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Glendronach

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Glendronach

Glendronach Distillery, Highlands Foto: via Glendronach Distillery

Glendronach ist eine Brennerei in den schottischen Highlands, die vor allem Fans von in Sherryfässern gereiften Whiskys regelmäßig begeistern kann. Die Brennerei liegt im Aberdeenshire, inmitten von Gerstenfeldern. Nur das typische Pagodendach lässt schon von Ferne erkennen um was für eine Art Gebäudekomplex es sich hier handelt. Zur Brennerei gehört auch ein Herrenhaus, das mit Kräutergarten und Blumenbeeten wie aus dem Bilderbuch entnommen wirkt.

Wie schmeckt Glendronach Single Malt?

Glendronach Single Malts sind für ihr starkes, süßes Sherryaroma bekannt. Der Whisky ist gemeinhin sehr rund, geschmeidig aber auch mit viel Wucht. Weitere typische Aromen umfassen Malz, Orange, Vanille und Pflaumen.

Typische Aromen:

SherryMalzOrangenschaleVanille

Wie wird Glendronach Whisky produziert?

Glendronach hat vier Brennblasen. In zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills produziert man bis zu 1,3 Mio. Liter Alkohol im Jahr.  Bei der Produktion in Glendronach wird viel von Hand gemacht und Wert auf Tradition gelegt. Beim Besuch der Brennerei bekommt man reichlich authentisches Equipment zu sehen. Die "Bobby Mill", in der das Malz gemahlen wird, ist bereit über 100 Jahre in Betrieb. Das Dach des Maischbottichs und selbst der, meist unspektakuläre Auffangbehälter für die Stammwürze, der "Underback", ist aus strahlendem Kupfer. Die Wash Backs, in denen die Stammwürze zu "Wash" vergoren wird, sind aus Holz. Selbst die Brennblasen wurden bis 2005 noch mit Kohle befeuert. Damit war Glendronach eine der letzten Brennereien, die das direkte Befeuern aufgeben musste. Das Wasser für die Maische und das Reduzieren des Whiskys stammt aus der hauseigenen Quelle Haremoss, während das Wasser für die Kühlsystem aus dem Dronac Burn stammt, der durch das Brennereigelände fließt. Der New Make reift (fast ausschließlich in Sherryfässern) in einer Kombination aus traditionellen und modernen Lagerhäusern. Glendronach besitzt drei traditionelle "Dunnage Warehouses" deren Böden aus Erde bestehen und drei "Racked Warehouses" in denen die Fässer viele Etagen hoch gelagert werden können. Unter diesen Voraussetzungen entstehen hervorragende, runde und komplexe Whiskys.

Geschichte der Glendronach Destillerie

Glendronach wurde 1826 durch James Allardice gegründet. Die Brennerei erreichte schnell große Beliebtheit in der Londoner Oberschicht, und Allardice selbst – dem man heute den 18-jährigen Single Malt widmet (Glendronach 18 Jahre Allardice) – wurde zu den hohen Herren in die Hauptstadt des Empire eingeladen. Nach der Gründungsperiode folgte eine Zeit der Besitzerwechsel. Zwischen 1920 und 1960 gehörte Glendronach Charles Grant, Sohn des William Grant von Glenfiddich. Es folgte der Verkauf an Wm. Teacher & Sons Ltd., die den Glendronach nutzten, um ihrem Blend die deutliche Malznote zu verleihen. 1996 entschloss sich Allied Domecq (ihrerseits seit 1976 Besitzer von Wm. Teacher & Sons Ltd.) die Brennerei stillzulegen. 2002 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Nachdem Allied Domecq 2005 von Pernod Ricard übernommen wurde, gehörte auch Glendronach zum Portfolio des Spirituosenriesen. Die Markenstrategen bei Pernod Ricard waren jedoch der Meinung, dass Glendronach nicht in die Gesamtstrategie des Konzerns passe. Ein großes Glück für die Whiskywelt war, dass beim Verkauf der Brennerei im Jahr 2008, die Benriach Distillery Co. Ltd. unter der Leitung von Bill Walker das Rennen machte. Walker, der schon Benriach wiederbelebte, setzte viel daran den alten Ruhm von Glendronach wiederherzustellen. Er veränderte den Fokus der Brennerei und ließ sogar Whisky aus Bourbon- in Sherryfässer umlagern. Der gegenwärtige Erfolg und die Beliebtheit bei Fans der Brennerei geben ihm Recht. 2016 erwarb der amerikanische Konzern Brown Forman die drei Brennereien Benriach, Glenglassaugh und Glendronach. 

Videos zu Glendronach

Lage

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