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Schottischer Whisky

Finden Sie Ihren Lieblingswhisky in unserer großen Auswahl von schottischem Whisky. Von A wie Ardbeg bis W wie Wolfburn haben wir alle großen Whiskymarken stets für Sie vorrätig. Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten, um zwischen mehr als 1800 Scotch Whiskys den Richtigen zu finden. Besonders beliebte Whiskys finden Sie ganz oben in der Liste. Suchen Sie mehr Hintergrundinformationen zu schottischem Whisky? » Hier weiterlesen

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Schottischer Whisky

Schottischer Whisky

Was ist Scotch Whisky?

Scotch Whisky, der zu den beliebtesten Whiskys auf der Welt gehört, wird aus Gerste, Malz und Wasser gebrannt. Mit Scotch Whisky werden schottische Whiskys bezeichnet, also solche, die aus Schottland kommen - und zwar ausschließlich von dort. Die Schotten nennen ihren Scotch meist liebevoll uisge beatha, übersetzt bedeutet dies aqua vitae oder auch Wasser des Lebens. Zusätzlich zählt unser beliebter Scotch ebenso zu den erfolgreichsten Whiskys auf der Welt, denn er verkauft sich besser als so manche andere edle Spirituose. Egal ob Blended, Unblended, Single Malt oder Grain Whisky - es lässt sich mit Sicherheit für jeden Whiskyfan in der Scotch Whisky Palette eine passende Spirituose ausfindig machen. Von unseren Klassikern über unsere Standards bis hin zu Bestsellern und Sammlerstücken lässt die Auswahl keine Wünsche offen. So vielfältig wie die Produktpalette mit einer beständig hohen Qualität, blickt Scotch Whisky auf eine langjährige Geschichte zurück und macht Sie hoffentlich neugierig einen unserer Scotchs einmal auszuprobieren.  

Wann darf sich ein Whisky Scotch Whisky nennen?

Whisky darf nur dann als Scotch Whisky bezeichnet werden, wenn er in schottischen Destillerien gebrannt wurde und die im nächsten Abschnitt näher erläuterten gesetzlichen Anordnungen erfüllt. Außerdem muss er eine Spirituose sein, welche aus Gerste, Malz und Wasser besteht.  

Wann spricht man laut den gesetzlichen Regulierungen offiziell von Scotch Whisky?

Seit dem 23. November 2009 hat das Vereinigte Königreich Vorschriften festgesetzt, wann nun überhaupt von Scotch Whisky gesprochen werden darf. Denn der Begriff Scotch Whisky darf nur für Whisky verwendet werden, der in einer schottischen Brennerei produziert wurde. Diese Regeln wurden ins EU Recht übernommen und gelten für die ganze EU. Der Scotch muss aus Wasser und gemälzter Gerste bestehen und es dürfen ihm von anderen Getreidesorten nur ganze Körner beigegeben werden. Die Herstellungsschritte, die das Substrat bis zum fertigen Endprodukt durchläuft, müssen alle in einer oder mehreren schottischen Brennereien durchlaufen werden. Das so gewonnene Destillat soll mindestens bis zu drei Jahren und einem Tag in Eichenfässern in Schottland gelagert werden. Scotch Whisky muss über einen Alkoholgehalt von 40% Vol. verfügen und in Schottland in Flaschen abgefüllt worden sein.

Welche verschiedenen Arten von Scotch Whisky gibt es?

Als erstes ist der Single Malt Whisky zu nennen, der sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut und trotz höherer Preise im Vergleich mit Blended Scotch Whiskys (vermischten Whiskys) für einen guten Umsatz in Schottlands Whiskyindustrie verantwortlich ist. Der Single Malt Whisky lässt sich in Blended Malt Whisky und Straight Malt Whisky untergliedern. Blended Malt Whiskys sind Spirituosen, für die nur reine Malt Whiskys aus mindestens zwei, jedoch eher mehr Brennereien geblendet werden. Der Straight/Unblended Malt Whisky teilt sich in Single Malt, Single Single Malt, Pure Single Malt und Single Cask Malt Whisky auf. Die Bezeichnung Single Malt Scotch Whisky darf ein schottischer Whisky nur dann erhalten, wenn er ausschließlich aus Gerstenmalz gebrannt wurde und aus einer einzigen Destillerie stammt. Single Single Malt Whiskys durchlaufen bloß einen einzigen Brennprozess. Pure Single Malts bestehen aus einem Destillat, werden aber in mehreren Fässern gelagert. Der Single Cask Single Malt Whisky ist eine Whiskyvariante, die aus nur einem einzigen Fass abgefüllt wird und aus diesem Grund aus einer stark limitierten Anzahl an Flaschen besteht. Die Flaschen sind meist Sammlerstücke und einzeln nummeriert. Das Gegenstück zu Single Malt Scotch Whisky stellt der Single Grain Whisky aus Schottland dar. Hierbei handelt es sich auch wieder um Whisky aus einer einzigen Brennerei, der jedoch aus unterschiedlichen Getreidesorten hergestellt wird. Single Grain Whiskys werden selten abgefüllt und wenn sie abgefüllt werden, dann erst nach vielen Jahren, um einen guten Preis zu erzielen. Wenn Grain und Malt Whisky vermischt werden, spricht man von Blended Scotch Whisky. 

Was ist ein Single Malt Scotch Whisky?

