerei Hammerschmiede produziert seit 2002 den Elsburn Single Malt Whisky. Seit den ersten Whiskys 2005 war klar: Hier wird großartiger Single Malt produziert. Mitten in Deutschland. Im Harz. Die Whiskys der Hammerschmiede werden von Hand abgefüllt und manuell etikettiert. Hier entsteht keine Massenware, sondern Whisky mit Herz und Verstand. Probieren Sie unbedingt diesen wunderbaren deutschen Whisky!

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ElsBurn

Die Whiskytradition in Deutschland reicht längst nicht so weit zurück wie die irische oder schottische. Dennoch braucht sich der Single Malt Whisky ElsBurn aus dem Harz nicht verstecken, denn - angelehnt an das schottische Vorbild - steckt er voller komplexer Geschmacksnuancen. Produziert wird er in der Brennerei Hammerschmiede, die seit 1985 Obstbrände und Liköre verschiedenster Art herstellt. Die Besitzer sind entsprechend erfahren in Sachen Spirituosenherstellung und stecken dieses Wissen seit 2002 auch in die Produktion von Whisky. 2005 wurden die ersten Abfüllungen herausgebracht und seitdem hat es viele weitere gegeben. Die Auflagen werden klein gehalten und jede Flasche wird per Hand abgefüllt und etikettiert. Die Liebe, die in jedem Produkt steckt, zeigt auch der Geschmack deutlich. Der Glen Els ist nicht nur einer der ersten, sondern ebenfalls einer der erfolgreichsten deutschen Single Malt Whiskys.

Hausstil

Wie schmeckt ElsBurn? Markant für den deutschen Whisky sind seine zarten Nuancen von Mandarinen im Nachklang, die Rosinen- und süßen Vanille- und Toffeenoten folgen. Viele der Abfüllungen zeigen außerdem eine klare, aber sanfte Rauchnote. Sie unterscheidet sich deutlich von dem uns bekannten Torfrauch. Das liegt an der "woodsmoke"-Methode, bei der das Malz mit regionalen Hölzern geräuchert wird. Die ElsBurn Whiskys sind es in jedem Fall wert, probiert zu werden.

Herstellung

Wie wird Glen Els produziert? Das erste, was bei der Produktion ins Auge fällt, ist die ökologische Herangehensweise. Den Besitzern der Hammerschmiede Manufaktur ist eine nachhaltige Verarbeitung wichtig. Verwendete Rohstoffe werden nur dort gekauft, wo eine ordentliche Bezahlung der Mitarbeiter und ungespritzte Produkte gewährleistet werden können. Die komplette Anlage wird mit ökologisch abgebautem lokalem Holz betrieben, statt mit Öl oder Gas. Die Wasserqualität ist hervorragend, da eine Gebirgsquelle als Lieferant dient. Auch das Erzeugen der Rauchnoten wird in der Brennerei Hammerschmiede an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Obwohl sich die Hersteller mit der Zweifachdestillation ansonsten eng am schottischen Single Malt Whisky orientieren, verwenden sie keinen Torf in der Produktion. Stattdessen wird im Harz entsprechend vorhandener Ressourcen heimisches Holz zum Darren der Gerste verwendet. Dadurch entsteht ein Rauch, der sich deutlich von dem der schottischen Vorbilder abhebt.

Was gibt's noch aus der Hammerschmiede?

Die Hammerschmiede Manufaktur feinster Spirituosen ist ursprünglich durch ihre qualitativ hochwertigen Obstbrände und verschiedensten Liköre bekannt. Es wird ständig weiter experimentiert, wodurch immer neue Kreationen entstehen. Zu den absoluten Klassikern zählt das Schmiedefeuer, ein Kräuter mit 56 Vol.-% Alkoholgehalt, der als erste in der Hammerschmiede gebrannte Spirituose gilt. Eine neuere und ausgefallenere Spirituose ist der Himbeer-Chili-Likör, der mit seinen deutlich milderen 28% Alkohol einen fruchtig-pikanten Eindruck hinterlässt. Die Palette könnte noch sehr viel weitergeführt werden, zum Beispiel mit dem Schlehe Likör, dem milden Wiesenkräuter oder Apfel-Koriander-Likör. Auch Whiskylikör wird von der Hammerschmiede angeboten. Der Glen Els Liqueur mit Honig offeriert eine süße Verführung, während der Glen Els Elderberry & Honey süße Noten mit herben und würzigen geschickt zu verbinden weiß.
Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Sicher ist: Egal für welches Produkt aus der Hammerschmiede Sie sich auch entscheiden, Sie dürfen immer mit einer 1A-Qualität rechnen. Über neue Produkte werden Sie jederzeit in unserem Newsletter auf dem Laufenden gehalten.

