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Kilchoman

Kilchoman ist eine Farm-Destillerie auf der Insel Islay. Die kleine Brennerei produziert einen schwer getorften, rauchigen Single Malt mit fruchtigen und getreidigen Aromen. Ein großer Teil der Gerste für den Whisky stammt von den eigenen Feldern auf der Insel. Kosten Sie unbedingt den Kilchoman Machir Bay und tauchen Sie in die Welt traditioneller Methoden mit fortschrittlichen Werten ein. 

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Kilchoman Whisky

Kilchoman ist eine junge Farm-Destillerie auf der Insel Islay. Kilchoman produziert ausschließlich schwer getorften und rauchigen Single Malt Whisky. Sie liegt damit voll im Profil der Insel Islay, die sich durch ihre schwer rauchigen Whiskys international einen Namen gemacht hat. Im Vergleich zu etablierten Brennereien wie Ardbeg oder Lagavulin ist Kilchoman mit seinem Gründungsjahr 2005 noch sehr jung. Jedoch wurde die Brennerei somit rund 10 Jahre vor dem aktuellen Whisky-Boom gebaut und hatte Zeit sich am Markt zu etablieren. Kilchoman gilt heute als Vorreiter der "jungen wilden Raucher" unter den Single Malts. Die Farm-Destillerie hat ungeachtet ihrer Jugend bereits eine große internationale Fangemeinde. Kilchoman hat sich vom Geheimtipp-Status verabschiedet und zählt heute zu einer der "Muss man probiert haben"-Kandidaten der Islay-Whiskys

Hausstil

Wie schmeckt Kilchoman Single Malt? Entsprechend des verwendeten getorften Malzes sind alle Kilchoman-Whiskys rauchig-torfig. Trotz ihres teils jungen Alters können Single Malts von Kilchoman mit einem ausgewogenen und vollen Körper glänzen. Der malzige Torfrauch wird meist von einer fruchtigen Süße begleitet. Diese kann je nach Fasswahl mal zu Zitrusfürchten und mal zu Beerenfrüchten tendieren.

Herstellung

Wie wird Kilchoman Whisky produziert? Als eine von nur rund sieben Brennereien Schottlands verfügt Kilchoman über eigene „floor maltings“, die zumindest einen Teil des benötigten Malzes liefern. In schwerer Handarbeit wird hier das Malz auf den Mälzböden ausgebreitet und anschließend im eigenen Kiln für Torffeuer gedarrt. Die dafür benötigte Gerste wird teils auf den umliegenden Feldern der Rockside Farm angebaut. Rund ein Viertel des Getreides stammt direkt von der Insel. 2017 wurde ein weiteres Gebäude mit neuem malting floor und Kiln gebaut, das doppelt so groß wie das urspüngliche Malt House wurde. Damit konnte der Anteil von selbst gemälzter Gerste von ca. 20% auf 30% erhöht werden. Der Rest wird aus der bekannten Mälzerei aus der Insel von Port Ellen bezogen. Es handelt sich um die selben Chargen, die für die berühmte Ardbeg-Brennerei mit einem Phenolgehalt von ungefähr 50 ppm gemälzt werden. Die bisherige Jahresproduktion von Kilchoman belief sich auf nur ungefähr 200.000 Liter reinen Alkohol. Somit zählt Kilchoman neben Edradour zu den kleineren schottischen Destillerien! Doch wie bei Edradour legte Kilchoman 2018 nach. Mittlerweile hat Kilchoman die Produktionskapazität auf rund 460.000 Litern jährlich verdoppelt. Doch selbst nach der Erweiterung ist Kilchoman noch eine kleine Brennerei. Sie produziert nur einen Bruchteil der Menge Whisky die Nachbarn wie Laphroaig (3.300.000 lpa) oder Caol Ila (6.500.000 lpa) erzeugen. Alle Kilchoman Whiskys werden mit mindestens 46 % vol. abgefüllt und werden weder gefärbt noch kühlgefiltert!

Empfehlung

Da die Brennerei erst 2005 ihren Betrieb aufnahm arbeitet Kilchoman vorwiegend mit Single Malts ohne Altersangabe. Dies stört die Genießer jedoch nicht, haben sich die Single Malts von Kilchoman doch bereits mit ihrer Qualität bewährt. Der Standard der Brennerei ist der Kilchoman Machir Bay, vorwiegend gereift in Ex-Bourbonfässern von Buffalo Trace. Diesen stark rauchigen Single Malt mit feinen Getreidenoten und Frucht-Aromen können wir wärmstens empfehlen. 

Abgefüllt wird er mit einem Alkoholgehalt von 46%. - Diese Abfüllung hat die Kritiker so überzeugt, dass sie auf der IWSC 2012 eine Goldmedaille als „Best in Class“ gewann!

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Geschichte

Kilchoman ist eine der jüngsten Destillerien auf der berühmten Whiskyinsel Islay. Die meisten Whisky-Destillerien Schottlands blicken auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Bis 2010 wurden nur selten der Neubau einer Brennerei gewagt: Zu groß war trotz der Beliebtheit von Single Malt Whisky das finanzielle Risiko. Zumal die Investitionen sich im besten Fall erst nach mehreren Jahren auszuzahlen beginnen. Schließlich muss ein Destillat wenigstens drei Jahre Fassreifung hinter sich bringen, bevor es als „Whisky“ verkauft werden darf!

Dennoch brachte im Jahr 2005 eine Gruppe privater Investoren unter der Führung von Anthony Wills ein Anfangskapital von 900.000 Pfund Sterling zusammen. Dieser war zuvor als unabhängiger Abfüller tätig und verstand somit die Whisky-Industrie gut. Unweit des Kilchoman House, des Pfarrhauses des kleinen Örtchens Kilchoman, im Nordwesten von Islay gründete er die Kilchoman-Destillerie. Als einzige von allen Brennereien dieser Hebriden-Insel befindet sich Kilchoman nicht direkt an der Küste. Stattdessen liegt die Brennerei auf der Rockside Farm, etwa zwei Kilometer landeinwärts von der an der Westküste gelegenen Machir Bay. Bis zur Herausgabe der ersten Abfüllung mussten weitere gut drei Millionen Pfund Sterling nachgeschossen werden. Als Master Distiller konnte John Maclellan gewonnen werden, der zuvor 21 Jahre bei der Bunnahabhain-Destillerie im Norden von Islay tätig gewesen war. Als Berater für die Entwicklung des Rohbrands wurde Whisky-Ikone Dr. Jim Swan gewonnen. Dr. Jim Swan war maßgeblich daran beteiligt, dass Kilchoman Whiskys bereits nach wenigen Jahren im Fass eine hohen Qualität erreichten. Das Kilchoman bereits so jung genießbar ist, ist sicherlich eines der Erfolgsrezepte der Brennerei. Jim Swan hat einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. Leider verstarb Jim Swan 2016, nachdem er erfolgreich mit Brennereien wie Kavalan, Amrut, Penderyn, Cotswolds und vielen mehr zusammengearbeitet hatte. Heute befinden wir uns in einer beispiellosen Neubau-Welle von Whisky Brennereien. Auch Islay hat nun seit 2019 mit Ardnahoe eine noch jüngere Brennerei erhalten und sie wird vermutlich nicht die letzte sein. Kilchoman hatte in jedem Fall das richtige Timing und kann heute zu Zeiten zahlloser neuer Destillen bereits auf eine Erfolgsgeschichte und ein volles Fasslager zurückblicken. 

Herkunft


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