Single Malt Foto: via Glenfarclas Distillery

Ein Single Malt Whisky gehört zu den Unblended Whiskys, für deren Herstellung jeweils nur eine einzige Getreidesorte verwendet werden darf. Je nach Getreide bezeichnet man die Whiskys als Malt-Whisky (Malz, das heißt gemälzte Gerste), Corn-Whisky (Mais), Rye-Whisky (Roggen), Wheat-Whisky (Weizen) und so weiter. In unserem Fall dem Single Malt Whisky haben wir es mit einem Whisky zu tun, der nur aus Gerstenmalz (Malt) gebrannt wurde und aus nur einer Destillerie (Single) stammt.

Worin unterscheiden sich Whisky und Whiskey? 

Immer wieder geben die Begriffe Whisky und Whiskey Anlass zu Diskussionen darüber, welche Schreibweise denn nun die richtige ist. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Whisky noch überall auf der Welt gleich geschrieben, nämlich ohne e. Nur in Irland wurden bereits beide Schreibweisen mit und ohne e verwendet. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wollte sich Irland endgültig von seiner schottischen Konkurrenz abgrenzen und ging dazu über Whiskey anstelle von Whisky zu schreiben. Beide Schreibweisen sind akzeptiert und als klare Faustregel kann man sich merken, dass keine der Schreibweisen falsch ist, sondern mit ihnen einfach nur angezeigt wird, ob der Whisky aus Schottland, Kanada oder Japan kommt oder ob Whiskey aus Irland oder Amerika stammt.

Wie trinkt man schottischen Whisky am Besten?

Es gibt kein Patentrezept dafür, wie man schottischen Whisky am Besten trinkt. Dies bleibt jedem selbst überlassen, wie er oder sie seinen oder ihren Whisky genießen möchte. Dennoch geben wir Ihnen gerne ein paar Tipps, wie Sie das beste Erlebnis aus Ihrem ganz persönlichen Whiskygenuss herausholen können, und das ganz auf Ihre Ansprüche oder Bedürfnisse, die Sie an den Whisky haben, abgestimmt. Im Folgenden nun ein paar Varianten, welche Möglichkeiten es gibt, Whisky zu genießen:

Whisky pur trinken

Neat, also den Whisky ohne Zusätze, ganz in seiner naturellen Form zu trinken, ist bei allen Whiskysorten eine beliebte Methode. Außerdem ist es die bevorzugte Variante Whisky zu trinken. Insbesondere Whiskykenner und Experten trinken ihren Whisky am liebsten auf diese Weise. Whisky pur zu genießen geht am Besten mit einem Nosing-Glas oder einem Glencairn-Glas. Das Verkosten des Whiskys gliedert sich in Sehen, Riechen und Schmecken.  Auch wenn der pure Genuss von Whisky ganz klare Vorteile hat, muss dies natürlich nicht für jeden die einzig wahre Möglichkeit sein, Whisky zu genießen.

Whisky auf Eis trinken

Seinen Whisky auf Eis oder "on the Rocks" zu trinken, ist eine gängige Methode insbesondere für Scotch Blends, Bourbon und Rye Whiskeys. Gibt es doch im Sommer nichts Erfrischenderes als eisgekühlte Getränke. Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass das Eis den Geschmack beeinflusst. Denn die Kälte der Eiswürfel sorgt dafür, dass sich die Aromen des Whiskys schlechter entfalten können und erschwert somit das Wahrnehmen der Geschmacksnoten des Whisk(e)ys. Außerdem verwässern die Eiswürfel den Whisk(e)y, umso länger man an ihm trinkt. Geschmacklich verliert der Whisk(e)y also an seiner Geschmacksintensität, wenn die Eiswürfel zu schmelzen beginnen. Wir können daher keine Empfehlung dafür aussprechen, seinen Whisk(e)y on the Rocks zu genießen, da hierdurch die Aromenentfaltung des Whisk(e)ys doch enorm beeinflusst wird. Auf der anderen Seite können Unebenheiten aber auch geglättet werden; der Whisk(e)y wird milder. Je nach Alkoholgehalt und Robustheit verträgt ein Bourbon, Rye Whiskey oder Blended Scotch Eis sogar ganz gut und hat an heißen Sommertagen auf alle Fälle seine Daseinsberechtigung.

Whisky mit Wasser trinken

Seinen Whisky mit Wasser zu trinken, ist vor allem bei Single Malt Whiskys eine recht übliche Variante. Denn es empfiehlt sich sogar Whiskys mit besonders hohem Alkoholvolumen mit etwas Wasser zu verdünnen. Ein zu hoher Alkoholgehalt kann nämlich dafür sorgen, dass die Aromen vom Alkohol überlagert werden. Die Zugabe von ein paar Tropfen (schottischen) Wassers sorgen dafür, dass sich die Geschmacksnoten besser herausschmecken und weiter aufblättern lassen.

Whisky als Heißgetränk

Whisky heiß zu trinken, ist besonders bei Scotch Blends beliebt. An einem kalten Wintertag gibt es doch nichts Schöneres, als sich nach einem langen Winterspaziergang Zuhause bei einem Heißgetränk wieder aufzuwärmen. Das geht nicht nur mit Tee, Kakao oder Kaffee, sondern auch mit Whisky. Hierzu wird er häufig mit Zitrone, Orange, Zimt, Kardamom oder anderen Gewürzen verfeinert. Das mag für einen sehr leckeren heißen Drink sorgen, jedoch überdecken die zugesetzten Gewürze das eigentliche Aroma des Whiskys. Auch ohne die Gewürze gilt, dass ein heißer Whisky seinen Geschmack genauso verändert als ein eisgekühlter. Auch wenn ein Hot Toddy schön wärmt, ist er nicht jedermanns Fall.

