• 0€ Versandkosten (ab 79€)
  • 5€ Neukundenrabatt (ab 99€)1
  • Geschenk ab 150€ und 250€

Glendronach

Glendronach

Glendronach hat sich in den vergangenen Jahren in die Top-Liga der sherrylastigen Single Malt Scotch Whiskys gearbeitet. Die Abfüllungen von Glendronach dienen nicht nur als ideale Repräsentaten der wuchtigen Highland-Whiskys, sondern begeistern vor allem durch ihr herausragendes Fass-Management. Probieren Sie jetzt den Glendronach 12 Jahre, unseren Preis-Leistungs-Sieger!

Produkte filtern Filter schließen
Filter schließen

In aufsteigender Reihenfolge

31 Artikel

Glendronach Whisky

Glendronach ist eine Brennerei in Schottland in den östlichen Highlands, die vor allem Fans von in Whiskys aus dem Sherryfass regelmäßig begeistert. Die Brennerei liegt im Aberdeenshire, inmitten von Gerstenfeldern. Nur das typische Pagodendach lässt schon von Ferne erkennen, um was für eine Art Gebäudekomplex es sich hier handelt. Zur Brennerei gehört auch ein Herrenhaus, das mit Kräutergarten und Blumenbeeten wie aus dem Bilderbuch entnommen wirkt.

Hausstil

Wie schmeckt Glendronach Single Malt? Glendronach Whiskys sind für ihr starkes, süßes Sherryaroma bekannt. Der Whisky ist gemeinhin sehr rund, hat einen sehr vollen Körper und viel Wucht. Weitere typische Aromen umfassen Malz, Orange, Tabak, Vanille und Pflaumen.

Herstellung

Wie wird Glendronach Whisky produziert? Glendronach hat vier kupferne traditionelle Brennblasen. In zwei Wash Stills und zwei Spirit Stills produziert man bis zu 1,3 Mio. Liter Alkohol im Jahr. Bei der Produktion von Glendronach Single Malt wird viel von Hand gemacht und Wert auf Tradition gelegt. Beim Besuch der Brennerei bekommt man reichlich authentisches Equipment zu sehen. Die "Bobby Mill", in der das Malz gemahlen wird, ist bereit über 100 Jahre in Betrieb. Das Dach des Maischbottichs und selbst der, meist unspektakuläre Auffangbehälter für die Stammwürze, der "Underback", ist aus strahlendem Kupfer. Die Wash Backs, in denen die Stammwürze zu "Wash" vergoren wird, sind aus Holz. Selbst die Brennblasen wurden bis 2005 noch mit Kohle befeuert. Damit war Glendronach eine der letzten Brennereien, die das direkte Befeuern aufgeben musste. Das Wasser für die Maische und das Reduzieren des Whiskys stammt aus der hauseigenen Quelle Haremoss. Das Wasser für die Kühlsystem stammt aus dem Dronac Burn, der durch das Brennereigelände fließt. Wie viele schottische Brennereien erhielt Glendronach ihren Namen aus einer Kombination des gälischen Wortes "Glen", zu deutsch "Tal". Der Dronach Burn steuerte den zweiten Teil des Namens bei. "Dronach" heißt so viel wie Brombeeren, so kann der Name der Brennerei grob in "Tal der Brombeeren" übersetzt werden. Der New Make reift vorwiegend in Sherryfässern in einer Kombination aus traditionellen und modernen Lagerhäusern. Glendronach besitzt drei traditionelle "Dunnage Warehouses" deren Böden aus Erde bestehen. Weitaus mehr Fässer schlummern in den "Racked Warehouses" in denen die Fässer viele Etagen hoch gelagert werden können. Unter diesen Voraussetzungen entstehen hervorragende, runde und komplexe Whiskys. Glendronach verzichtet bei all seinen Whisky auf künstlichen Farbzusatz und das Kühlfiltern, um seine natürlichen Aromen und den vollen Charakter zu erhalten.

Empfehlung

Glendronach setzt mit ihrem 12-jährigen Single Malt einen hohen Standard in der Scotch Whisky Szene. Der Glendronach 12 Jahre reifte in einer Kombination aus Sherryfässern die zuvor Pedro Ximenez und Oloroso Sherry enthielten. So hat er das beste beider Sherry-Sorten übernommen und ist mit seinen Aromen von braunem Zucker, feiner Amarena Kirsche und reichlich Gewürznoten ein Genuss. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim Glendronach 12 Jahre außerdem. Wir können Ihnen diesen hervorragenden Highland Single Malt nur ans Herz legen.

Auch im gehobenen Segment weiß Glendronach schwer zu begeistern. Der Glendronach 18 Jahre Allardice ist wohl einer der intensivsten und würzigsten Malt Whiskys seines Alters. Vollends in Oloroso Sherryfässern ausgebaut, sucht er seinesgleichen. Düstere Aromen von Lakritz, Datteln und Pfeifentabak dominieren diesen Malt Whisky. Den Allardice können wir, ebenso wie sein Geschwisterchen den Glendronach 21 Jahre Parliament, bedenkenlos empfehlen. 

Video

Geschichte

Glendronach wurde 1826 durch James Allardice gegründet. Die Brennerei erreichte schnell große Beliebtheit in der Londoner Oberschicht. So wurde Allardice selbst zu den hohen Herren in die Hauptstadt des Empire eingeladen. Heute widment man ihm den 18-jährigen Single Malt der Brennerei, den Glendronach 18 Jahre Allardice. Nach der Gründungsperiode folgte eine Zeit der Besitzerwechsel. Zwischen 1920 und 1960 gehörte Glendronach Charles Grant, Sohn des William Grant von Glenfiddich. Es folgte der Verkauf an Wm. Teacher & Sons Ltd., die den Glendronach nutzten, um ihrem Blend die deutliche Malznote zu verleihen. 1996 entschloss sich Allied Domecq (ihrerseits seit 1976 Besitzer von Wm. Teacher & Sons Ltd.) die Brennerei stillzulegen. 2002 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Nachdem Allied Domecq 2005 von Pernod Ricard übernommen wurde, gehörte auch Glendronach zum Portfolio des Spirituosenriesen. Die Markenstrategen bei Pernod Ricard waren jedoch der Meinung, dass Glendronach nicht in die Gesamtstrategie des Konzerns passe. Ein großes Glück für die Whiskywelt war, dass beim Verkauf der Brennerei im Jahr 2008, die Benriach Distillery Co. Ltd. unter der Leitung von Bill Walker das Rennen machte. Walker, der schon die Speyside Destille Benriach wiederbelebt hatte, setzte viel daran den alten Ruhm von Glendronach wiederherzustellen. Er veränderte den Fokus der Brennerei und ließ sogar Whisky aus Bourbon- in Sherryfässer umlagern. Der gegenwärtige Erfolg und die Beliebtheit bei Fans der Brennerei geben ihm Recht. 2016 erwarb der amerikanische Konzern Brown Forman die drei Brennereien Benriach, Glenglassaugh und Glendronach. Billy Walker setzt indes sein Werk bei GlenAllachie in Schottland fort.

Herkunft


Loading...