Geschichte

Die Geschichte von ElsBurn beziehungsweise der Hammerschmiede Brennerei geht weit zurück. Bereits im Spätmittelalter wurde sie von Mönchen als Ort zur Frischung von Eisenrohguss verwendet. Die weitere Geschichte brachte zahlreiche Besitzerwechsel und Leerstandsjahre mit sich. Über die Jahrhunderte wurde die Hammerschmiede für vielerlei unterschiedliche Zwecke verwendet: Unter anderem wurden dort Holzschaufeln hergestellt oder eine Zeit lang Fahrzeuge untergestellt. Sie wurde mehrfach zerstört, letztlich aber jedes Mal neu aufgebaut und renoviert. 1895 erwarb ein Mann die Hammerschmiede, dessen Nachfahren später die Hammerschmiede Manufaktur feinster Spirituosen ins Leben riefen. 1985 wurde sie eröffnet und beherbergte neben den Utensilien zur Herstellung der alkoholischen Köstlichkeiten ein Restaurant. Dieses war auf lange Sicht kommerziell wenig erfolgreich und wurde 1998 schließlich zugunsten der Spirituosenherstellung aufgegeben. Anfang der 2000er Jahre wurden einige Verkaufsstellen in mitteldeutschen Städten eröffnet, die kaum Erfolge verzeichnen konnten. Mit dem 2002 gestarteten Whisky-Projekt bekommen die Besitzer ihren wohlverdienten Erfolg. ElsBurn erfreut sich großer Beliebtheit und überzeugt auch im internationalen Vergleich. Das beweisen die hohen Bewertungen von über 85 Punkten (mögliche 100 Punkte) in Jim Murray's Whisky Bible. Heute wird die Hammerschmiede zwar nur noch als Lagerhaus verwendet, aber sie wird immer an die Anfänge des Unternehmens erinnern. Produziert wird seit 2005 an dem neuen Standort in Zorge, gerne damals auch als Glen Els Distillery bezeichnet, wo auch ein Besucherzentrum eröffnet wurde. 

Namensänderung in ElsBurn

Längere Zeit dauerte der Rechtsstreit mit der Scotch Whisky Association nun schon an. Die schottische Vereinigung wollte verhindern, dass der Namensteil „Glen“ von Brennereien und Whiskymarken außerhalb von Schottland genutzt werden darf. Sie ist der Meinung, dass das irreführend sei, da man anhand des Namens von Scotch Whisky ausgehen würde. Glen Els musste nun die Konsequenzen ziehen und wurde in ElsBurn umbenannt. Den ersten Rechtsstreit vor dem Landesgericht Hamburg hatten die Produzenten der Harzer Hammerschmiede 2016 gewonnen. Die SWA ging allerdings mit ihrem Anliegen in Revision und damit in die nächsthöhere Instanz. Dort haben sie schließlich Recht zugesprochen bekommen. Glen Els könnte zwar ebenfalls in Berufung und damit vor den Bundesgerichtshof ziehen, aus finanziellen und vermutlich auch nervlichen Gründen entschieden sie sich nun jedoch dafür, das Urteil so hinzunehmen. Glen Els ist aufgrund des Wörtchens „Glen“ die einzige Produktlinie, die betroffen ist von dem Urteil. Allerdings wurde im Zuge dieser Änderung gleich eine weitere bekannt gegeben. Um alle Produkte, von Whisky über Gin bis hin zu Likör, als zusammengehörig zu kennzeichnen, wird von nun an die Hercynian Distilling Company als Dachgesellschaft fungieren.

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