Whisky mit Tee trinken

Seinen Whisky mit Tee zu trinken, ist eine traditionelle Methode aus Asien. Im Besonderen für Single Malts und Blends ist diese Art seinen Whisky zu genießen, eine interessante Alternative. In Japan und China beispielsweise ist es gar nicht so unüblich, seinen Tee mit Whisky zu versetzen. Hierbei gehen eine handgepflückte Teerarität und ein edler Tropfen Single Malt eine besondere Komposition ein. Um ein Beispiel für solch ein Gefüge zu nennen, kann ein Darjeeling mit floralen Noten die eher trockene Fruchtigkeit eines Speyside Whiskys ausbalancieren. Zusätzlich sorgt der heiße Tee dafür, die Aromen weicher zu machen.

Whisky als Highball trinken

Einen Whisky-Highball zu trinken, ist eine typische Variaton die sich insbesondere für japanische Whiskys anbietet. Die erlesenen Single Malts aus Japan werden von den Japanern am liebsten als Highball, mit viel Eis und Sodawasser, getrunken. Ein Blend wird ebenso wie der berühmte Single Malt weichgespült, was wiederum bedeutet, dass die Aromen nur noch ganz leicht herausschmeckbar sind. Diesen sehr feinen, fast hauchigen Geschmack lieben die Japaner. Ein Highball-Whisky passt in der Tat ganz gut zu Gerichten mit rohem Fisch. Natürlich ist ein Highball-Whisky auch mit schottischem Whisky oder anderen x-beliebigen Whiskysorten ein Genuss.  

Whisky als Cocktail trinken

Seinen Whisky als Cocktail zu trinken, ist vor allem für Scotch Blends, NAS Single Malts, Bourbon & Rye Whiskeys eine angesagte Methode. Scotch Cocktails fristen in vielen Bars eher ein Schattendasein, weil viele Besucher ihren Whisky lieber pur oder auf Eis genießen. Sie möchten ihren Whisky nicht mit anderen alkoholischen Getränken vermischen, die den Originalgeschmack des Whiskys verdecken. Trotzdem gibt es Whiskycocktails wie Rusty Nail, Rob Roy, Blood & Sand oder Whisky Sour, die im richtigen Mischverhältnis einen Scotch ergänzen, aber nicht überflüssig machen. Single Malts ohne Altersangabe (NAS Single Malts) und geläufige Blends eignen sich oft gut zum Mixen eines leckeren Cocktails. Lesen Sie hierzu auch unseren umfangreichen Artikel zu Whisky Cocktails.

Wie schmeckt Scotch?

Talisker Skye Schottischer Whisky
Cardhu 12 Schottischer Whisky
The Singleton Schottischer Whisky

Foto: via Diageo

Die Faszination des Scotch Whiskys ist seine Geschmacksvielfalt. Ein Scotch lässt sich also nicht auf nur eine Geschmacksrichtung reduzieren. Scotch Whiskys können süß, trocken, würzig oder fruchtig schmecken. Manche Malts haben einen langen Abgang, andere prickeln im Mund. Auch gibt es Whiskys die zuerst scharf, im Abgang jedoch dann wieder weich bis cremig sind. Der Geschmack wird auch immer stark von den Fässern beeinflusst, in denen das Destillat reift (Hintergrundartikel: Fassreife von Whisky) und ist auch von dem Standort der Brennerei abhängig, in welcher der Whisky hergestellt wird. Islay-Whiskys wie Ardbeg, Lagavulin und Laphroaig schmecken zum Beispiel nach Meer und rauem Klima. Single Malt Scotch Whiskys haben häufig einen rauchigen Geschmack (teilweise auch nicht ganz richtig als "torfiger Geschmack" bezeichnet), der dann zusätzlich mit einer fruchtigen oder süßen Geschmacksnuance bereichert wird, wie beispielsweise der Lagavulin Distillers Edition, ein Peated Single Malt Scotch Whisky, der aufgrund seines intensiven Geschmacks nach Torfrauch und dem Einfluss aus dem Sherryfass häufig als eines der Highlights von Islay bezeichnet wird. Mit Hilfe eines Tasting Wheels lassen sich alle sinnlichen Eindrücke, die man beim Whisky trinken erfährt, leichter in Worte fassen.  

Welche Marken von Scotch Whisky gibt es?

Kaum eine andere Spirituose verfügt über ein so umfassendes und interessantes Angebot, wie es der Whisky bietet. Insbesondere für komplette Neueinsteiger auf dem Gebiet des Whiskys kann es schwer werden eine Entscheidung darüber zu treffen, welche Whiskymarke nun die Passende sein könnte. Denn hat man sich erstmal auf eine Whiskysorte wie Malt, Rye, Blended oder Bourbon festgelegt, gibt es dann noch eine schier endlose Anzahl an verschiedenen Whiskymarken aus unterschiedlichen Regionen und Brennereien. Hier gilt es nun auch wieder eine Wahl zu treffen. Es gibt mehr als 100 unterschiedliche Whiskymarken. Darunter Arran, Aberfeldy, ArdbegDalwhinnie, Edradour, GlenAllachieGlendronach, Glenfarclas, Highland Park, Lagavulin, Springpark und Talisker. Hier finden Sie eine Übersicht aller Scotch Marken: Schottische Whiskymarken.

