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Balvenie

Milde, weiche Whiskys kommen aus der Balvenie Brennerei in Dufftown. Die Brennerei gehört zu den wenigen die ihr Malz (zumindest zum Teil) noch selbst herstellen. Der Balvenie 12 Jahre Double Wood kann getrost als einer DER Standard Whiskys bezeichnet werden, den man einfach probiert haben muss!

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Balvenie Whisky

Am Ortseingang des Speyside Städtchens Dufftown findet sich die Whisky-Brennerei Balvenie. Sie liegt versteckt hinter einem kleinen Waldstück auf dem malerischen Gebiet, das sich noch heute in Familienhand befindet. Sie liegt ganz in der Nähe des großen Bruders Glenfiddich und den Ruinen der gleichnamigen Burg Balvenie, welche vermutlich aus dem 13 Jhd. stammt. Balvenie wird von vielen Whisky-Genießern als das beste Pferd im Stall von William Grants & Sons betrachtet und produziert sowohl Single Malts für den Einstiegs-Bereich, als auch für das Luxus- und Premium-Segment. Balvenie bietet eine der umfangreichsten und persönlichsten Brennerei-Führungen Schottlands an. Die Nachfrage ist jedoch enorm hoch, weshalb eine Buchung weit im Voraus zu empfehlen ist. 

Hausstil

Wie schmeckt Balvenie Single Malt? Der Scotch von The Balvenie zeichnet sich durch perfekt entwickelte Honigtöne aus. So süß, so mild und dabei extrem hochwertig gibt es das nur in diesem Single Malt. Ein Balvenie ist meist mittelschwer und zeigt gerne Anklänge exotischer Früchte. Durch den häufigen Einsatz von Wood Finishes bieten Abfüllungen von The Balvenie stets einen gewissen Twist. Beispiele sind der beliebte The Balvenie 12 Double Wood mit Sherryfass-Finish, der Balvenie 14 Jahre Caribbean Cask, im Rum-Fass nachgereift oder auch der grandiose (und leider sehr seltene) The Balvenie 21 Jahre Portwood mit einer Nachreifung in Portwein-Fässern. 

Herstellung

Wie wird Balvenie Whisky produziert? Wussten Sie das The Balvenie in "second hand" Brennblasen gebrannt wurde? Das ist tatsächlich wahr. Die ersten Stills die für The Balvenie erworben wurden, waren vorher bei Lagavulin bzw. Glen Albyn im Einsatz. Heute produziert The Balvenie Whisky mit einem Maischbottich von 10,2 Tonnen und zehn aus Douglasienholz gefertigten Gärbottichen. Balvenie brennt auf fünf Wash Stills und sechs Spirit Stills. Die Brennerei betreibt eine eigene Mälzerei und baut sogar die Gerste für den Whisky teilweise selbst an. Wasser für The Balvenie kommt aus der Quelle Robbie Dubh, William Grant & Sons kaufte sogar das Land rund um die Quelle, um der Verschmutzung und Versieglung der Landschaft durch Bauvorhaben einen Riegel vorzuschieben – nicht auszudenken welche Folgen ein Verlust der Wasserquelle hätte. Auch bei den Whisky-Fässern geht Balvenie eigene Wege. Gemeinsam mit der Geschwister-Brennerei Glenfiddich hat Balvenie eine eigene Böttcherei in der Fässer repariert und umgebaut werden können. Die beiden Brennerei können auf Grund ihrer Nähe verschiedene Synergie-Effekte nutzen. Zum Beispiel dadurch dass die Abwärme der Glenfiddich Destillerie für das Beheizen der The Balvenie Stills genutzt wird. Auf dem Gelände der Brennereien steht noch eine weitere Destillerie, die Kininvie Distillery. Da ihr Whisky aber vorwiegend für den Blended Malt Monkey Shoulder und die Blended Scotch Whisky Grants eingesetzt wird, ist sie vergleichsweise unbekannt.

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Geschichte

Die The Balvenie Brennerei wurde im Jahr 1892 von der Familie William Grant gegründet. Zuvor hatten diese bereits 1886 die Glenfiddich Brennerei in direkter Nähe von Hand erbaut. Ursprünglich hieß die Brennerei Glen Gordon, wurde später aber nach der naheliegenden Ruine umbenannt. Am 01. Mai 1893 fand nachweislich der erste Brennvorgang statt. Nachdem man mit den gebrauchten Stills startete wurde die Brennerei 1957 von 2 auf 4 Stills erweitert. In Erweiterungen in den Jahren 1965 und 1971 wurde die Anzahl der Brennblasen weiter erhöht. Heute sind es die oben erwähnten 11 Stills. Der erste Balvenie Single Malt wurde übrigens 1973 abgefüllt – ein Glücksfall für die ganze Whiskywelt. Dass Balvenie mit seinem milden eingängigen Stil wohl den Nerv vieler Whisky-Liebhaber getroffen hatte, machte sich durch die stetig steigende Nachfrage bemerkbar. Schon 1990 musste William Grant & Sons mit dem Bau der Kininvie Brennerei auf dem gleichen Gelände für die Entlastung der Marke Balvenie sorgen, deren Malt Whisky in den Blends der Firma eine bedeutende Rolle spielte. Doch selbst Kininvie konnte den Bedarf an Malt Whisky für die Blends nicht decken und so legte William Grants & Sons 2007 mit dem Bau der Ailsa Bay Malt Whisky Destillerie nach. Auf dem Gelände ihrer Grain Whisky Brennerei wurde eine riesige enorm fortschrittliche Malt Whisky Destillerie erbaut. Hier hatte zuvor bereits die Ladyburn Destillerie gestanden. Die 16 Brennblasen wurden denen von Balvenie nachempfunden und so hat Ailsa Bay heute eine Jahresproduktions-Kapazität von stolzen 12 Millionen Litern. Balvenie wird dadurch von den "Pflichten" für die Blends der Firma entbunden und kann sich voll auf die Balvenie Single Malts konzentrieren. Eine gute Nachricht für Freunde der Marke!

Herkunft


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