Wie wird Scotch hergestellt?

Maischen
Whisky Destillation
Fassreifung

Foto: via Macallan Distillery

Es gibt zwei verschiedene Arten Scotch Whisky, und zwar Malt Whisky und Grain Whisky. Malt Whisky wird nur aus gemälzter Gerste produziert, wohingegen beim Grain Whisky gemälzte mit ungemälzter Gerste und Mais gemischt wird. Beide Whiskyarten durchlaufen vier Herstellungsprozesse. Der Malt Whisky wird im Pot Still Verfahren gebrannt. Dieses Verfahren unterteilt sich in vier Hauptphasen nämlich das Mälzen, das Maischen, die Gärung und das eigentliche Destillieren. Beim Mälzen wird die Gerste als erstes gesiebt und danach zwei bis drei Tage lang in Wasser eingeweicht. Nach dem Einweichen wird sie auf Malzböden ausgebreitet und dort zum Keimen gebracht. Das Keimen kann acht bis zwölf Tage in Anspruch nehmen. Während des Keimens muss die Gerste in regelmäßigen Abständen gewendet werden, um die Temperatur und den Keimungsfortschritt zu überwachen. In der Malzdarre wird im geeigneten Moment das Keimen durch das Trocknen der gemälzten Gerste unterbrochen. Das Mälzen wird heutzutage meist maschinell ausgeführt und ersetzt damit den Handarbeitsschritt die Gerste manuell wenden zu müssen. Ist das Malz getrocknet wird es im nächsten Schritt gemahlen und danach in einem Maischbottich mit heißem Wasser vermengt. Die lösliche Stärke des getrockneten Malzes verwandelt sich beim Maischen in eine zuckrige Flüssigkeit, Würze genannt. Diese wird aus dem Maischbottich abgezogen. Nachdem die Würze abgekühlt ist, fließt sie in gewaltige Bottiche. In diesen Bottichen wird der Würze Hefe zugesetzt und die dritte Phase des Pot Still Verfahrens nämlich die Gärung findet statt. Die Hefe verwandelt den in der Würze enthaltenen Zucker in Rohalkohol. Der Prozess der Gärung dauert ungefähr 48 Stunden und lässt eine schwach alkoholhaltige Flüssigkeit entstehen. Diese Flüssigkeit wird auch als Wash bezeichnet. Als letztes wird der Malt Whisky nun noch zweimal in großen Kupferkesseln (Brennblasen / Pot Stills) destilliert. Hierbei wird die Wash bis zum Verdampfen des Alkohols erhitzt. Der aufsteigende Dampf sucht sich seinen Weg in die Kühlanlage, wo er schlussendlich kondensiert und sich in flüssigem Zustand niederschlägt. Im ersten Destillationsschritt wird der Alkohol von der gegorenen Flüssigkeit getrennt. Das Destillat, auch Low Wines genannt, läuft nun weiter in den zweiten Destillationskessel, in welchem die zweite Destillation stattfindet. Beim Pot Still Verfahren verläuft die Destillation nicht anhaltend, sondern die Destillationskessel werden nach jedem fertigen Destillat neu befüllt. Mehr dazu in unserem Artikel zur Herstellung von Single Malt Whisky.  

Das Patent Still Verfahren ist hingegen ein dauerhafter Prozess, welches sich in vier wesentlichen Punkten vom Pot Still Verfahren unterscheidet. Die Maische in der zweiten Hauptphase des Produktionsablaufs enthält gemälzte Gerste und ungemälztes Getreide in einem bestimmten Verhältnis. Die ungemälzten Getreidesorten werden etwa dreieinhalb Stunden gekocht und gerührt. Wenn die Flüssigkeit zusammen mit der gemälzten Gerste in den Maischbottich kommt, wandelt die darin enthaltene Amylase die Stärke in Zucker um. Die Destillation erfolgt in einem Patent- oder Coffey-Destillationsgerät und wird mit einem höheren Alkoholgehalt abgezogen. Nach den unterschiedlichen Brennverfahren müssen nun Malt und auch Grain Whisky reifen. Im zweiten Herstellungsprozess werden die jungen Whiskys zur Reifung in Eichenfässer gefüllt, durch deren Holzporen Luft eintritt und der Whisky somit die Möglichkeit zur Verdunstung bekommt. Malt Whisky enthält mehr Geschmacksstoffe als Grain Whisky und benötigt aus diesem Grund eine Reifezeit von 15 Jahren und mehr. Bei beiden Whiskyarten ist die Reifezeit des Whiskys von der Größe der verwendeten Fässer, dem Alkoholgehalt des Whiskys und der Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Lagerhauses abhängig. Nachdem der Prozess der Reifung abgeschlossen ist, werden unterschiedliche Whiskysorten miteinander vermischt. Dieses Vermischen nennt man auch Verschnitt oder Blend. Hierbei wird das Destillat mit enthärtetem Wasser vermischt und somit der Alkoholgehalt des Whiskys reduziert. Je nachdem, welches Fass bei der Reifung des Whiskys Verwendung fand, ist der Whisky heller oder dunkler. Nach sorgfältigem Filtern wird der Whisky im letzten Schritt noch abgefüllt und verpackt.

Wo kommt Whisky aus Schottland her?

In Schottland gibt es unterschiedliche Whiskyregionen, die wiederum für verschiedene Stile bekannt sind. So kann man Schottland in insgesamt fünf historische Whiskyregionen unterteilen: die Lowlands, die Highlands (zu denen auch die inoffizielle Region der Islands gehört), die Speyside, Campbeltown und die Insel Islay. Nur wenige Malt Whiskys stammen aus den Lowlands, da es dort gerade noch eine Handvoll an Brennereien gibt. Jedoch eignen sich gerade die Whiskys aus dieser Region auf Grund ihres milden und trockenen Profils besonders gut, um die Welt der Single Malt Whiskys kennenzulernen. Außerdem sind die Lowlands für ihre Grain Whisky Produktion bekannt. Bis auf zwei, stehen alle Grain-Destillerien in den Lowlands. Darüber hinaus sind die Lowlands auch ein sehr beliebter Standort zur Destillation von Blended Whiskys. Die meisten und insbesondere die größten Brennereien und Abfüller von Blended Whisky befinden sich hier. Die Highlands sind von der Fläche her die größte der schottischen Whiskyregionen, weshalb sie zur besseren Orientierung in nördliche, östliche, südliche und westliche Highlands aufgeteilt werden. Insgesamt ist das Besondere an vielen Highland-Whiskys ihre Würze, Schwere und Komplexität. Entlang der Spey, einem schottischen Fluss, hat sich ein Teil der Highlands stilistisch so weit abgegrenzt, dass er eine eigene Region repräsentiert: die Speyside. Die Whiskys aus der berühmtesten Whiskyregion sind im Allgemeinen von eher leichtem Charakter und bestechen durch intensive blumige Aromen. Außerdem prägen die Whiskys von der Speyside ein feingliedriger und vielschichtiger Körper, Eleganz sowie perfekte Ausgewogenheit. Die Speyside gehört nicht nur zur berühmtesten Whiskyregion Schottlands, sondern sie hat zusätzlich auch die höchste Anzahl an Destillerien für sich zu verbuchen. Die Stadt Campbeltown auf der Halbinsel Kintyre wird aus geschichtlichen Gründen als eigenständige Region geführt. Hier tummelten sich einst 30 Brennereien auf engstem Raum, von denen heutzutage nur noch ganze 3 Destillerien übriggeblieben sind. Die Whiskys aus Campbeltown gelten als schwer und ölig. Einige der berühmtesten Brennereien aus Schottland lassen sich auch auf den vorgelagerten schottischen Inseln ausfindig machen. Diese Destillerien bilden jedoch aufgrund verschiedenster Stile keine eigenständige Region. Die Insel Islay hebt sich jedoch von den anderen Inseln ab und gehört sogar mit der Speyside zur berühmtesten schottischen Whiskyregion. Islay-Whiskys haben rauchige, torfige und maritime Geschmacksnoten, welche von süßen und floralen Elementen des Heidekrauts veredelt werden. Zusammen gehen diese Aromen eine Komposition ein, die man in keiner anderen Whiskyregion in dieser Intensität finden kann. Nicht nur in Campbeltown, sondern in ganz Schottland reduzierte sich die Anzahl an Destillerien im Lauf der Zeit dramatisch. Gründe für diese stetige Abnahme an Brennereien sind Krisen, Missernten, Kriege oder wirtschaftliche Zusammenschlüsse von Destillerien gewesen. Nur die Speyside und Gebiete der Highlands sind von den Schließungen im Groben verschont geblieben, konnten sie ihre Anzahl an aktiven Brennereien doch ziemlich konstant halten.

Welche anderen Whiskyarten gibt es?

Neben dem Scotch Whisky gibt es beispielsweise noch den Bourbon, den Irish-Whiskey und den Rye Whiskey. Diese drei Whiskeyarten unterscheiden sich nicht nur in der unterschiedlichen Schreibweise, nämlich dem zusätzlich e vor dem y, vom Scotch Whisky. Die andere Schreibweise zeigt nicht nur an, dass der Whisky in verschiedenen Ländern produziert wurde, sondern weist zusätzlich auf unterschiedliche Herstellungsverfahren der Whisk(e)ys hin. Das erste Unterscheidungskennzeichen ist die Verwendung verschiedener Rohstoffe für Scotch Whisky sowie Rye, Bourbon und Irish Whiskey. Für Scotch Whisky ist die Verwendung von Gerstenmalz ein Merkmal, welches in vielen Brennereien über einem Torffeuer getrocknet wird. Diese Vorgehensweise gibt dem Scotch Whisky seinen torfigen und rauchigen Charakter. Speziell die Single Malts von der Insel Islay und der Island Whisky weisen diese Charaktereigenschaften auf. Die Brennereien aus den Lowlands, Highlands und der Speyside verlassen sich beim Trocknen und Darren von Gerstenmalz lieber auf andere Methoden. Die Maische für American Whiskies wie dem Bourbon Whiskey besteht zu 51% aus Mais. Beim Rye Whiskey hingegen setzt man auf einen hohen Anteil an Roggen. Bei Bourbon und Rye Whiskey sind sehr häufig auch Weizen und ein wenig Gerste wichtige Bestandteile des Whiskeys. Bei Bourbon Whiskey spielt das Trocknen über dem Torffeuer bei der Herstellung also überhaupt keine Rolle, ebenso wie die Gerste (ob gemälzt oder ungemälzt) eher unbedeutend ist. Der zweite Unterschied ist der zwischen Blended Whisky und Single Malt. Blended Whiskys zeichnen sich dadurch aus, dass verschiedene Destillate wie Malt und Grain Whisky miteinander vermischt werden. Bekannte Blended Scotch Whiskys stammen zum Beispiel von Johnnie Walker und Chivas. Das Gegenstück hierzu ist Single Malt Scotch Whisky aus schottischen Brennereien. Dieser Whisky kommt ganz ohne Grain Whisky aus und wird nur aus Gerstenmalz gebrannt. Diese Differenzierung ist beim American Bourbon Whiskey eher nicht üblich. Als dritten Unterschied ist auf die unterschiedlich lange Lagerung hinzuweisen. American Whiskeys wie von Jim Beam oder Jack Daniels werden aufgrund des milderen Klimas und der verwendeten Virgin Oak Fässer nicht so lange gelagert wie Scotch Whisky. Der Bourbon Whiskey aus den USA reift mindestens zwei Jahre lang in zuvor nicht befüllten Weißeichenfässern, wohingegen schottische Whiskys mindestens drei Jahre lang in Eichenfässern reifen. Diese Fässer waren zuvor jedoch bereits als Sherry-, Portwein-, Wein- oder Bourbonfässer verwendet worden. Dieser Rest an Flüssigkeit, der im Holz der Fässer zurückbleibt, gibt dem Scotch Whisky seine besondere Note, wie zum Beispiel eine Vanille- oder Schokoladennote. Während man also vielen schottischen Single Malts und Blends von mehr als 20 Jahren begegnet und Spirituosen mit einem Alter von unter 10 Jahren so gut wie nie abgefüllt werden, lagert Bourbon Whiskey oft weniger als ein Jahrzehnt. Die Fässer finden nur einmal Verwendung und werden dann gerne an schottische Brennereien weitergegeben. Bei der Herstellung des irischen Whiskeys im Gegensatz zum Scotch Whisky wird das Endprodukt in drei Arbeitsschritten gebrannt, während beim schottischen Pot Still-Verfahren zwei Destillationsdurchgänge üblich sind. Zusätzlich werden für die irischen Whiskeys unterschiedliche Getreidesorten verarbeitet.  

Abgesehen von den bereits erwähnten schottischen und anderen Whiskyarten, gibt es natürlich auch noch den Weltwhisky. Beim Weltwhisky geht es nicht um die Whiskyart, sondern darum, aus welchem Land auf der Welt der Whisky stammt. Dieser kann, wie der Name schon vermuten lässt, auf der ganzen Welt, wie beispielsweise in Amerika oder Asien, produziert werden. Alle die bereits vorgestellten Whiskyarten können also überall auf der Welt gebrannt werden, sind aber für die genannten Regionen und Länder, mit denen sie erwähnt wurden, typisch. Whiskys, die beispielsweise in Finnland produziert werden, erhalten dann zum Beispiel nicht den Zusatz Scotch im Whiskynamen. Auch in Europa wird Whisky produziert wie an Schottland bereits ersichtlich. Aber die Schotten sind natürlich nicht die einzigen Whiskyproduzenten - es gibt auch irischen - oder skandinavischen Whisk(e)y und sogar Whisky aus Deutschland. Wenn Sie mehr über Whisky aus Deutschland und die verschiedenen deutschen Whiskymarken erfahren möchten, klicken Sie hier.

Wann und wie ist schottischer Whisky entstanden und wie hat er sich bis heute entwickelt (Geschichte des Scotch Whisky)?

Geschichte des schottischen Whiskys
Geschichte des schottischen Whiskys
Geschichte des schottischen Whiskys

Foto: via Glenfiddich Distillery

Die Schotten mögen ihren uisge beatha, den Whisky, auch Wasser des Lebens genannt, nicht erfunden haben, aber sie dürfen sich dennoch des Triumphes erfreuen, die erste schriftliche Quelle zu besitzen, in der von Whisky die Rede ist. Und zwar lässt sich im Verzeichnis des Schatzkanzlers von König James IV, im Jahr 1494 Folgendes lesen: "Für Bruder John Cor, auf Befehl des Königs, acht Maß Gerstenmalz, um daraus Wasser des Lebens zu machen ..." 1494 bekam ein John Cor acht Maß Malz, um daraus Aqua vitae herzustellen, Lebenswasser, Whisky eben. John Cor war ein Mönch aus St. Andrews, einer Kleinstadt in Fife. Dies lässt darauf schließen, dass die Mönche die ersten waren, die diese wundersame Flüssigkeit herzustellen vermochten. In erster Linie sollte der Whisky heilende Wirkung besitzen und fand seinen Einsatz als Arzneimittel für Kranke und das beschränkte sich nicht nur auf die äußerliche Anwendung. Vermutlich waren es Klosterbrüder aus Irland, die ihre Destillationskunst aus Italien in ihre irische Heimat brachten und sie ihren schottischen Brüdern beibrachten. Jedoch blieb es bei der Produktion von Whisky nicht ausschließlich bei der Verwendung als Heilmittel. Schon 1505 erließ der König ein Edikt, das es den Barbieren von Edinburgh das Privileg verlieh, Whisky zu brennen. Nachdem der Whisky in Schottland zum Nationalgetränk geworden war, wurde im Januar 1644 im schottischen Parlament ein Gesetz verabschiedet, welches eine Steuer auf die Destillation von Whisky erhob, um das Militär zu finanzieren. Es waren damals nur acht Maß Malz gewesen, die Bruder John bekommen hat, und genießen durften seinen Whisky nur seine Brüder (und vermutlich der König). Heute können ihn alle bekommen und sich davon überzeugen, dass er der König der Spirituosen ist. Whisky ist zwar immer noch so schottisch geblieben, wie er es schon immer gewesen ist. Trotz allem hat er sich vom Klostergetränk, wo er als Heilmittel eingesetzt wurde, bis zum Weltgetränk hin weiterentwickelt. Nun trinkt man Whisky nicht mehr nur aufgrund seiner heilenden Wirkung, sondern einfach auch mal in guter Gesellschaft mit Freunden oder um unterschiedliche Whiskysorten auszutesten und kennenzulernen. Wenn es denn eine schottische Erfolgsgeschichte gibt, dann ist es diese: die Entwicklung von einem regionalen Produkt zu einem international angesehenen Erzeugnis - welches seine Anfänge in einem Kloster nahm und sich dann über den Bauernhof weiter ausbreitete, indem das Produkt dort produziert wurde und schlussendlich seinen Weg auf den Weltmarkt gefunden hat. Unser Scotch Whisky: der uisge beatha, spirit, Geist der Schotten oder auch schottischer Geist. Wenn Sie die ganze Geschichte über den Whisky lesen möchten, klicken Sie bitte hier: Geschichte des Whisky.  

Wie kann ich Scotch Whisky bei einer Reise nach Schottland/bei einer Entdeckungstour durch Schottland intensiv kennenlernen?

Isle of Skye, Schottland Foto: via Talisker Distillery

Eine Reise nach Schottland lohnt sich auf alle Fälle, insbesondere wenn man nicht nur am Land an sich, sondern auch an seinem Nationalgetränk dem Whisky interessiert ist. Hierbei lassen sich das Erkunden der Whiskybrennereien und je nach Destillerie auch eine Besichtigung dieser sehr gut mit dem Entdecken des Landes selbst, also beispielsweise dem Besuch eines Museums, kulturellen Highlights oder der besonderen Architektur von Gebäuden sowie einer Wanderung oder Fahrradtour durch Schottland kombinieren.

Eine vollständige Übersicht über alle Destillerien in Schottland können Sie hier finden: Liste der schottischen Whisky Brennereien

Wer sich die geografische Lage der Brenenereien vor Augen halten will, findet hier eine digitale Whiskykarte oder eine unserer dekorativen Whisky Brennereikarten.

Die digitalen Whisky Brennereikarten
Die dekorativen Whisky Brennereikarten

Möchte man Schottland, Scotch Whisky und auch die Schotten mit allen Sinnen kennenlernen, dann sollte man sich ins Land selbst begeben. Denn es gibt viel zu entdecken und zu erkunden. Viele haben versucht das Geheimnis des Scotch Whisky zu ergründen, haben es jedoch nicht geschafft, herauszubekommen wie man einen Scotch Malt Whisky so brennt und reifen lässt, dass aus ihm das wird, was ihn ausmacht. Das Geheimnis liegt also im Land und den Menschen, die dort leben. Reist man nach Schottland kann man dem Geheimnis auf die Spur kommen, wenn auch nicht lüften. Bei einem schönen Glas Whisky in einer der aktiven Brennereien, die es dort gibt, kann man einen Teil des sogenannten spirit, also den Geist des Scotchs, ausfindig machen. Wenn man sich also auf eine Entdeckungstour durch Schottland begibt, hat man, was die Anzahl an Brennereien angeht, die Qual der Wahl. Zurzeit wird in 111 von ursprünglich 125 Destillerien Whisky gebrannt (Stand Sommer 2017 - die Zahl steigt aktuell regelmäßig und ist vermutlich mittlerweile veraltet). Manche haben für immer geschlossen, wurden abgerissen oder sie wurden einer anderen Verwendung zugeführt wie Glenlochy und St. Magdalene, die heutzutage als Wohngebäude fungieren. Diese Brennereien werden auch als Lost Distilleries bezeichnet. Viele Destillerien werden einfach vorübergehend stillgelegt, da es schwierig zu kalkulieren ist, wie viel Whisky denn jetzt wirklich gebraucht wird. Denn der Whisky reift zum Teil zehn bis zwölf Jahre und so weit in die Zukunft zu sehen, ist nicht einfach. Destillerien, die stillgelegt also inaktiv sind, sind nicht für immer verloren, denn wenn wieder einmal mehr Whisky benötigt werden sollte, können sie jederzeit wieder aktiviert werden. Bei all den unterschiedlichen Scotch Malts und deren Destillerien, die ihn brennen, sollte man immer im Kopf behalten, dass jeder von diesen Scotchs einzigartig ist und seinen ganz eigenen und unverwechselbaren Charakter besitzt. Viele der 111 aktiven Brennereien bieten die Möglichkeit einer Besichtigung mit faszinierender Führung, bei denen man Whiskys mit allen Sinnen verkosten kann. Genau fünf dieser Brennereien (aus jeder Region Schottlands eine Brennerei), die Einblicke in ihre Destillerie und deren Produktionsabläufe mit anschließender Verkostung anbieten und zu den bekanntesten Scotch Whisky Brennereien zählen, möchte ich hier nun genauer vorstellen. Wenn Sie Interesse an einer bestimmten Brennerei haben sollten, können Sie gerne auf unserer Internetseite unter dem Reiter beliebte Whiskymarken auf eine der Marken klicken und erhalten dann zu jeder der Marken auch Informationen zu der Brennerei, die den Whisky herstellt. Die Anlagen der Brennereien, die aktiv sind, werden sehr gepflegt und sind auch für Nicht-Whisky-Trinker ein Genuss. Zum Ende der Führung durch die nun folgenden Destillerien wird man fast immer noch durch einen Whisky Shop geschleust und bekommt die Gelegenheit Whiskys zu kaufen. Die Whiskys im Shop sind zwar nicht unbedingt billiger, jedoch bekommt man hier meist ausgefallenere Abfüllungen als beim Whiskyhändler oder im Supermarkt. Als erste Brennerei, die seit einigen Jahren auch ein schönes Besucherzentrum mit Shop und Führungen sowie eigener Whiskyabfüllung bietet, ist die Aberlour Distillery zu nennen. Das Gebäude besteht aus vielen neuen und einigen alten Gebäudeteilen. Aberlour Distillery ist in der Region Speyside ansässig und hat sich zu einem der größten Whiskyproduzenten in Schottland vorgearbeitet. Aberlour ist durch seine konstant gute Qualität seiner Scotch Single Malt Whiskys bekannt. Die sechs Single Malts unterschiedlichen Alters aus dem Produktportfolio von Aberlour Distillery stehen das ganze Jahr über zur Verfügung. Als nächstes ist die Destillerie Ardbeg, deren Sitz sich auf den Islay Inseln befindet, einen Besuch wert. Die Ardbeg Distillery zählt zu den mysthischsten und gleichzeitig auch bekanntesten Whisky Brennereien in Schottland. Ihre drei Brennöfen, die alten Mälz- und Lagerhäuser und nicht zuletzt die Lage der Ardbeg Distillery sind sehenswert. Seit 1998 besitzt die Ardbeg Distillery ein Besucherzentrum mit Shop sowie einem guten Restaurant. Das Visitor Centre ist seit seiner Eröffnung mehrmals aus- und umgebaut worden und von dort starten auch die Führungen. Die Ardbeg Distillery hat sich insbesondere durch ihre vielen Sonderabfüllungen und ihre limitierten Auflagen, mit denen die Destillerie hohe Umsätze erzielt, einen Namen gemacht. Zum Stammportfolio gehört der "Ardbeg 10 Jahre", der bei Kennern und Liebhabern gleichermaßen bekannt und begehrt ist. Zu den ältesten Destillerien in der Region Campbeltown gehört die Springbank Distillery. Ihre Gründung geht auf das Jahr 1828 zurück. Hier empfiehlt es sich gleich zwei Tage einzuplanen und sich Glegyle Distillery gleich mit anzusehen. Beide Destillerien bieten Führungen durch ihre Brennereien an. Die Glenkinchie Distillery vertritt die Lowlands mit ihren Classic Malts. Für Whiskyneulinge und Touristen ist Glenkinchie Distillery gleichermaßen eine erste Anlaufstelle bei den Brennereien, wenn man sich, von Nordengland an der Ostküste kommend, auf seinem Weg nach Edinburgh befindet. Glenkinchie Distillery fällt durch ihre unüblich hohen Gebäude ins Auge. Neben Führungen, Tastings und einem Shop bietet diese Brennerei auch ein sehenswertes Museum mit einem Destilleriemodell aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts. Die Highland Park Distillery als letzte der fünf Destillerien, die man besuchen kann, liegt oberhalb von Kirkwall auf einem kleinen Hügel der Orkney Islands, die zu den Highlands gehören. Dieser Hügel hat den Namen High Park, woraus wahrscheinlich der Name der Destillerie entstanden ist. Wer von diesem Hügel aus seinen Blick über die Orkney-Inseln schweifen lässt, wird sofort von ihrer Magie und der Mystik längst vergangener Zeiten vereinnahmt. Highland Park Distillery besitzt mit ihren zwei kleinen Brennöfen, den schönen alten Gebäuden und den vielen schwarzen Lagerhäusern große Attraktivität. Die Brennerei gehört zu den wenigen Destillerien, die einen Teil des benötigten Gerstenmalzes noch auf eigenen "floor maltings" per Hand mälzen. Highland Park Distillery verfügt über ein großes Besucherzentrum mit Shop. Bekannt ist die Brennerei aufgrund ihrer hohen Anzahl an Whiskys, die dort bereits abgefüllt wurden. Highland Park Single Malt Scotch Whiskys haben meist einen experimentellen Charakter und es wird fleißig verschiedenartiges Wood-Finishing ausgetestet. Bisher erschienene und unter Sammlern heiß begehrte Sonderabfüllungen erzielten Rekordangebote bei Auktionen. Hierbei machte sich insbesondere der "Highland Park 50 Jahre" einen Namen, der für sage und schreibe über 10.000 britische Pfund verkauft wurde. Wir hoffen sehr Sie mit diesem kleinen Exkurs in die Welt des Scotch Whiskys neugierig gemacht zu haben, mehr über Scotch Whisky erfahren und das Nationalgetränk der Schotten selbst genauer kennenlernen zu wollen. Wir wünschen Ihnen dabei viel Freude.

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